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Technik

Smartwatch”: Die neue Uhren-Generation im Test

Redaktion

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am

Vorbei sind die Zeiten, in denen man eine Armbanduhr nur wegen der Zeitanzeige oder als modisches Accessoire getragen hat. Die neuen „Smartwatches” bieten einige neue Funktionen und sollen damit das Leben im digitalen Zeitalter erleichtern. Die Tagesstimme hat die neue Uhren-Generation einem Test unterzogen.

Eine „Smartwatch” („schlaue Uhr”) ist eine elektronische Armbanduhr, mit der man nicht nur die Uhrzeit anzeigen kann. Sie verfügt über zusätzliche Funktionen, die es erlauben, die Uhr beispielsweise mit dem eigenen Smartphone zu verbinden. Der folgende Artikel ist eine allgemeine Zusammenfassung der wichtigsten Features und deren Bewertung; ein Vergleich zu bisherigen analogen oder digitalen Uhren.

Basisfunktion Uhr:

Die Ur-Funktion jeder Zeitanzeige ist stark eingeschränkt. Um die Akkulaufzeit nicht mehr als nötig zu strapazieren, wird die Anzeige auf ein Minimum reduziert. Im Extremfall wird die Uhr komplett ausgeblendet und ist nur mit einem Druck auf das Uhrglas einschaltbar. Wenn die „Smartwatch” eingeschaltet ist, ist sie fast immer beleuchtet. Wenn diese Beleuchtung nicht mit der aktuellen Helligkeit des Raumes abgestimmt ist, blendet die Anzeige in der Nacht, die an Dunkelheit gewohnten Augen und bei Tag ist die Anzeige schlecht zu entziffern.

Ist der Akku einmal leer, gibt es keine Anzeige der Uhr mehr und hoffentlich hat der Smartwatchhersteller daran gedacht, die Einstellung und den Lauf der Uhr mit einem zweiten Akku weiterzubedienen. Ansonsten darf man jedes Mal, wenn der Akku leer ist, die Uhr neu einstellen.

Wasserdicht:

Achtung! IP67 ist nicht IP68-Standard. Für eine handelsübliche Uhr ist Wasserdichtheit zumindest für fünf Meter Tiefe Standard, aber bei „Smartwatches” – vor allem bei den billigeren Nonameprodukten – kann man hier durchaus negative Überraschungen erleben. Die Funktion des Touchscreens unter Wasser ist nicht bei jeder „Smartwatch” gegeben.

Akku:

Die Akkulaufzeit ist verglichen mit einer bisher verwendeten normalen Uhr nie vergleichbar. Nur die wenigsten Modelle schaffen mehr als einen bis zwei Tage und das auch nur im Standby-Modus. Wenn ich die Uhr als „Smartwatch” verwende, ist eine Laufzeit von einem Tag schon gut. Für jemanden, der immer eine Uhr trägt, kann das zum Problem werden. Manche „Smartwatches” haben daher einen Stromsparmodus integriert. Entweder wird die Anzeige komplett abgeschaltet oder es wird auf eine alternative passive (also nicht selbst leuchtende LED-) Anzeige umgeschaltet. Die Anzeige ist schlecht lesbar, benötigt selbst aber nur ganz wenig Energie. Die Akkulaufzeit für diese Variante wird immerhin schon mit einem Monat angegeben.

Ein wechselbarer Akku ist (wie auch inzwischen bei den meisten Handys) für keine einzige Uhr verfügbar. Ein auswechselbarer Akku, wenn der Akku alt und „müde“ geworden ist, ist auch nicht Standard. Hier sollte man beim Einkaufen auf jeden Fall nachfragen, ob man einen alten Akku austauschen kann.

Zum Laden der Uhr muss die Uhr immer abgenommen werden. In den meisten Fällen braucht man eine eigene spezielle Ladestation, weil viele „Smartwatches” nur berührungsfrei aufgeladen werden können. Wenn eine Mini-USB-Schnittstelle verfügbar ist, ist sie schlecht erreichbar. Für jene, die ihre „Smartwatch” unterwegs aufladen wollen, ist eine zweite Ladestation am Arbeitsplatz und vielleicht sogar eine dritte Ladestation im Auto notwendig. Für einige Modelle ist ein Laden im Auto de facto unmöglich, weil es keine Schnittstellen zwischen dem 12V-Autozigarettenanzünder und der Ladestation der „Smartwatch” gibt. Nicht alle Ladestationen vertragen sich mit den Uhrbändern. Da gibt es selbst im Hochpreissegment eine Menge unschöner Lösungen.

Bei den meisten „Smartwatches” ist die Lebenszeit nach den üblichen 200–400 Ladungen zu Ende und es muss (ein teurer) neuer Akku oder eine neue „Smartwatch” gekauft oder getauscht werden (zusätzliche Arbeitszeitkosten). Auch wenn der Preis einer „Smartwatch” durchaus an eine bisher verkaufsübliche Quarzuhr oder Digitaluhr heranreicht, über die Jahre ist hier um einiges mehr in die eigene Uhr zu investieren, denn an die Lebensdauer einer normalen Uhr reicht ein Akku nicht heran.

Bluetooth Verbindung:

Diese muss dauerhaft eingeschalten sein. Nur die wenigsten „Smartwatches” kommen ohne Handy-„Mutter“-Gerät aus. Die üblichste und meist einzige Verbindung ist über Bluetooth. Wer auf Privatsphäre nicht verzichten will, braucht dazu trotzdem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Im Extremfall hat man dann mit dem Handy, der „Smartwatch” und der Freisprecheinrichtung schon drei Geräte, die abends zum Aufladen in ihre Ladegeräte gesteckt werden müssen. Nicht alle Geräte (Handy bzw. „Smartwatch”) schaffen es, zwei Bluetooth-Verbindungen gleichzeitig aufrechtzuerhalten.

Bedienung:

Bei diesem Punkt scheiden sich die Geister. Jeder hat hier seine eigenen Vorlieben und Abneigungen.
Zugegeben: Eine „Smartwatch” hat aufgrund ihrer Größe nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Es beginnt beim Touchdisplay, das aufgrund der Uhrengröße auf Wischen und Tippen mit einem Finger beschränkt ist. Manche Touchdisplays funktionieren mit Handschuh, andere nicht.
Die Lünette (Ring um dem Ziffernblatt) lässt sich bei einigen Uhren im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen und wechselt so zwischen den einzelnen Anzeigen der Uhr hin und her. Den ursprünglichen Sinn, die Restzeit für Taucher einzustellen, ist aber damit dahin.

Die Spracheingabe ist durch den Abstand der Hand zum Mund immer etwas eingeschränkt und funktioniert selten auf Anhieb. Wenn dann mangelnde Softwareunterstützung dazukommt, macht es die Probleme damit komplett. Die Hintergrundgeräusche limitieren die Spracheingabe in ihren Möglichkeiten.

Die Gestensteuerung hat schon bei Handys nicht wirklich funktioniert, bei Uhren ist das Problem noch größer. Wenn dieser Punkt bei den technischen Daten der „Smartwatch” angegeben ist, vergessen sie ihn am besten gleich wieder. Manche „Smartwatches” reagieren auch auf Schütteln, aber diese Handbewegung ist im Alltag so gebräuchlich, dass sich die Uhr entsprechend oft unwillkürlich einschaltet und damit den Akku entsprechend belastet.

Telefonieren:

Wenn das Telefonieren über die „Smartwatch” +berhaupt direkt funktioniert, so nur über eine Freisprecheinrichtung. Sprich: Entweder ohne Privatsphäre über einen Lautsprecher in der „Smartwatch” selbst oder über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung (wieder ein Gerät mehr zum Laden). Zu beachten ist auch, dass selbst wenn eine „Smartwatch” eine eigene SIM-Karte enthält, sie nicht unbedingt ohne Handy auskommt. Wenn eine eSIM-Karte im Gerät eingebaut ist, muss diese als Zweitkarte konfiguriert sein. Nicht jeder Provider unterstützt das. Die „Smartwatch” funktioniert zwar dann als Handy, aber ein normales Handy ersetzt es deswegen noch nicht. Manche Funktionen wie Whatsapp lassen sich nur bei eingeschaltetem Handy verwenden.

Betriebssystem – OS:

Bei den Betriebssystemen gibt es zwei Marktführer. Von Apple das WatchOS und von Google Android das WearOS. Entscheidend ist, mit welchem Handybetriebssystem sich die „Smartwatch” besser verbinden lässt. Die Kompatibilität ist selbstverständlich am besten, wenn das Handy und die „Smartwatch” das gleiche Betriebssystem haben. Auch Drittanbieter mit ihrem eigenen Betriebssystem können sich gut auf WearOS oder WatchOS anbinden.

Apps:

Die Möglichkeiten der Apps sind aufgrund des kleinen Bildschirms sehr eingeschränkt. Zusammen mit den vielen möglichen Sensoren gibt es zwar Potential, aber bis dato bestehen die Apps selten die Na-Und-Probe. Standardapps wie Kalender, Notizen, Kontakte, Taschenrechner und Synchronisation mit dem Handy sollten auf jeden Fall dabei sein.

Bildschirm:

Wer auf das Design Rücksicht nimmt, wird sich eher eine runde Uhr kaufen. Damit verzichtet er aber auf die Vorteile eines rechteckigen Bildschirmes. Die Informationsanzeige auf einem runden Display kommt nicht an die eines viereckigen Displays ran. Die Hersteller versuchen zwar „die Quadratur des Kreises“, aber die Realität setzt hier ihre Grenzen.

Die Leuchtstärke des Bildschirmes ist eine wichtige Sache. So manche Modelle sind bei Sonnenlicht nur noch schwer zu entziffern. Hier einen kurzen Testlauf bei Sonnenlicht, statt im Neonröhrenbeleuchteten Geschäft zu starten, kann den Augeninnendruck senken.
Bei einigen Uhren wird gemunkelt, dass sich das Uhrbild in die Maske einbrennt, einen faktischen Beweis dafür ist man noch schuldig geblieben.

Fitnessfunktionen:

Gerade die Smartwatch eignet sich wie kein anderes Handygadget für Fitnessfunktionen. Es liegt an der Haut an und hat damit Kontakt zu den Blutgefäßen. Über eine kleine Kamera an der Unterseite der Uhr können Puls und Sauerstoffgehalt gemessen werden. Das GPS schreibt die Bewegung mit und das Gyroskop dient als Schrittzähler.

Da können eine Menge Sensoren auf engstem Raum im Handy eingebaut sein. Nach Auswertung aller verfügbaren Quellen und nach eigener Erfahrung kann man sagen, dass diese Sensoren in einer neuen „Smartwatch” üblicherweise funktionieren. Faktoren wie verschmutzter Sensor, Haare, sehr dunkle Haut, Tätowierungen, zu lockeres Armband oder auch Kälte beim Messvorgang beeinflussen zwar die Messergebnisse, aber darauf hat der Sensor keinen Einfluss. Ausdauersportarten mit längeren gleichbleibenden Messergebnissen zeigen genauere Werte als Kampf- oder Kraftsportarten. Alles in allem kann man sagen, dass die Sensoren gut arbeiten.
Wer bessere Messergebnisse braucht, kann auf einen Brustgurt umsteigen.

Design:

Das Design geht in drei Richtungen: die sportliche Richtung als Fitnesstrainingsüberwachungsgerät, die kommerzielle Businessrichtung für den Manager und die technische Ausrichtung für den Technikfreak. „Feminine” Designs sind hier die absolute Ausnahme. Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine „Smartwatch” ordentlich klobiger ist als eine gewöhnliche Quarzuhr. Klar, die diversen Sensoren und Features benötigen ein Minimum an Platz. Das kann bei einem zarteren Handgelenk schon mal protzig wirken. Vielleicht ein Grund, warum feminines Design die Ausnahme und nicht die Regel ist.

Armband:

In den meisten Fällen braucht es speziell auf die „Smartwatch” zugeschnittene Armbänder. Diese sind vom Design fast ausschließlich für Männer konzipiert. Bei handelsüblichen Armbändern kann man das bevorzugte Material und Design selbst aussuchen – sei es, dass man allergisch ist auf bestimmte Materialien oder Leder zum Lebensgefühl gehört.

Fazit:

Die „Smartwatch” löst Probleme, die man früher nicht hatte, und schafft wenige Lösungen für neue Probleme. Eine Lösung, um das Handy „auf die Hand zu bringen”, ist eine „Smartwatch” noch lange nicht und bleibt diversen Science-Fiction-Filmen oder Werbefilmen vorbehalten.


Im nächsten Artikel zum Thema „Smartwatch” vergleichen wir drei aktuelle Modelle von Huawei, Apple und Casio.

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Technik

StopCovid”: Französisches Parlament stimmt für Tracing-App

Christin Schneider

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am

Der Einsatz der umstrittenen Tracing-App StopCovid soll für alle Bürger freiwillig sein.

Paris. – Am gestrigen Abend stimmte das französische Parlament über die Einführung einer „Corona-Tracing-App“ ab. In der Nationalversammlung stimmten 338 Abgeordnete dafür, 215 dagegen, 21 enthielten sich. Auch der Senat sprach sich für die die Anwendung aus. Somit wird StopCovid in den nächsten Tagen allen Franzosen zur Verfügung stehen.

Die Französische Regierung erhofft sich von StopCovid ein weiteres Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der französische Staatssekretär für Digitales, Cédric O, äußerte hierzu, dass die App eine weitere Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus darstelle, genauso wie das Tragen einer Maske und das Abstandhalten im öffentlichen Raum

Nutzung freiwillig

StopCovid soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahekommen. Nutzer sollen so gewarnt werden können, falls sie sich neben einer mit Corona infizierten Person aufgehalten haben. Der Gebrauch der App soll freiwillig sein, es würde keinerlei Sanktionen gegenüber Personen geben, die sich gegen eine Nutzung der Anwendung entscheiden, berichtete die französische Tageszeitung Le Figaro. Die gesammelten Daten der App sollen innerhalb von 15 Tagen gelöscht werden, was der Inkubationszeit von Corona entspräche. Die Nutzer würden durch die Verwendung von Pseudonymen anonymisiert werden, heißt es im Bericht weiter.

Datenschutzrechtliche Bedenken

Gegner von StopCovid äußern trotzdem datenschutzrechtliche Bedenken. Denn auch wenn die Nutzer der App anonymisiert werden und die Daten nach zwei Woche wieder gelöst, könne es eine totale Sicherheit der privaten Daten in der digitalen Welt nicht geben. Ebenso wird die Gefahr gesehen, die Tracing-App könne auch für andere Zwecke missbraucht werden und der Bürger sich einen Schritt weiter zum „Gläsernen Mensch“ hinbewegen.

Corona-Tracing-Apps bereits in vielen Ländern im Einsatz

Viele andere Länder setzen dessen ungeachtet bereits eine ähnliche App ein, darunter Österreich mit „Stopp Corona“ vom Roten Kreuz und dem Unternehmen Accenture. In Deutschland lässt eine vergleichbare App noch auf sich warten, hier ist eine „Corona-Warn-App“ für Mitte Juni geplant.

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Österreich

Nach Datenleck: ORF-Journalist empört mit Telefonbuch-Vergleich

Julian Schernthaner

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Für Wirbel in der österreichischen Innenpolitik und Medienlandschaft sorgt derzeit die öffentliche Zugänglichkeit von etwa einer Million sensibler Privatadressen. 

Wien. – Am Donnerstag stellte sich heraus, dass das „Ergänzungsregister” des Wirtschafts- und des Finanzministeriums die privaten Anschriften von mindestens einer Million Österreicher abrufbar machte. Darunter befanden sich etwa solche des Präsidenten, von Abgeordneten des Nationalrats, von Journalisten – aber auch die Daten von zahlreichen kleinen Selbständigen.  NEOS und der Verein Epicenter-Works als Aufdecker sprechen vom „größten Datenskandal der Republik”, erst vergangene Nacht wurde der Zugang gekappt.

ÖVP spielt Causa herunter: „Künstliche Aufregung”

Für weitaus weniger Aufregung sorgt die Neuigkeit aber bei anderen Akteuren der Öffentlichkeit. So sieht ÖVP-Klubobmann August Wöginger einen „peinlichen Irrtum der NEOS”, es handle sich lediglich um „künstliche Aufregung” und einen Versuch, ein bereits vor über zehn Jahren unter SPÖ-Kanzler Werner Faymann eingerichtetes Register zu skandalisieren. Die NEOS legten „Wissenslücken, Unwissenheit und Ahnungslosigkeit” an den Tag, so Wöginger in einer Aussendung.

ORF-Journalist zieht pikanten Telefonbuch-Vergleich

Locker nimmt das auch ein Journalist des öffentlich-rechtlichen ORF. Hannes Auer, der als Moderator für Burgenland heute fungiert,  schrieb auf Twitter: „Das Entsetzen um den ‚größten Datenskandal der Republik’ belegt vor allem eine Änderung der Kultur. Früher hätte das niemanden aufgeregt – man nannte es ‚Telefonbuch’.” Zahlreiche Nutzer reagierten mit wütenden Kommentaren auf das Gleichnis, warfen Auer eine Verharmlosung der Tatsachen vor.

Veröffentlichung könnte verfassungswidrig sein

Diesen Vergleich wollten auch NEOS als treibende politische Kraft hinter den Enthüllungen nicht gelten lassen. Zum einen sei es möglich, etwa mit einer Software den gesamten Datensatz einfach abzuziehen. Weiters gäbe es keine Schutzmöglichkeit, die Entfernung aus dem Register wäre nicht einmal möglich, wenn eine Person gestalkt würde oder aus beruflichen Gründen ein besonderes Schutzbedürfnis habe. Zuletzt, so die liberale Partei, stünden sogar in Fällen, wo es eine Firmenadresse gebe, die Privatadresse dort.

Epicenter.Works, eine Einrichtung, die sich vordergründig dem Datenschutz widmet, moniert zudem: „Es fehlen die technischen und organisatorischen Maßnahmen, um die Rechte der Betroffenen nach DSGVO [Datenschutz-Grundverordnung, Anm. d. Red] zu schützen.” Dass nicht nur Daten aus dem Firmenregister öffentlich gewesen seien, widerspreche geltenden Gesetzen, die teilweise sogar im Verfassungsrang stünden. Betroffen sei jeder, der einmal selbständige Einkünfte bezog, betont die Plattform.

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Gesellschaft

Animal Crossing”: Für PETA ist das Nintendo-Spiel nicht vegan genug

Stefan Juritz

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am

Die Tierrechtsorganisation stört es, dass man in dem Nintendo-Spiel unter anderem Fische angelt und Insekten fängt. 

Das neue Nintendo-Videospiel „Animal Crossing: New Horizons” ist aktuell sehr beliebt und gilt eigentlich als äußerst kinderfreundlich. In der Inselaufbau-Simulation leben Menschen und Tiere eigentlich friedlich zusammen. Doch für die Tierschutzorganisation PETA ist das Spiel nicht vegan genug, weil man dort zum Beispiel Fische angeln und Insekten fangen kann. Aus diesem Grund hat PETA eine Anleitung veröffentlicht, wie man „Animal Crossing” richtig vegan spielt und keinen Tieren schadet.

Vegan leben auch im Videospiel

In dem veröffentlichten „PETA’s Vegan Guide to ‘Animal Crossing: New Horizons’” schreibt die Tierschutzorganisation etwa: „Fischen ist nicht vegan! Du solltest im wirklichen Leben nicht fischen, also solltest du das auch nicht im Spiel tun.” PETA kritisiert, das Spiel fördere missbräuchliches Verhalten gegenüber Fischen und Insekten, anstatt sie als „lebende, atmende und fühlende Individuen” zu betrachten. „Deine Insel sollte ein sicherer Ort für alle Tiere sein, egal ob groß oder klein”, heißt es in der Anleitung. Außerdem finden sich in dem „Guide” weitere Tipps, wie man sich als Veganer im Spiel gegenüber Tieren richtig verhält, was man essen und wie man sich kleiden sollte.

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