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Identitären‐Prozess hat gezeigt, warum patriotische Medien notwendig sind”

Redaktion

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am

Symbolbild Hintergrund (Pixabay/CC0) / Logo TS: Die Tagesstimme / Collage: Die Tagesstimme

Die Tagesstimme hat den Identitären‐Prozess genau verfolgt und täglich berichtet. Diese Prozessbeobachtung war wichtig, um der eintönigen Berichterstattung der etablierten Medien entgegenzuwirken. Dadurch konnten die Leser sich anhand von unterschiedlichen Berichten selbst ein Bild vom Verfahren machen.

Kommentar von Stefan Juritz

Die Berichterstattung zum Identitären‐Prozess in Graz hat gezeigt, warum das patriotische Milieu Medienprojekte wie Die Tagesstimme braucht. Gab es am ersten Verhandlungstag noch einen regen Medienandrang, klang das Interesse fast aller Zeitungen bis zur Urteilsverkündigung merklich ab. Zwar fand man weiterhin auf allen Online‐Seiten Berichte zum Prozess – doch handelte es sich dabei fast ausschließlich um Meldungen der Nachrichtenagentur APA.

Eintönige Berichterstattung der etablierten Medien

Alle Informationen, die den Bürgern im deutschsprachigen Raum zugänglich waren, wurden also von einer einzigen Nachrichtenagentur„gefiltert”. Nun ist das nichts Ungewöhnliches: Vor allem aus wirtschaftlichen und personellen Gründen greifen alle Tageszeitungen auf Agentur‐Meldungen zurück. Sie sind schnell und man spart Personalressourcen.

Es führt aber auch zu einer Eintönigkeit in der Berichterstattung. Man las dadurch im Großen und Ganzen überall dieselben Meldungen. Nur die Überschriften änderten sich (die natürlich fast ausschließlich negativ gestaltet waren). Das zeigt den großen Einfluss der Nachrichtenagenturen: als Dienstleister und „Gatekeeper” zugleich. Es entscheiden in diesem Fall also die Agenturen, worüber die Öffentlichkeit informiert und was ihr vorenthalten wird.

Wichtige Prozessbeobachtung der Tagesstimme

Umso wichtiger, dass Die Tagesstimme als einzige patriotische Nachrichtenseite täglich berichtete. Es braucht solche Ergänzungen zur etablierten Medienlandschaft. Wir versuchten, den Prozess aus patriotischer Sicht zu begleiten und setzten dabei teilweise auch andere Schwerpunkte als die APA.

Wir wollten Anklage und Verteidigung gleichermaßen zu Wort kommen lassen und haben auch auf kuriose sowie interessante Situationen und Hintergründe bei den Zeugenbefragungen hingewiesen: Auseinandersetzungen zwischen Staatsanwalt und Verteidiger, Zeugen mit Migrationshintergrund, die den Identitären bei ihrer Kritik an Erdogan und Islamisierung recht gaben, oder ein leitender Verfassungsschutzbeamter, der den Begriff „Rechtsextremismus” nicht definieren konnte – Die Tagesstimme informierte oftmals als einziges Medium darüber.

Bei dem Prozess gegen die Identitären – der noch nicht zu Ende ist – geht es um die Zukunft der Meinungsfreiheit und des patriotischen Aktivismus in Österreich. Unerheblich wie man zu den Identitären steht, ob man ihren Positionen zustimmt oder nicht, hat das Verfahren große Bedeutung für alle Patrioten im Land. Heimatliebe darf kein Verbrechen sein!

Unterstützen Sie den Ausbau der Tagesstimme!

Diese tägliche Berichterstattung war aber auch mit einem intensiven, zusätzlichen Arbeitsaufwand für unsere kleine Redaktion verbunden. Doch diese Arbeit war notwendig, um der Öffentlichkeit ein breites, auch patriotisches Informationsangebot zu ermöglichen. Damit der kritische Bürger sich anhand von unterschiedlichen Berichten selbst ein Bild machen konnte. Wem diese Arbeit wichtig und etwas wert ist, kann uns finanziell unterstützen. Dadurch ermöglichen Sie den Ausbau und die weitere Professionalisierung der Tagesstimme sowie die Stärkung der patriotischen Medienlandschaft im deutschsprachigen Raum. Werden Sie jetzt Unterstützer!


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Tagesstimme: Nachrichten via „Telegram”

Monika Šimić

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ASDF Bild Stift/Block: Pixnio [CC0] / Header "Die Tagesstimme & Komposition: Die Tagesstimme.

Die Tagesstimme hat einen neuen Kanal und schickt Nachrichten via Telegram‐Messenger nun direkt an Ihr Smartphone.

Graz. Viele Projekte und einzelne Akteure aus dem patriotischen Milieu nutzen neben Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook den Telegram-Messenger, um mit Interessenten in Kontakt zu bleiben und Informationen zu verbreiten. Nach der Löschwelle, die vor allem Konten vieler patriotischer Aktivisten oder Bewegungen traf, etablierte sich der Messenger Telegram als alternativer Informationskanal im patriotischen Milieu.

Tagesstimme nun auf Telegram

Damit aktuelle Nachrichten, interessante Interviews und Meldungen für ihre Leser in Zukunft noch schneller abgerufen werden können, hat die Tagesstimme nun ebenfalls einen Telegram‐Kanal erstellt. Diesem kann man, sofern der Messenger am Smartphone bereits installiert ist, über folgenden Link beitreten. Natürlich bleibt die Tagesstimme auf Facebook, VKontakte und Twitter auch weiterhin präsent.

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Dossier zu ‚Causa Identitäre’: Medien arbeiteten mit über 60 Unwahrheiten

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild: Die Tagesstimme / AK Nautilus.

Am Montag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus ein brisantes Dossier zur Berichterstattung über die Identitäre Bewegung (IBÖ) in den vergangenen Wochen.

Graz. – Seit einer Hausdurchsuchung bei Martin Sellner, dem Leiter der österreichischen Identitären, wegen einer Spende des späteren Christchurch‐Attentäters, blieb kein Stein auf dem anderen. Diverse Medien überschlugen sich mit ständig neuen Skandalen und Skandälchen. Das nun vorliegende Dossier enthüllt nun erstmals, dass dabei auch auf mindestens 65 unterschiedliche Unwahrheiten zurückgegriffen wurde.

Breites Spektrum an Unwahrheiten

Auf über 40 Seiten und gestützt auf über 160 Belege stellt das Recherche‐Kollektiv des AK Nautilus, dem auch die Tagesstimme angehört, dabei heraus, dass eine große Zahl der Anschuldigungen gegenüber der patriotischen Protestgruppe aus der Luft gegriffen war. Dabei konnten sie eine Vielzahl von Fehlinformationen unterschiedlicher Schweregrade identifizieren – und entgegnen sämtliche 65 Behauptungen durch ausführliche Kontrastierung mit dem verfügbaren Quellenmaterial.

Das Spektrum reicht nach Feststellung des Rechercheteams dabei von der Wiederholung bereits ausgeräumter Vorwürfe über Weglassungen von Stellungnahmen bis hin zu Behauptungen welche „in klarem Widerspruch zu frei verfügbaren identitären Inhalten” stehen. Dabei hätten sogar „Akteure in klarer Gegnerschaft” zur Gruppe eigene Theorien und inhaltliche Erfindungen teils unkommentiert präsentieren können.

Gravierende Verstöße gegen journalistische Ethik”

Dabei sei die prinzipielle inhaltliche Ausrichtung eines Mediums unerheblich gewesen, außerdem beteiligten sich demnach sogar Chefredakteure an der Verbreitung der Unwahrheiten. In einigen Fällen hätten diese dem Vorstellungstext des Dossiers zufolge als faktenwidrig sogar „klar erkennbar” sein müssen.

Das Nautilus-Rechercheteam kommt zu einer schwerwiegenden Erkenntnis: „Angesichts der schwerwiegenden Unwahrheiten und angesichts der gravierenden Verstöße gegen die journalistische Ethik muss die Berichterstattung über die Identitäre Bewegung als Kampagne, fußend auf Unwahrheiten, bezeichnet werden.”

Lenart: „Patriotische Medienarbeit immer wichtiger”

Gerade vor diesem Hintergrund zeigte sich Patrick Lenart, Leiter des AK Nautilus, mit dem Ausmaß der vorliegenden Handreichung höchst zufrieden: „Das Dossier zeigt, dass patriotische Medienarbeit immer wichtiger wird“.

Er verwies dabei auch explizit auf die in der Causa ausgewogenere Berichterstattung unabhängiger, patriotischer Medien. Auch die Tagesstimme berichtete ausführlich und tagesaktuell vom Ablauf der medialen Affäre.


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus kostenlos gelesen und »>heruntergeladen (PDF)«< werden. »>Zur Studie (HTML)«<

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Studie zu Liederbuch‐Affäre: Vorwürfe waren falsch

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild Liederbücher: privat / Die Tagesstimme.

Am Freitag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus eine erste kritische Aufarbeitung der sogenannten „Liederbuch‐Affäre” rund um FPÖ‐Politiker Udo Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt.

Graz. – Seit elf Monaten ist die niederösterreichische Landesregierung im Amt – der ehemalige FPÖ‐Spitzenkandidat Udo Landbauer gehört nicht dazu. Dieser stolperte in den Tagen rund um die Landtagswahl über die Skandalisierung eines Liederbuches bei seiner Mittelschulverbindung. Nun wirft eine Studie des Arbeitskreis Nautilus, dem auch Die Tagesstimme angehört, im Auftrag der steirischen Burschenschaften ein neues Licht auf die damaligen Geschehnisse.

Erste umfangreiche kritische Würdigung

Auf 80 Seiten und mit über 400 Belegen zeichnet das heimische Recherche‐Kollektiv den Ablauf und Inhalt der sogenannten „Liederbuch‐Affäre” kritisch nach. Hierfür durchforstete man reichhaltiges Quellenmaterial und sprach erstmals auch mit einem Ersteller des Liederbuches.

Die vorher nicht vollständig geklärte Sachlage nennt der AK Nautilus dabei als Motivation für seine Arbeit. Er stellt fest: „Obwohl anzunehmen ist, dass die Affäre das Image von Burschenschaften nachhaltig beeinflusst hat, fand bis heute keine Aufarbeitung und kritische Würdigung der medial erhobenen Vorwürfe statt.”

Detaillierte Prüfung von Akteuren und Vorwürfen

Dieses Versäumnis wollte man nun nachholen und bespricht Hintergründe, Abfolge und Folgen der Anschuldigungen gegen Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt. Die am 23. Januar 2018 mit einem Vorabbericht der Wiener Stadtzeitung Falter beginnende Affäre hatte für die Betroffenen gravierende Folgen und beeinflusste die öffentliche Meinung über Monate.

Das Nautilus-Kollektiv erforscht in seinem Werk insbesondere die Rolle der Medien, erörtert die Herkunft der inkriminierten Lieder und prüft die erhobenen Vorwürfe gegen die Mittelschulverbindung und ihr Liederbuch auf Herz und Nieren. Zuletzt beleuchten sie die politischen und akademischen Hintergründe der befragten Experten.

Unsaubere Definitionen, politische Gegner als Experten

Sie kommen zum Schluss, dass es sich mangels sauberer Definitionen – aber auch aufgrund fehlender inhaltlicher Anhaltspunkte – bei der Behauptung, das inkriminierte Werk sei ein „Nazi‐Liederbuch” um eine „grob willkürliche” Einstufung handle. Auch der Rassismusvorwurf sei in Anbetracht des Entstehungszeitraums eine „unzulässige Wertung”. Nicht zuletzt entkräftet die Studie sogar den bemühten Antisemitismusvorwurf.

Als problematisch wertet der AK Nautilus, dass die Skandalisierung des Liederbuches kurz vor der Landtagswahl den Fokus „von langfristigen Sachfragen auf den medialen Verdacht gegenüber Landbauer” verschob. Fragwürdig sei hier auch, dass Akteure eine Rolle spielten, die „trotz ihrer eindeutigen politischen Gegnerschaft zu Burschenschaften und FPÖ als objektive Experten ausgegeben wurden”.

Politische Kampagne?

Die abschließende Feststellung der Studie lässt aufhorchen: „Unklare oder fehlende Definitionen, Vorverurteilungen und willkürliche Einordnungen durch politische Gegner, teilweise unter dem Deckmantel einer Expertenmeinung, waren dazu geeignet, die öffentliche Meinungsbildung über die FPÖ, über Udo Landbauer sowie über das burschenschaftliche Milieu in seiner Gesamtheit nachhaltig negativ zu beeinflussen.”

Die umfangreiche Arbeit erhebt weiters den Vorwurf, dass Ablauf und Inhalt der Affäre den Schluss nahelegen würden, „dass maßgebliche Akteure weniger vom Willen zur Aufarbeitung oder journalistischen Berichterstattung, denn zu einer Kampagne gegen die FPÖ am Vorabend der niederösterreichischen Wahl getrieben waren.”


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus heruntergeladen werden: Zur Studie

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