Welt

Trump und Kim planen historisches Treffen im Juni

Symbolbild: By U.S. Army photo by Pvt. Gabriel Silva [Public domain], via Wikimedia Commons

Der geplante Gipfel zwischen den USA und Nordkorea soll am 12. Juni in Singapur stattfinden. US‐Präsident Trump will das Treffen zu einem „besonderen Moment für den Weltfrieden” machen.

Mit Spannung hat man darauf gewartet, jetzt ist es amtlich: US‐Präsident Donald Trump und Nordkoreas Führer Kim Jong‐un wollen sich am 12. Juni in Singapur treffen. Das gab der US‐Präsident am Donnerstag auf Twitter bekannt und macht damit Hoffnung auf eine weitere Annäherung der beiden Staaten. Noch im Herbst hatte Trump den nordkoreanischen Machthaber als „Raketenmann” bezeichnet und mit der „totalen Zerstörung” Nordkoreas gedroht.

Besonderer Moment für den Weltfrieden

Wir beide werden versuchen, dies zu einem besonderen Moment für den Weltfrieden zu machen!”, kündigte Trump auf Twitter an.

Bei dem historischen Treffen im Juni soll es vor allem um das nordkoreanische Atom‐ und Raketenprogramm gehen. Die USA fordern weiterhin eine komplette nukleare Abrüstung der koreanischen Halbinsel.

Nordkorea lässt drei US‐Bürger frei

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sprach Kim Jong‐un davon, dass seine Begegnung mit Trump ein „hervorragender erster Schritt” sein werde, „um die positive Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel zu fördern”. Dies habe Kim am Mittwoch US‐Außenminister Mike Pompea bei einem Treffen in Pjöngjang gesagt, berichteten Staatsmedien. Bei dem Besuch sollte das Gipfeltreffen im Juni vorbereitet werden. Der US‐Außenminister kehrte anschließend mit drei inhaftierten US‐Bürgern zurück. Ihre Freilassung soll eine Bedingung der US‐Regierung für das Treffen zwischen Trump und Kim gewesen sein.

Entspannung zwischen Nord‐ und Südkorea

Doch nicht nur das Verhältnis mit den USA scheint sich langsam wieder zu bessern. Derzeit sind auch deutliche Signale an Südkorea für eine Entspannung der Verhältnisse zu vernehmen. Bei einem historischen Treffen mit dem Südkoreas Staatschef Moon Jae‐in sagte Kim Jong‐un, er wolle ein „neues Kapital” in den Beziehungen zu Südkorea aufschlagen. Nord‐ und Südkorea kündigten zudem an, den seit mehr als sechs Jahrzehnten geltenden Kriegszustand noch dieses Jahr beenden zu wollen.

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