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Osnabrück

Strompreise bringen Edeka-Chefin in Existenznot

Die Energiekrise zwingt manche Stromversorger dazu, Verbrauchern die Verträge zu kündigen. Davon sind nun auch Supermärkte in Osnabrück betroffen.

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<p>Symbolbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Edeka_E-Center_D%C3%BCrr,_Pestalozziallee_33,_97941_Tauberbischofsheim_2.jpg">Triplec85</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Symbolbild: Triplec85, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kassel/Osnabrück. – Über 1000 Verbraucher wurden von den Osnabrücker Stadtwerken der Stromvertrag gekündigt. Darunter sind auch fünf Edeka-Filialen. Normalerweise fallen gekündigte Kunden in den Ersatztarif ihres Grundversorgers, jedoch ist dies in der aktuellen Krise äußerst kostenintensiv. Auch Neukundentarife sind teuer, was die Edeka-Leiterin in Osnabrück sehr ärgert. Mechthild Möllenkamp äußerte sich gegenüber der Wirtschaftswoche: „Die Stadtwerke haben gar nichts angeboten, das ist die große Enttäuschung für mich. Jetzt beschäftige ich mich nur noch mit Energiepreisen.“

Umstieg erfordert Kosten in Millionenhöhe

Rutschen die Filialen von Frau Möllenkamp jetzt in den Ersatztarif, würde dies mehr als eine Million Euro an Mehrkosten für den Konzern bedeuten. Die Alternative bestehe darin, die Läden für zwei bis drei Monate zu schließen. Ohne die rund um die Uhr laufenden Kühlmöglichkeiten sei der Supermarkt nicht lebensfähig. Die Kündigungswelle betraf überwiegend Gewerbe, auch Bäckereien sollen davon betroffen sein. Diese trifft die Energiekrise besonders, die Bäcker wären mit Preisen von über 500 Euro pro Megawattstunde konfrontiert. Kleinere Unternehmen ständen bereits jetzt vor dem Aus, sollte sich an den aktuellen Entwicklungen nichts ändern.

Walter Rosenkranz - Kompromisslos für Österreich!
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