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Energiekrise

Berliner S-Bahn droht der Stillstand

Die Berliner S-Bahn rechnet mit einer Verdreifachung ihrer Betriebskosten. Somit könnten die möglichen Mehrkosten von über 100 Millionen Euro zu roten Zahlen führen und den Weiterbetrieb gefährden.

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<p>S-Bahn Hauptbahnhof Berlin, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:S-Bahn_at_Hauptbahnhof_Berlin.JPG">Martin Falbisoner</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

S-Bahn Hauptbahnhof Berlin, Martin Falbisoner, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Die Stadt Berlin wird im Winter mit empfindlichen Verteuerungen für den Betrieb ihrer S-Bahn rechnen müssen. Für die reinen Stromkosten im alltäglichen Betrieb könnten nach aktuellen Prognosen für den Strompreis 150 Millionen Euro fällig werden – eine Verdreifachung seit 2020. Zusätzlich müsste man noch die Personal- und Wartungskosten dazurechnen. Es existieren aber noch weitere Preistreiber: Man sei vor ungefähr 10 Jahren auf einen Gasbetrieb in einem Betriebshof umgestiegen, das würde die Kosten noch weiter steigern, so der S-Bahn-Chef Peter Buchner.

Düstere Perspektiven

Man versuche zwar vom Gasbetrieb wegzukommen, doch der Liefervertrag laufe bis 2024 und die Modernisierung koste viel Geld. schilderte Buchner dem Tagesspiegel. Eine Alternative sei der Betrieb mit Holzhackschnitzeln aus den Wäldern Brandenburgs, so Buchner weiter. Er plädierte auch für ein vergünstigtes Jahresticket, um die Fahrgastauslastung zu steigern und so auch die finanzielle Versorgung der ÖPNV in Berlin sicherzustellen. Welche Priorität der Betrieb der städtischen Verkehrsmittel im Falle einer Energiekrise hätten, ist unklar. Fakt ist jedoch, dass die Gasspeicher bis zum November nur zu 60-70% Füllstand erreicht hätten, dies könnte für die Verkehrsbetriebe Kürzungen oder im schlimmsten Fall einen kompletten Beförderungsstopp im Katastrophenfall bedeuten.

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