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Österreich

Zahl der Asylanträge im Vorjahr drastisch gestiegen

Die Asylzahlen in Österreich steigen weiter stark an. Für den steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek sind die Zahlen ein „fatales Zeugnis von gescheiterter türkis-grüner Politik“.

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<p>Symbolbild: Migranten am deutschen Grenzübergang Wegscheid 2015. Bild: Metropolico</p>

Symbolbild: Migranten am deutschen Grenzübergang Wegscheid 2015. Bild: Metropolico

Wien. – Laut Medienberichten, die sich auf Angaben aus dem Innenministerium berufen, ist die Zahl der Asylanträge im Vorjahr stark angestiegen. Demnach wurden im Jahr 2021 insgesamt 39.930 Asylansuchen eingereicht, was einem Plus von 170 Prozent entspricht. Die Zahlen aus dem Vorjahr erreichen damit den höchsten Stand seit 2016. Im Jahr 2020 waren es „nur“ 14.774 Asylanträge.

Unter den knapp 40.000 Asylanträgen finden sich fast 25.300 Männer und nur 2.700 Frauen. Der Rest teilt sich auf Kinder und Jugendliche auf, wovon 5.600 als unbegleitet gelten. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Asylwerber sind zudem zwischen 18 und 25 Jahre alt.

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Die meisten Asylantragsteller kamen im Vorjahr aus Syrien (fast 16.300), dahinter folgen Afghanistan (über 8.700) und Marokko (über 1.900). Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Asylwerber sind zudem zwischen 18 und 25 Jahre alt.

Kunasek (FPÖ): „Türkis-grüne Politik gescheitert“

Auf die veröffentlichten Zahlen reagierte am Dienstag der steirische FPÖ-Landeschef Mario Kunasek. Die Gesamtbilanz der Asylzahlen in der Steiermark seien ein fatales Zeugnis von gescheiterter türkis-grüner Politik, hieß es in einer Aussendung. Bereits im Vorjahr habe sich die Asylsituation massiv zugespitzt: „Wenn sich diese Entwicklung heuer fortsetzt und durch die kriegerische Auseinandersetzung am europäischen Kontinent zusätzlich verschärft, dann werden die Asylkosten explodieren und wohl nahezu täglich neue Unterkünfte eröffnet werden müssen. Es muss endlich klar sein, dass für Wirtschaftsmigranten aus fernen Ländern unter dem Deckmantel ‚Asyl‘ kein Platz mehr ist in Österreich“, erklärte der steirische FPÖ-Chef .

Zudem forderte er die Schließung der steirischen Asyl-Großquartiere in Spital am Semmering und Leoben. Diese Unterkünfte hätten es in der Vergangenheit als „untragbare Kriminalitätshotspots“ regelmäßig in die Schlagzeilen geschafft, so Kunasek.

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