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Berlin

Vattenfall kann Versorgung nicht garantieren

Der schwedische Energielieferant Vattenfall kann die Versorgung Berlins im Winter möglicherweise nicht gewährleisten.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vattenfall_REpower_5M_offshore_wind_turbine.jpg">Davagh</a>, CC0, via Wikimedia Commons</p>

Davagh, CC0, via Wikimedia Commons

Berlin. – Laut einer Anfrage der BZ rechnet der Gasversorger Vattenfall mit einer „Gasmangellage“ im Winter. Pläne zur Regulierung bei einer Krisenlage müssten jedoch von Gasnetzbetreibern, Behörden und primär von der Politik erstellt werden. Die Bundesnetzagentur gab am 6. September bekannt, dass sogenannte „geschützte“ Kunden keinen Vorzug erhalten würden. Da es aktuell keine Liste an „lebenswichtigen“ Gasverbrauchern gibt, ist unklar, wer notfalls den Gasverbrauch drosseln muss.

Rückkehr zur Steinkohle

Da der Gasmangel im Winter unausweichlich erscheint, sattelt Vattenfall gerade auf die letzten beiden verbleibenden Steinkohlekraftwerke um. Man habe die „Steinkohlevorräte im Vergleich zum Vorjahr vorsorglich aufgestockt“, so Vattenfall. Ähnlich plant es bereits der Energiekonzern Uniper. Bis Ende April 2023 soll das Kraftwerk Heyden 4 bei Minden wieder Steinkohle zu Energie verarbeiten. Dies begründete sich auf der Entscheidung der Bundesregierung, mit Steinkohle und Erdöl den Gasbedarf in Deutschland zu entlasten.

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