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Mehr als 56.000 Asylanträge seit Jahresbeginn in Österreich gestellt

Mehr als 56.000 Asylanträge wurden in Österreich in den ersten acht Monaten des Jahres gestellt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 195 Prozent.

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<p>Symbolbild: Asyl / Bild: Pixabay (CC0)</p>

Symbolbild: Asyl / Bild: Pixabay (CC0)

Wien. – In Österreich sind in den ersten acht Monaten des heurigen Jahres mehr als 56.000 Asylanträge gestellt worden. Gemäß den aktuellen Zahlen des Innenministeriums ist das eine Steigerung um 195 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Mit 14.240 Anträgen war der August der Monat mit den meisten Anträgen seit den 1950er-Jahren. Rekordmonat bisher war der Oktober 2015 mit 12.308 Gesuchen. In den Augen des oberösterreichischen FPÖ-Landesparteisekretärs und Sicherheitssprechers Michael Gruber sind an der Situation die Bundesregierung sowie jene Parteien, „die die ungezügelte Zuwanderung weiterhin unterstützen“, Schuld.

Immer mehr Inder unter Asylwerbern

Wie die TAGESSTIMME berichtete, waren in den zurückliegenden Monaten Inder die am stärksten vertretene Asylwerbergruppe. Wie das Innenministerium betont, würden immer mehr Anträge von Menschen gestellt, die aus wirtschaftlichen Gründen kämen und damit kein Recht und keine Chance auf Asyl hätten, neben Indern vor allem Pakistani und Nordafrikaner. Zur Veranschaulichung: in den ersten sieben Monaten wurde keinem einzigen Inder Asyl gewährt. Auch Gruber kommentiert hierzu: „Was für eine Motivation hat ein indischer Staatsbürger, damit er um die halbe Welt reist, um bei uns Asyl zu erhalten. Da liegen dutzende sichere Drittstaaten dazwischen.“

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Aus dem Innenresort heißt es, dass man daher einen Schwerpunkt auf Schnellverfahren für diese Nationalitäten setze. In den ersten acht Monaten 2022 wurden 11.451 solcher Verfahren für Menschen aus aussichtsarmen Herkunftsstaaten negativ abgeschlossen. Das ist eine Verdreifachung sogar im Vergleich zum Gesamtjahr 2021. Insgesamt gibt es laut Ministerium im heurigen Jahr einen Rekordwert an abgelehnten und eingestellten Asylanträgen, nämlich 31.500 und damit mehr als die Hälfte im Vergleich zur Zahl der Asylanträge. 7.000 Menschen haben das Land verlassen. 60 Prozent davon freiwillig, heißt es.

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