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Taiwan-Krise

China verhängt Sanktionen gegen die USA

Nach dem Besuch der amerikanischen Politikerin Nancy Pelosi in Taiwan bricht die chinesische Regierung die Zusammenarbeit in einigen Bereichen mit den Vereinigten Staaten ab.

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<p>Chinas Präsident Xi Jinping: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kremlin.ru">Kremlin.ru</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">CC BY 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Xi_Jinping_(2017-07-07).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Chinas Präsident Xi Jinping: Kremlin.ru [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Peking. – Die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi habe sich „ernsthaft in innere Angelegenheiten Chinas eingemischt“ und sowohl den Ein-China-Grundsatz als auch die Souveränität Chinas beschädigt, so die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. Diese persönlichen Sanktionen folgten dem Abbruch von bilateralen Gesprächen in den Bereichen des Klimaschutzes und der Bekämpfung grenzüberschreitender Verbrechen. Weiterhin sollen gemeinsame Formen zu Militär- und Verteidigungsfragen gestrichen werden. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, kritisierte die Reaktion Chinas, betonte aber auch das Festhalten an der Ein-China-Politik durch die USA, welche Peking als alleinigen Vertreter Chinas anerkennt.

Militäreinsatz jenseits der Grenzlinie

Als Antwort auf den Besuch der amerikanischen Spitzenpolitikerin startete die Volksrepublik ein militärisches Manöver, bei welchem die chinesischen Streitkräfte mit mehr als 100 Kampfflugzeugen und zehn Kriegsschiffen jenseits der Demarkationslinie agierten. Taiwans Außenminister Jason Wu verurteilte „diese gefährliche militärische Eskalation“. Gleichzeitig schossen taiwanesische Truppen chinesische Drohnen, die über die Kinmen-Inseln flogen, herunter. Chinesische Raketen, die über Taiwan und auch die Hauptstadt Taipeh geschossen wurden, trafen auch die nahe Wirtschaftszone Japans. Experten werten diese Treffer als klares Signal an die Regierung an Tokio sich aus dem Konflikt herauszuhalten.

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