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„Es gibt kein Volk“

Grünen-Chef sorgt für Empörung bei AfD

„Es gibt kein Volk“. Mit dieser Aussage zog Grünen-Chef Habeck den Unmut der AfD auf sich. Der Fall zeigt die völlig entgegengesetzten Haltungen der beiden Parteien.

2 Minuten Lesezeit
<p> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-09-17_Robert_Habeck_by_Olaf_Kosinsky-4.jpg">vom Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

[CC BY-SA 3.0 de], vom Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Für den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck gibt es kein Volk. In einem Interview mit dem Online-Format „Infomr“ hatte Habeck auf das Stichwort „Volksverräter“ wörtlich geantwortet:

„… ist ein Nazibegriff. Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk. Sondern das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen und zu stigmatisieren.“

Meuthen: „Selbstverständlich gibt es ein deutsches Volk“

Mit der Aussage, dass es gar kein Volk gebe, sorgte Habeck nun für Empörung und Widerspruch bei der AfD.

„Selbstverständlich gibt es ein deutsches Volk, genau wie es auch ein italienisches, spanisches, französisches und türkisches Volk gibt. Noch jedenfalls ist das so, denn noch haben die Grünen ihre zerstörerische und darum hochgefährliche ‚No borders, no nations‘-Mission nicht erfolgreich beendet“,

schrieb etwa AfD-Chef Jörg Meuthen am Montag auf seiner Facebookseite. Zudem verwies er auf das Grundgesetz, in dem es in Art. 20 Abs. 2 GG S. 1 heißt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Weiters betonte Meuthen, dass auch das Bundesverfassungsgericht eindeutig festgestellt habe, dass das „Staatsvolk“ im Sinne des Grundgesetzes „die Summe der deutschen Staatsbürger“ sei.

„Grüne Ideologie genau in den Fokus nehmen“

„Unser Volk hat schon ganz andere Wirrköpfe und gefährliche Ideologen überlebt, da braucht es sich weder vor einem deutschlandverachtenden, islamophilen Pseudo-Intellektuellen namens Habeck („Islam? Spannungen, aber eine bunte Gesellschaft!“) noch vor seiner geistig leichtgewichtigen Kollegin Baerbock („Das Stromnetz dient als SPEICHER für Energie!“) zu fürchten“, schrieb der AfD-Chef weiter auf Facebook.

Es sei für die Bürger allerdings „höchste Zeit, die grüne Ideologie ganz genau in den Fokus zu nehmen“. Hinter den „grün bemäntelten Gutmenschen“ würden sich in Wirklichkeit „knallharte Feinde eines Deutschlands, wie die Bürger es kennen und schätzen“, verbergen. „Machen Sie daher Ihren Mitmenschen klar: Jeder Deutsche, der diese Partei wählt, muss wissen, dass er gerade zustimmt, die eigene Identität über Bord zu werfen und im linksgrünen Nirwana zu versenken“, so Meuthen.

Unfassbar und absurd

Und auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann reagierte via Twitter auf die Aussagen des Grünen-Chefs:

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