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Gesellschaft

Nach Angriff auf Verbindungsstudent: Polizei durchsucht linken Szenetreff

Redaktion

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Im Juni wurde ein katholischer Verbindungsstudent vor einem linken Szenetreff in Greifswald ausgeraubt. Sechs Wochen später hat die Polizei Vereinsräumlichkeiten sowie private Wohnräume durchsucht.

Mit rund 100 Einsatzkräften durchsuchte die Polizei Donnerstagfrüh die Räumlichkeiten eines linken Szenetreffs „Internationales Kultur- und Wohnprojekt” (IKUWO) in Greifswald. Es werde derzeit gegen drei Personen wegen Raubes ermittelt. Das berichtet der Nordkurier.

Dem Bericht zufolge sei auch die Privatwohnung des 29-jährigen mutmaßlichen Haupttäters durchsucht worden. Ihm wird vorgeworfen, den Raub begangen zu haben. Zeugen hätten zudem berichtetet, dass bei der Durchsuchung mehrere Gegenstände beschlagnahmt wurden.

Durchsuchungen erst nach sechs Wochen

Dass die Hausdurchsuchungen erst sechs Wochen nach dem Raubüberfall durchgeführt wurden, begründete die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungsabläufen. Der konkrete Verdacht habe sich erst im Laufe der Ermittlungen ergeben.

Zum Polizeieinsatz sagte der AfD-Fraktionsvorsitzende von Greifswald, Nikolaus Kramer, laut Angaben der Jungen Freiheit: Er hoffe, dass mit „derselben Entschlossenheit, mit dem der Rechtsextremismus bekämpft wird, zukünftig gegen jede Form des Extremismus, so auch gegen den Linksextremismus, vorgegangen“ werde.

Nach Raub in Szenetreff geflohen

In der Nacht auf 10. Juni war der Student mit einem Band (ein Verbindungsabzeichen, Anm. der Redaktion) seiner katholischen Verbindung am linken Szenetreff vorbeigegangen. Dort lief gerade eine Party. Vor dem Zentrum pöbelten ihn drei Personen an, schlugen und entrissen ihm sein Verbindungsband. Danach flüchteten die mutmaßlichen Täter in das Vereinshaus. Als die Polizei anrückte, um nach ihnen zu suchen, wurde den Beamten der Zutritt verwehrt. Aus Gründen der „Deeskalation” verzichtete daraufhin die Polizei, die Räumlichkeiten zu durchsuchen.

Scharfe Kritik an Polizeieinsatz

Dieses Vorgehen sorgte anschließend für scharfe Kritik an der Einsatzführung. „Wenn Polizisten deeskalieren müssen, ist die No-Go-Area nicht weit. Die Bürger erwarten zu Recht, dass der Staat endlich wieder Härte zeigt, dass Kriminelle nicht länger gehätschelt werden und, dass keine rechtsfreien Räume entstehen”, sagte AfD-Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm laut Nordkurier-Bericht.

Ebenfalls erbost zeigte sich Sascha Ott (CDU), Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft: „Es ist bezeichnend und beschämend, dass zum Abschluss einer als Toleranzwoche ausgerufenen linken Veranstaltungsreihe, die auch noch mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, dann ein Mensch attackiert wird, dessen vermutete Haltung diesen Menschen nicht behagt. Das ist natürlich das Gegenteil von Toleranz. Und es ist ein Unding und nicht hinnehmbar, dass diese Leute sich über das Gesetz stellen und sich in ebenfalls öffentlich geförderten Orten ihre eigenen rechtsfreien Räume schaffen.”

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Zickenschulze

    20. Juli 2018 at 14:24

    Aus Gründen der „Deeskalation” verzichtete daraufhin die Polizei, die Räumlichkeiten zu durchsuchen.”

    Das läßt ja tief blicken, wo die Bewegungsfreiheit für Personen, die nicht in Gruppe auftretenden, also Einzepersonen oder Pärchen in Zukunft mündet.
    Clans mit Barbarenstrategie haben Vorfahrt und werden schlußendlich auch den Zeugenstatus dirigieren.
    Recht wird dem eingeräumt, der sich im Pulk zusammenrottet, Lautstärke signalisiert und voll aufdreht.
    Was für Aussichten, ich bin baff.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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