Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Rigaer Straße: Linksextreme veröffentlichen Polizistenfotos

Redaktion

Veröffentlicht

am

Symbolbild (Rigaer Straße 78): Angela M. Arnold via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 OR 2.5 OR 2.0 OR 1.0]

Eine Großaktion der Polizei in der für seine linksautonome Hausbesetzerszene bekannten Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain hat nun für die Einsatzkräfte Nachwehen. Zum wiederholten Male veröffentlichten Sympathisanten der Linksextremen das Konterfei von Beamten im Internet. 

Vergangene Woche führte eine groß angelegte Schwerpunktaktion mit 350 Polizisten zur Festnahme zweier Bewohner. Einer davon ist ein 41-Jähriger, der im dringenden Verdacht der schweren Körperverletzung steht. Er soll Anfang März einen 54-jährigen Mann vor einer Bäckerei zusammengeschlagen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben – Die Tagesstimme berichtete. Nun folgte der digitale Gegenschlag der Autonomen, die weiterhin mehrere Häuser in Friedrichshain besetzt halten.

Linksextreme: „Offensichtlich noch nicht genug Steine geflogen”

Auf dem Internetportal Indymedia – dessen Ableger Linksunten.Indymedia vergangenes Jahr gesperrt wurde – veröffentlichte ein Unbekannter in weiterer Folge die Fotos von 17 Polizisten beim Großeinsatz. In einem weiteren Beitrag machten Linksextreme bereits nach der Aktion keinen Hehl aus ihrer Einstellung gegenüber der Exekutive. Polizisten nennt man darin „Bullenschweine” und meint, dass „offensichtlich noch nicht genug Steine geflogen” seien. Nun ermittelt der Staatsschutz in der Causa.

Rigaer Straße : Immer wieder Scharmützel mit Polizei

Keineswegs handelt es sich dabei um einen Einzelfall. Immer wieder sorgt die gewaltbereite Szene in der Rigaer Straße für Schlagzeilen. Im Sommer 2016 wurde die versuchte Räumung eines Teils des Hauses zu einer wochenlangen Schlacht zwischen Autonomen und Polizisten. Stein des Anstoßes war der Plan des Hauseigentümers, im Erdgeschoss eine Unterkunft für Asylwerber einzurichten. Dort befand sich bis dahin das linke Café „Kadterschmiede”. Bei einem anderen Einsatz in der Straße stand der Verdacht im Raum, dass Beamte mit säurebehandeltem Konfetti beworfen wurden.

Auch im Nachlauf des G‑20 Gipfels in Hamburg sorgten die Bewohner der „R94” für einigen Wirbel. Im Juli 2017 richteten Linksextreme und Autonome bei aus dem Ruder gelaufenen Protesten großräumige Verwüstungen an und hinterließen einen Sachschaden in Millionenhöhe. Nachdem die Hamburger Polizei im Dezember die Fahndungsfotos von mutmaßlich an den Zerstörungen und Plünderungen beteiligten Autonomen publizierte, revanchierte sich die Szene mit einschlägigen Aushängen. Darin warf man dem Hamburger Oberbürgermeister Olaf Scholz (SPD) und anderen Politikern und hochrangigen Exekutivbeamten, darunter Einsatzleiter Harmut Dudde und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer die „Bildung einer terroristischen Vereinigung zum Zweck des versuchten Totschlags, schwerer Körperverletzung, Misshandlung und Menschenraub” vor.

Dezember: Vergeltung angedroht

Bereits einige Tage zuvor veröffentlichte veröffentlichte man auf Indymedia die Bilder von gleich 54 Polizisten. Diese sollen sich bei mehreren Räumungen in der Rigaer Straße, auch bei jener im Sommer 2016, beteiligt haben. Dies geschah mit dem ausgewiesenen Ziel der Vergeltung und Gewaltandrohung. Die Linksextremisten schrieben damals, man freue sich auf „Hinweise, wo sie wohnen oder privat anzutreffen” seien. Neben der Teilnahme an der Räumung könne man diese „bedenkenlos für die Gewalt der drei Wochen der Belagerung verantwortlich” machen. Politische Konsequenzen gegen die militante Hausbesetzerszene blieben damals – ähnlich wie bei einem Sprengstoff-Fund bei einem Antifa-Aktivisten in Thüringen vor wenigen Wochen (Die Tagesstimme berichtete) – übrigens aus.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

BKA-Chef nennt Attentat von Hanau „eindeutig rechtsextremistisch”

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Das Bundeskriminalamt (BKA) hält das Attentat von Hanau doch für rassistisch motiviert. Medienberichte über einen anderslautenden BKA-Abschlussbericht wies der Chef der Behörde zurück.

Berlin/Hanau. – Vor wenigen Tagen hatten mehrere deutsche Medien wie die Süddeutsche Zeitung und der NDR unter Berufung auf einen Abschlussbericht des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet,  dass die Ermittler den Anschlag von Hanau nicht als rechtsextremistisch bewerten. Demnach hätte der Schütze Tobias R. seine Opfer so ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungstheorien über Geheimdienste zu bekommen, Rassismus sei jedoch nicht das Hauptmotiv gewesen. Auch die Tagesstimme übernahm diese Informationen in ihrer Berichterstattung.

BKA-Chef dementiert

Am Dienstag wies BKA-Chef Holger Münch entsprechende Meldungen zurück. Auf Twitter dementierte er, dass einen solchen Abschlussbericht derzeit gebe und betonte, dass die Ermittlungen weiter andauerten. Trotz der laut Münch weiter laufenden Ermittlungen ist für ihn jedoch klar: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.“

Attentat von Hanau

Mitte Februar hatte Tobias R. an mehreren Orten in der hessischen Stadt Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später fand die Polizei ihn und seine Mutter tot in seiner Wohnung auf. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zuerst seine Mutter und dann sich selbst erschoss. In einem 24-seitigen Bekennerschreiben fanden sich fremdenfeindliche Passage und verschwörungstheoretische Ansichten, die auf eine psychische Störung hindeuten. So glaubte Tobias R., er werde von einem Geheimdienst überwacht, der sogar Gedanken lesen („mind controll”) und Menschen steuern könne.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Österreich: Ab Mittwoch gilt Maskenpflicht in Supermärkten

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

 „Es ist die Ruhe vor dem Sturm”, fasst Bundeskanzler Kurz die Situation zusammen.

Wien. –  Die österreichische Bundesregierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter aus. So will die Regierung gefährdete Personen besser schützen, indem sie beruflich freigestellt oder verpflichtend ins Homeoffice müssen. Die bisherigen Maßnahmen werden außerdem rigoroser kontrolliert und zusätzlich setzt man auf das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekannt gab.

Masken in Supermärkten

Bei Einkäufen in Supermärkten wird künftig jeder Kunde eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen müssen. Verteilt werden sollen die Masken an den Supermarkt-Eingängen voraussichtlich ab Mittwoch. Dies hängt noch davon ab, ob bis dahin genügend Masken in Österreich vorhanden sind.

Kurz betonte außerdem, dass das Tragen der Masken kein Ersatz für Abstand zwischen den Menschen ist, sondern lediglich die Übertragung des Virus durch die Luft eindämmen soll. Außerdem sollen die Masken in Zukunft überall getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

Weiters werden in Österreich touristische Übernachtungen untersagt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab bekannt, dass alle Hotels schließen müssen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt