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„Weitreichende Folgen“

Russland warnt vor NATO-Beitritten

Die bisher militärisch neutralen Länder Finnland und Schweden könnten schon bald Mitglied der NATO werden.

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<p>Sergey A. Rjabkow während der Münchener Sicherheitskonferenz 2019. Bild:<br />
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sergey_A._Ryabkov_MSC_2019.jpg">Balk/ MSC</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en">CC BY 3.0 DE</a>, via Wikimedia Commons</p>

Sergey A. Rjabkow während der Münchener Sicherheitskonferenz 2019. Bild:
Balk/ MSC, CC BY 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Russland hat die Bestrebungen der beiden nordischen Staaten am Montag erneut scharf kritisiert. „Dies ist ein weiterer schwerer Fehler mit weitreichenden Folgen“, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow laut Berichten der russischen Nachrichtenagenturen. Die NATO-Beitritte würden die weltweite Lage radikal ändern. Zudem betonte Rjabkow, Schweden und Finnland sollten sich keine Illusionen darüber machen, dass Russland dies einfach so hinnehmen würde.

Braucht einstimmige Aufnahme

Eine Aufnahme in die NATO muss einstimmig entschieden werden, könnte also am Veto eines Mitgliedstaates scheitern. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich erst kürzlich kritisch zur Aufnahme Finnlands und Schwedens geäußert. Die Türkei wirft beiden Staaten vor, der linksextremen kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihrem syrischen Ableger YPG einen Unterschlupf zu bieten. „Das Problem ist, dass diese zwei Länder die PKK und YPG öffentlich unterstützen. Diese sind Terrororganisationen, die unsere Streitkräfte jeden Tag angreifen“, erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Die Türkei erklärte zwar, grundsätzlich offen für einen Beitritt Finnlands und Schwedens zu sein. Allerdings will man zuvor noch Gespräche über das Thema PKK führen.

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