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Gesellschaft

Martin Sellner und Abel Bodi in England festgenommen

Redaktion

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am

Am Wochenende findet eine identitäre Konferenz in London statt, zu der Redner aus ganz Europa eingeladen wurden. Diesmal sollte auch Martin Sellner teilnehmen, nachdem ihm die Teilnahme beim ersten Mal unmöglich gemacht wurde. Doch er wurde von den Behörden erneut verhaftet. Diesmal traf es auch den Leiter der ungarischen Identitären, Abel Bodi.

Das meldet der englische Ableger der Identitären Bewegung. Sellner sei von der Grenzpolizei an der Einreise gehindert worden und befinde sich jetzt im Gewahrsam der Polizei.

Auch Abel Bodi betroffen

Kurz zuvor war auch Abel Bodi, Leiter der ungarischen Identitären, an der Einreise nach England gehindert worden. Die Regierung des Vereinigten Königreiches soll ihn zur unerwünschten Person erklärt haben. Er hätte über die politische Situation und sein politisches Engagement in Ungarn berichten sollen.

Konferenz findet statt

Die Konferenz wird morgen auch ohne die zwei prominenten Redner stattfinden. Für die englischen Identitären ist die Ausweisung jedenfalls ein klarer Verstoß gegen die Meinungsfreiheit. Die Konferenz, die um 10:00 Uhr beginnen soll, wird auch von einem Livestream begleitet.

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Werner Kromer

    14. April 2018 at 2:18

    War so klar. Meinungsfreiheit gibt’s dort eben doch nur, wenn’s die Richtige ist. Wäre ja nicht so heuchlerisch, wenn sie wenigstens konsequent wären. Wahrscheinlich dann aber wieder mit dem Finger auf die ach so autoritären Staaten des ehemaligen Ostblocks zeigen…

  2. Avatar

    Zickenschulze

    14. April 2018 at 6:01

    Kindergarten ! Anführer” ist auf Sandbank aufgelaufen.
    Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
    Ein Patriot

    • Avatar

      Stefan F. Barth

      17. April 2018 at 15:41

      Wie meinst Du das? Das Selner und alle anderen Patrioten „Anführer” sind?

      • Avatar

        Zickenschulze

        17. April 2018 at 21:06

        Anführer ist“ = Einzahl

        Einer Partei steht jemand bevor, also an der Spitze, der die Partei anführt.

        Was gibt es da misszuverstehen?

      • Avatar

        Zickenschulze

        17. April 2018 at 21:19

        Muss ich jetzt noch separat erklären, dass eine Partei oder eine Bewegung identisch sind?
        Beide brauchen einen Kopf an der Spitze, was aber nicht unbedingt bedeuteten muss, dass jeder einen mit Verstand hat.
        Das erkläre ich dir als Patriot.

  3. Avatar

    Tobias

    14. April 2018 at 10:59

    Bitte um Link zum Livestream, danke!

  4. Avatar

    Holger Jahn

    15. April 2018 at 8:17

    Lauren Southern erging es genau so:

    https://www.youtube.com/watch?v=AxjH5hZYTbQ

    Die UK-Polizei verteidigt nicht mehr die Meinungsfreiheit, sondern die „Gefühle” derer, die eben diese Freiheit mit Gewalt abschaffen wollen. Absurd!

    • Avatar

      Zickenschulze

      16. April 2018 at 1:49

      Ist sowas von klar, daß es schwer zu verstehen ist, wovon die Leute vorne an der IB überrascht sind.
      Läuft doch schon Jahrzehnte so und ist nicht anders.

      Meinungsfreiheit war nie erlaubt, nur unter bestimmter Flagge geduldet, ja , ist vom linksdurchdrungenen Staatsapparat selbst als saloonfähig hofiert, gedeckt und der Ausbreitung einer volkstumpolitisch feindlichen Ideologie zur Hand gearbeitet worden.
      Es war nur solange geduldet und gut genug, bis sich Linkes, zerstörerisches Gedankenmaterial ausreichend verbreiten konnte, daß es sich flächendeckend in den Köpfen festsetzte.

      Jetzt, wo diese Tachinierer an der Macht sind, die damit hochgezogen wurden, die sich mit verlogener fake Meinungsfreiheit (Freie fahrt dem Bösen) mengenmäßig ausreichend etabliert haben, ist eben Schluß damit.

      Als die Radikalsten gegen frei Meinungsäußerung outen sich jene, die immer und immer darauf gepocht haben, das ist nicht ausreichend demokratisch, das ist nicht dieses, dort nicht jenes gut genug u.s.w. Menschenrechte, bla, bla, blaa und so fort.

      Wer jetzt aus den Wolken fällt, lebte in einer Blase.
      Der Aufprall tut gut. Weiter geht‚s.

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Gesellschaft

Während AfD-Parteitag: Volkswagen-Schriftzug an Halle wird abgedeckt

Joshua Hahn

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am

ASDF Bild (Volkswagen-Halle Braunschweig): Quersus [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Vom 30. November bis zum ersten Dezember hält die Alternative für Deutschland ihren Bundesparteitag in Braunschweig ab. Angemietet wurde die Volkswagen-Halle.

Braunschweig. Der Automobilhersteller erklärte nun, seinen Namen auf der Halle abdecken zu lassen. Volkswagen wolle die Anmietung der Halle durch die Partei nicht dulden und wies den Betreiber daher zu diesem ungewöhnlichen Schritt an. 

Name wird „neutralisiert“

Der Sprecher des Veranstaltungsortes gab laut der „Welt“ an, den Schriftzug „Volkswagen-Halle Braunschweig“ daher auf dem Gebäude für die gesamte Dauer des Parteitages „neutralisieren“ zu wollen – auf Wunsch des Sponsors.

In einem Statement gab das Gremium des Unternehmens die Positionen der AfD an, welche Volkwsagen als „völkisch-nationalistisch” wahrnehme. Diese vermeintliche Ausrichtung stelle sich „eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

Kritik am Verhalten des Konzerns kam unter anderem vom Parteichef Jörg Meuthen selber.

Meuthen: „Peinliche Aktion“

Dieser zeigte sich verärgert über Volkswagen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber sagte er: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktionen einen Gefallen tut.“

So gebe es „etliche Tausend AfD-Wähler“, welche das Verhalten des Konzerns wahrnehmen würden. Dies würde vermutlich auch deren Kaufentscheidung in Sachen Automobilkauf beeinflussen – so beispielsweise auch das des Parteichefs selbst. Für den Parteitag der Alternative für Deutschland kündigten bereits jetzt etliche Organisationen Proteste und Demonstrationen an, die Polizei ist in Alarmbereitschaft.

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Deutschland

Bamf-Studie: Migranten sind mit Rückkehr in ihre Heimat zufrieden

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild Migration: By DFID - UK Department for International Development (Working with UNHCR to help refugees in South Sudan) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist ein Großteil der Migranten, welcher in seine Heimat zurückkehrte, zufrieden. 

Berlin. – Laut der Studie spielte die finanzielle Förderung einer Ausreise nicht die größte Rolle.

Elf Prozent nicht mit der gestellten Wohnung zufrieden

Die Gründe für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat sind mannigfaltig. So gaben bei der Befragung laut der „Welt“ circa elf Prozent an, dass sie sich in der gestellten Wohnung nicht wohlgefühlt hätten. Acht Prozent bemängelten, dass sie sich in der Bundesrepublik kaum verständigen konnten. Der zweitgrößte Grund (28 Prozent) ist das fehlende Heimatgefühl. Auf dem ersten Platz der Gründe für eine Rückreise in die Heimat ist jedoch eine drohende Abschiebung. Dies gaben 46 Prozent der befragten Asylbewerber an. 

Die finanzielle Förderung durch die Bundesregierung im Fall einer freiwilligen Ausreise ist bei den meisten Migranten zwar nicht ausschlaggebend (4 Prozent), aber bestärkte sie in ihrer Entscheidung. Bereits abgelehnte Asylbewerber erhalten vom Staat derzeit unter bestimmten Umständen mehrere hundert Euro, um unter anderem die Heimreise zu finanzieren.

Großteil mit der Rückkehr zufrieden

Ein Großteil der Asylanten ist auch retrospektiv betrachtet zufrieden mit der Entscheidung. Laut der „Jungen Freiheit“ gaben 40 Prozent der Studienteilnehmer an, mit ihrer Rückkehr glücklich zu sein. Lediglich 30 Prozent erklärten, den Umzug als neutral zu bewerten. 

Im Jahr 2017 wurde ein neues Reintegrationsprogramm mit dem Namen StarthilfePlus etabliert. Das Programm sieht vor, Asylbewerber finanziell zu unterstützen, sollten diese freiwillig eine Rückkehr antreten. Laut dem „Focus” kehrten die 1.339 Studienteilnehmer im Zeitraum vom Februar 2017 bis zum April 2018 in ihre Heimatländer zurück.

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Gesellschaft

Halle: Mutmaßlich linksextremer Angriff auf patriotischen Filmemacher

Julian Schernthaner

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ASDF Bild: EinProzent e.V.

Am Mittwochabend griffen Vermummte das Privatauto des patriotischen Dokumentarfilmers Simon Kaupert an und sorgten dabei für vierstelligen Sachschaden.

Halle/Saale. – Wie die Bürgerplattform EinProzent, für welchen der patriotische Filmemacher aus Sachsen-Anhalt immer wieder filmische Exklusivrecherchen produziert, berichtet, ereignete sich der Angriff nur wenige Stunden nachdem Kaupert in einer Kurzdoku zu Wort kam. Diese thematisierte mutmaßliche Seilschaften zwischen linker Zivilgesellschaft und linksextremen Antifa-Gruppen im Umfeld des Miteinander e.V. Den Sachschaden beziffert der zweifache Familienvater auf etwa 3.000 Euro.

Kaupert: Verein fördert „Gesellschaftsverrohung”

Wie die Junge Freiheit berichtet, macht Kaupert den Miteinander e.V. für den Angriff mitverantwortlich. Zwar hätte der mit öffentlichen Geldern geförderte Verein nicht direkt zugeschlagen. Die Unterhaltung von „Meldeportalen gegen Andersdenkende” und „Denunziation kritischer Mitbürger” fördere eine „Gesellschaftsverrohung”, durch welche „derartige Angriffe zum Alltag in der bunten Republik gehören” würden.

In der am Mittwochnachmittag veröffentlichten Recherche berichtete Kaupert über brisante Zusammenhänge, insbesondere was die Arbeitsweise der Gruppierung betrifft, sowie deren Finanzierung durch Mittel des Bundesfamilienministeriums, des Arbeits- und Sozialministeriums in Sachsen-Anhalt sowie der dortigen Landeszentrale für politische Bildung.

EinProzent-Kritik an Förderpraxis

Nach Ansicht von EinProzent ist diese Förderpraxis ein „unerträglicher Skandal”. Nach Ansicht der Bürgerinitiative fungiert der Miteinander e.V. nämlich als „Schnittstelle zwischen linksextremen Schnüfflern und vermeintlich seriöser ‚Zivilgesellschaft’ ”. Dabei würden dessen Mitarbeiter angeblich auch auf ein „weitreichendes Netzwerk von linken Parteien bis hin zu Antifa-Aktivisten im Rücken” zurückgreifen können.

Kritik übte die Bürgerplattform auch am Umstand, dass etablierte Medien schwiegen, wenn „kritische Journalisten bedroht und angegriffen” würden. Man wolle sich von derartigen Angriffen aber nicht aufhalten lassen: „Wir werden immer tiefer bohren und mit seriösem Journalismus und kritischer Berichterstattung den roten Sumpf austrocknen.”


Mehr zum Thema Linksextremismus finden Sie hier.

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