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Schwimmen

Weltverband kündigt „offene Kategorie“ für Transgender-Athleten an

Der Weltverband stimmte dafür, die Teilnahme von Transmenschen an Wettbewerben für Frauen einzuschränken.

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<p>Symbolbild: Schwimmbecken für Olympische Bewerbe / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/dgeezer/6917978325">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Schwimmbecken für Olympische Bewerbe / Bild: flickr CC BY-NC-ND 2.0 (Bild zugeschnitten)

Budapest. – Der Schwimmverband FINA hat sich bezüglich der Teilnahmen von Transgenderathleten in Frauenbewerben für einen restriktiven Kurs entschieden. Es soll eine „offene Kategorie“ geschaffen werden, in der auch internationale Meisterschaften ausgetragen werden sollen. Für deren Schaffung kündigte Weltverbandspräsident Husain Al-Musallam am Sonntag im Rahmen eines außerordentlichen Kongresses am Rande der Schwimm-WM in Budapest die Einsetzung einer Arbeitsgruppe an.

Altersgrenze bei Geschlechtsanpassung

Das neue FINA-Regelwerk zum Umgang mit Transgenderathleten wurde mit 71-prozentiger Zustimmung von den von den 152 wahlberechtigten nationalen Verbänden angenommen. Demnach muss eine Geschlechtsanpassung bereits vor dem zwölften Geburtstag abgeschlossen sein, um in Frauenbewerben antreten zu dürfen. Alternativ muss nachgewiesen werden, eine bestimmte Phase der männlichen Pubertät vor dem Vollzug noch nicht durchgemacht zu haben. „Die Schaffung einer offenen Kategorie wird bedeuten, dass jeder die Möglichkeit hat, auf Elitelevel Bewerbe zu absolvieren“, sagte Al-Musallam. Dies sei zuvor noch in keiner anderen Sportart erfolgt. „Die FINA wird in dieser Frage führend sein müssen.“

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Der Fall Lia Thomas

Die Debatte hatte sich im Schwimmsport zuletzt intensiviert, nachdem Lia Thomas (früher William Thomas) von der Universität von Pennsylvania als erste Transgenderathletin in den USA einen College-Meistertitel erobert hatte. Floridas Gouverneur, Ron DeSantis, hatte nach dem Bewerb eine Erklärung unterzeichnet, in der die zweitplatzierte Emma Weyant aus Florida als Siegerin des Bewerbs anerkannt wurde. „Sie hatte die schnellste Zeit aller Frauen im Collegesport“, begründete der Republikaner den Schritt. In einer Pressekonferenz führte DeSantis weiter aus, dass die NCAA (National Collegiate Athletic Association) „im Grunde Anstrengungen unternimmt, den Frauensport zu untergraben. Sie versucht, die Integrität des Wettbewerbs zu untergraben“ (DIE TAGESSTIMME berichtete).

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