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Cancel Culture

NDR entfernt Ulrike Guérot aus Buchpreisjury

Nachdem der NDR die Teilnahme Guérots an der Jury des NDR-Sachbuchpreises verkündete, hat dieser einen Tag später die Politikwissenschaftlerin wieder ausgeladen.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulrike_Gu%C3%A9rot_(23524822921).jpg">Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Am 14. September präsentierte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die zehnköpfige Jury des Sachbuchpreises des NDR. Darunter war die in Bonn lehrende Politikprofessorin Ulrike Guérot. Im Netz kritisierten einige die Teilnahme der polarisierenden Politikwissenschaftlerin. Kurze Zeit später verkündete der NDR die Entfernung Guérots aus der Jury.

In einem „Transparenzhinweis“ vom 15. September erklärte der Sender die Entscheidung.

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Die Jury des NDR Sachbuchpreises besteht auch in diesem Jahr aus renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien. Der NDR hat entschieden, auf die Mitarbeit von Prof. Dr. Ulrike Guérot in der Jury zu verzichten, anders als ursprünglich gemeldet. Somit besteht die diesjährige Jury unter dem Vorsitz von NDR Programmdirektorin Katja Marx aus neun Mitgliedern, u. a. Prof. Dr. Sandra Ciesek, Moderatorin Ninia La Grande und Prof. Dr. Nils Hoppe. Bei der Anfrage zur Mitarbeit in der Jury des NDR Sachbuchpreises ist nicht hinreichend berücksichtigt worden, dass Ulrike Guérot sich mit öffentlichen Äußerungen von den Werten der wissenschaftlichen Gemeinschaft und des NDR Sachbuchpreises deutlich entfernt hat. Wir bedauern dieses Versehen. Um eine sachliche, diskursive aber auch im Rahmen eines demokratisch und wissenschaftlich abgesicherten Wertekanons kooperative Juryarbeit sicher zu stellen, verzichtet der NDR auf die Mitarbeit von Ulrike Guérot.

Die Professorin äußerte sich auf Twitter zur Ausladung:

Bild

Die Pressemitteilung des NDR und die von Frau Guérot angegebene Stelle des Absageschreibens lassen darauf schließen, dass sich vor allem die anderen Jurymitglieder gegen Guérot stellten. Inwiefern diese Jurymitglieder nun noch für eine neutrale und objektive Bewertung der nominierten Sachbücher stehen, bleibt an dieser Stelle offen.

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