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Energiekrise

Einschränkung der Wärmeversorgung möglich

Der Immobilienkonzern „Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen“ sprach sich dafür aus, den Zugang zu Möglichkeiten der Wärmeversorgung im Winter einzuschränken.

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<p>Symbolbild: Freepik</p>

Symbolbild: Freepik

Düsseldorf. – Lars von Lackum, Vorstandschef der Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, hat dafür plädiert, die Wärmezufuhr zugunsten der Sparsamkeit zu beschränken. Dies sei im gesetzlichen Rahmen bereits beschränkt und diese Maßnahme solle verschwenderisches Heizverhalten ausgleichen. Unabhängig von möglichen Maßnahmen erwartet von Lackum eine Nebenkostenverteuerung von ein bis zwei Monatsmieten. Um die Wirtschaft am Laufen zu halten, könne nicht auf jeden privaten Bürger Rücksicht genommen werden, jeder Einzelne sei gefragt den Verbrauch zu verringern. Bereits jetzt planen Kommunen, Schwimmbädern und Sporthallen, den Zugang zu warmem Wasser abzudrehen und auch die Beleuchtung von Straßen und Bauwerken soll eingeschränkt oder gänzlich abgestellt werden.

Einschränkungen kommen, ob freiwillig oder nicht

Bereits jetzt zahlen laut ARD-DeutschlandTrend 47 Prozent der Menschen in Deutschland deutlich mehr für ihre Lebenserhaltungskosten, bei Haushalten mit geringem Einkommen liegt die Zahl bei 77 Prozent . Auch der Umgang mit Russland spaltet die Gesellschaft, während 50 Prozent der Bevölkerung der sogenannten „alten Bundesländer“ einen harten Umgang mit dem russischen Präsidenten fordert und die höheren Kosten in Kauf nehmen, sind es in Mitteldeutschland gerade einmal 35%. Lediglich 37 Prozent halten die aktuellen Sanktionen für angemessen, eine relative Mehrheit von 41 Prozent würde sich strengere Sanktionen wünschen. Sollte die Regierung diese Forderungen umsetzen, so rechnen Experten mit schärferen Einschränkungen und länger anhaltenden Betriebsstopps der russischen Pipelines.

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