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TikTok sperrt offiziellen AfD-Account

Seit Freitag ist der offizielle TikTok-Kanal der AfD gesperrt. Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch will „diese Form der Zensur nicht einfach hinnehmen“.

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Symbolbild (CC0)

Die besonders bei Jugendlichen beliebte Video-Plattform TikTok hat den offiziellen Kanal der AfD mit knapp 60.000 Abonnenten gesperrt. Laut Angaben der Partei habe das Unternehmen keine Gründe für die Sperre genannt.

Storch: „Wir werden Zensur nicht hinnehmen“

„Die Sperrung des AfD-TikTok-Kanals ohne Grund und Anlass und ohne Begründung ist ein weiterer Versuch, die AfD als einzig echte Oppositionspartei in Deutschland mundtot zu machen. Wir werden natürlich diesen unzulässigen Eingriff in die Meinungsfreiheit, diese Form der Zensur nicht einfach hinnehmen“, kritisierte die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch.

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Schon zuvor habe TikTok einzelne Videos auf dem Account der Bundes-AfD zensiert. Beispielsweise sei Storchs Bundestagsrede zum Thema Frauenrechte gesperrt und auch nach mehrmaligem Widerspruch nicht wieder freigegeben worden. „Soziale Netzwerke sind für eine Oppositionspartei ein zentrales Element ihrer politischen Arbeit, da Staatsfunk und etablierte Medien des Establishments höchst selten ausgewogen und fair über die AfD berichten. Wie sich Twitter unter Musk entwickelt, ob dort jetzt die Meinungsfreiheit zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Für unzensierte Social-Media-Kommunikation sind Telegram und GETTR weiter die Nummer 1“, betonte die AfD-Politikerin.

TikTok gegen „Hassrede“

Bereits 2020 hatte TikTok angekündigt, „Hetze und hasserfüllte Ideologien wie Rechtsextremismus und ‚White Supremacy‘ [Ideologien weißer Vorherrschaft]“ von der Plattform zu entfernen. „Wir verstärken auch unser Bemühen, benachbarte Ideologien wie den weißen Nationalismus, die Verschwörungstheorie des weißen Völkermords sowie Aussagen, die ihren Ursprung in diesen Ideologien haben, und Bewegungen wie den Identitarismus und die männliche Vorherrschaft zu entfernen“, gab TikTok damals bekannt. Seit April 2022 arbeitet das Unternehmen mit sechs NGOS zusammen, um laut eigenen Angaben „noch besser gegen Hassrede im digitalen Raum vorgehen zu können“.

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