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„Gepard ist kein Panzer“

Ministerin Lambrecht macht sich zum Gespött

Mit einer irritierenden Aussage machte sich Christine Lambrecht zum Gespött. Die Verteidigungsministerin meinte, der Flugabwehrkanonenpanzer „Gepard“ sei gar kein Panzer.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christine_Lambrecht.jpg">AKYV</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

AKYV, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Berlin. – Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich bei einer Regierungserklärung im Bundestag blamiert. Hinsichtlich der Lieferung von Flugabwehrkanonenpanzern „Gepard“ an die Ukraine erklärte sie: „Der Gepard ist kein Panzer.“ Hintergrund ist die Weigerung Berlins, Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern. „Der Gepard ist ja dafür da, Infrastruktur zu schützen dadurch, dass er dann mit diesem Rohr in die Luft schießt“, so Lambrecht weiter.

Spott und Hohn

Für ihre Aussagen erntete die Verteidigungsministerin Wellen an Spott und Hohn. Tatsächlich ist der „Gepard“, wie Lambrecht vermutlich meinte, kein Kampfpanzer, sondern eben ein Flugabwehrpanzer, aber dennoch ein Panzer. Er dient auch weniger dem Schutz von Infrastruktur, sondern wurde zum begleitenden Einsatz von Panzer- und Panzergrenadiertruppe gegen niedrigfliegende Flugzeuge und Hubschrauber entwickelt. Das hätte Lambrecht auch auf der Internetseite der Bundeswehr nachlesen können. Dort heißt es: „Der Gepard bildete zusammen mit dem Flugabwehrraketenpanzer (FlaRakPz) Roland und zuletzt dem leichten Flugabwehrsystem Ozelot das System Heeresflugabwehr der Bundeswehr.“

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