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Gesellschaft

Jutta Dittfurth irritiert mit geschmacklosen Aussagen zum Oktoberfest

Redaktion

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Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de [CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons / Collage: Die Tagesstimme

Die Mitbegründerin der Partei Die Grünen, Jutta Ditfurth, sorgt auf ihrem offiziellen Twitter-Account für Empörung. Ditfurth beleidigt und verunglimpft alle Besucher des Münchener Oktoberfestes.

Frankfurt (Main) / München. – Jutta Ditfurth, die sich selbst als „public intellectual” bezeichnet, sorgt des Öfteren mit provokanten Aussagen für Aufsehen. Zur Eröffnung des diesjährigen Oktoberfestes wollte sich die Journalistin, Sozialwissenschaftlerin und Politikerin (ÖkoLinX) selbst noch einmal überbieten.

Sexuelle Belästigung als „deutsche Leitkultur”

Ihrer Einschätzung zur Folge sei nicht nur das Oktoberfest an sich niveaulos und scheußlich, sondern die Besucher würden „sexuell belästigen”, „Kellnerinen anpöbeln” oder „kotzen”. Es bleibt jedoch nicht bei der pauschalen Verunglimpfung aller Besucher des Oktoberfestes.

Zugleich bestünde nach Ditfurth nämlich auch ein Zusammenhang zwischen diesem Verhalten und der „deutschen Leitkultur”. Die deutsche Leitkultur, die Ditfurth nicht zum ersten mal kritisiert, befördere quasi ein derartiges Verhalten.

 

Häufige Kontroversen um Ditfurth

Für Ditfurth gehören solche Aussagen zu ihrer politischen Agenda. Für Aufsehen sorgte sie etwa 2014 mit der Behauptung, beim Chefredakteur des Compact-Magazins, Jürgen Elsässer, handle es sich um einen „glühenden Antisemiten”. Ein Münchener Gericht verbat ihr diese Aussage später unter Strafandrohung. Aber auch zu gesellschaftlich und politisch aktuellen Themen äußert sie sich regelmäßig bewusst provokant.

Ein Forum für ihre Aussagen und Thesen bekommt Ditfurth regelmäßig in den Talkrunden des bundesdeutschen Fernsehens. Dieser Beliebtheit als Gast tun dabei auch offene Sympathiebekunden gegenüber der Antifa keinen Abbruch. In diesem Zusammenhang rechtfertigte sie in der Vergangenheit auch etwaige gewalttätige Vorfälle im Nachhinein. So etwa auch zum Thema der linksextremen Ausschreitungen bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg im Jahr 2017.

 

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22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    23. September 2018 at 18:39

    Welcher normale Mensch in Deutschlamd nimmt diese Person noch ernst? Selbst mit den Grünen hat sie sich überworfen. Natürlich dürfen nur derart ausgerichtete Personen dermaßen verallgemeinern und polemisieren. Voll in den Luxus hinein geboren, den ihr Vater Hoymar von Ditfurth ihr ermöglichte, sind das die besten Revoluzzer, die man sich nur vorstellen kann.

    Auch ich bin alles andere als ein fan solcher Art „Festlichkeiten”, wo der Nachbar schon mal mit dem Bierbecher eine über den Kopf gezogen kriegt, wenn er den falschen Platz hat. Allein, wer das mag mag es ja wohl mögen und sein Geld den Wiesenwirten in den Rachen schmeißen.

    Aber wer ernst genommen werden will, was allerdings keineswegs ihre Absicht zu sein scheint, sollte derart dümmliche Verallgemeinerungen weglassen.

    Mir reichen mitunter nötige Fahrten in Münchener Krankengäuser schon, weil meine Frau nach einer Erlebnis-U-Bahnfahrt in diese nicht mehr reinzukriegen ist. Wir dann mit dem Taxi von außerhalb reinkriechen und im Warteraum der betreffenden Station des Krankenhauses Mühe haben, einen Sitzplatz zu ergattern, da Kulturbereicherer verschiedener Coleur samt jeweils vielköpfigem Anhang die Sitzplätze belegen. Der dumme Michel soll doch ruhig stehen. Selber schuld, wenn er, schon älter und krank, in diese erlesene Runde eintaucht. Die, denen München noch lange nicht bunt genug ist, dürfen sich dann in späteren Lebensjahren auf derlei Kontakte freuen.

  2. Avatar

    Maifieber

    23. September 2018 at 19:58

    Die Jutta Dittfurth ( https://twitter.com/jutta_ditfurth ) ist Gründerin der ÖkoLinX. Diese Leute kandidieren in der Wählergemeinschaft ÖkoLinX-Antirassistische Liste (ÖkoLinX-ARL).

    Dittfurth ist aus Frankfurt am Main.
    Im Süddeutschland im Raum Stuttgart, ist es Oliver Kube und Konsorten ( https://twitter.com/olikube ): die Linke war ihm nicht antirassistisch genug: http://www.beobachternews.de/2016/05/19/oekolinx-jetzt-auch-in-ludwigsburg/

  3. Avatar

    Thomas Schmidt

    23. September 2018 at 22:28

    Jutta von Ditfurth irritiert schon durch ihre bloße Existenz!

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    Verona Feldmaus

    24. September 2018 at 14:15

    Ich muss mal daran erinnern, dass die übelsten Anpöbelungen in Talkshows von Frau Ditfurth kamen. Herr Bosbach hat ihretwegen sogar schon die Show mal verlassen.

    Ist aber typisch Grün. Die können es nicht besser. Die sollten auswandern, am besten irgendwo nach Afrika oder in den Orient. Da werden sie die für sie richtige Kultur finden.

    • Avatar

      Magda Saphir

      19. März 2019 at 12:13

      Wer kann SOWAS noch ernst nehmen?!?!? Die „angepriesene” public intellectual (-ität) ist augenscheinlich stark eingeschränkt! Das Ergebnis ist dürres linksgrünes Geschwätz…!!!

  5. Avatar

    Wolli

    24. September 2018 at 14:15

    Ich gehe mal dabon aus, das Frau Ditfurth sich zu oft mit Herrn Schulz getroffen hat.
    Vermutlich hat das zur Irritation beigetragen.

  6. Avatar

    Drudenfuß

    24. September 2018 at 14:19

    Jutta von Dittfurth, die Linksradikale aus begütertem Hause, die wie ihr mordendes, intrigantes Vorbild Rosa von Luxemburg angewidert von sich selbst und ihrer Geschichte das „von” aus dem Namen streichen ließ, hat mal wieder gesprochen.

    Was soll bei so viel Selbstverachtung schon anderes herauskommen, als dieser Kommentar zum Oktoberfest?

    • Avatar

      JWB

      24. September 2018 at 22:56

      Verwechseln Sie da nicht was? Wen hat Rosa Luxemburg ermordet? Vielleicht sich selbst?

    • Avatar

      Gerhard Mansing

      17. März 2019 at 2:20

      und doch hat sie völlig recht. In den Bierzelten läuft doch genau das ab! Zum Bayer gehört ein voller Maßkrug und ein ordentlich geschwollenes Daherreden! Wenn die Leute sich volllaufen lassen nach Art Ballermann, was soll daran gut sein? Sind natürlich nicht alle, aber doch viel zu viele! Alkohol gehört verboten, denn er verursacht auf alle Fälle mehr Gesundheitsschäden als Marihuana! – einer der früher auch geschluckt, aber daraus gelernt hat!

  7. Avatar

    MartinP

    24. September 2018 at 15:23

    Zu: „Jürgen Elsässer, handle es sich um einen „glühenden Antisemiten”.

    Gut, ich mag diese Ditfurth nicht besonders, aber da könnte sie recht gehabt haben!
    Elsässer wird aktuell von iranischen und russischen Quellen finanziert.
    Man darf nicht vergessen, dass er vorher ein linker, Extremer war!
    Viele Linke verachten den Kapitalismus, Banken, und was sie die Quelle dafür halten: Juden.
    Ein anderer linker Deutscher hat es auf die Top10-Antisemitenliste gebracht: Augstein jr.!!!

    • Avatar

      MiSchu

      24. September 2018 at 21:39

      »>Elsässer wird aktuell von iranischen und russischen Quellen finanziert«< fuer solche behauptungen sollte man aber beweise oder quellen anfuehren!
      auch wenn ich die ditfurth nich mag, auf dem oktoberfest wird gekotzt falsch gesungen und auch sexuell belaestigt! von dieben und schlaegern mal ganz abgesehen! aber mit deutscher leitkultur hat das beim besten willen nix zu tun! aber ausnehmen lassen sich die leute da trotzdem, wer zahlt schon 10,–€ oder sogar mehr mittlerweilen, fuer einen liter bier!? der noch dazu aus nem dreiviertel liter schaum besteht! von haendl und ochsenpreisen ganz zu schweigen!!! das nenn ich leutverarsche und abzocke!!! und mit dem urspruenglichen grund des festes hat es schon lang nix mehr zu tun, heut freut sich der freistaat nur noch deppat ueber die gewaltigen steuereinnahmen von den ganzen deppaten wiesnbesucher und wucherstand und bierzeltbesitzern…

  8. Avatar

    Cle. J. Wexler

    24. September 2018 at 15:27

    Ihr Vater Hoimar von Dittfurth wa ein von mir verehrter Naturwissenschaftler mit wunderbaren Büchern.
    Sein Werk „Am Anfang war der Wasserstoff” und sein „Apfel Bäumchen pflanzen” waren
    Wegbegleitende Bücher fürs Leben! Ich liebte Ihn!
    Aber nicht umsonst heisst es,
    » Da wo helles Licht, da ist auch dunkler kalter Schatten ! «

    Zur missratenen Tochter.
    Jeder Kommentar, ja selbst ihre Namens Nennung würde ihr eine Aufmerksamkeit zukommen lassen,
    die sie nicht verdient hat.

    • Avatar

      Peter Schings

      24. September 2018 at 21:09

      Cle.

      Alle Bücher von Hoimar v. Dittfurth sind in meinem Besitz .
      Und ich bewundere diesen Menschen .
      Hat sie nicht verdient , (Achtung ) !!

  9. Avatar

    Müller

    24. September 2018 at 16:38

    Arme kranke Frau 🙁

    • Avatar

      siriuszwo

      24. September 2018 at 18:28

      Jou, kürzer kann man ihren Zustand nicht zusammenfassen

      • Avatar

        Rainer Seifert

        25. September 2018 at 14:47

        Doch. Mir ist es gelungen – ein Wort reicht: Bescheuert.

  10. Avatar

    Sabine

    24. September 2018 at 16:56

    Was kennt Frau Ditfurth denn für Leute?! Sind das die Grünen? Sie sollte sich in ihrem eigenen Interesse um ein kulturvolleres Umfeld bemühen!

  11. Avatar

    Sigmund Renner

    24. September 2018 at 17:36

    Hätten wir eine „grüne” Leitkultur in Deutschland wäre es wohl eine Leidkultur für alle Schutzbefohlenen. Das Kotzen stände dann bei mir an erster Stelle.

  12. Avatar

    Mine

    24. September 2018 at 21:15

    Sie leidet an Oikophobie. Das ist der Hass auf das Eigene und das sind WIR. Besonders leiden Deutsche an dieser Krankheit. Sehr stark verbreitet ist diese Störung bei den Grünen, aber auch bei den Roten kommt sie oft vor. Und die dt. Bundeskanzlerin leidet ganz extrem daran. Sie wird ohnmächtig, wenn sie irgendwo eine dt. Flagge sieht…

    http://www.pi-news.net/2017/11/oikophobie-als-kernproblem-unserer-zeit/

  13. Avatar

    Andrew Please

    24. September 2018 at 22:37

    Von sich auf andere schließen. Dass sind die linken“Intellektuellen“ oder wie verquer die sich noch bezeichnen…

  14. Avatar

    Sören Baer

    24. September 2018 at 23:16

    Die ganze „grüne” Ideologie gehört ebenso wie ein Fliegenschiss auf den Misthaufen der deutschen Geschichte. Diese grünen Fanatiker faseln die „Deutschland wird sich verändern ” – Sprüche und holzen Wälder für Windräder ab. Was für ein heuchlerisches Gesocks!

    • Avatar

      Rainer Seifert

      25. September 2018 at 14:53

      Dafür sind die Grünen oft an den vogelmordenden, landschaftszerstörenden Windkraftunternehmen beteiligt, und wenn es über Aktienbesitz ist.

      In einem Forum schrieb neulich ein Wahnsinniger: Deutsche sollten noch 1000 Jahre für Verbrechen (einiger weniger ) ihrer Vorfahren büßen. So was ist nur noch schwerst geisteskrank.

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Gesellschaft

Asylwerber ermordeten seit November 2018 mutmaßlich sechs Österreicher

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

In Oberösterreich ermordete ein afghanischer Asylwerber vor Kurzem mutmaßlich zwei Österreicher. Diese Tat ist leider kein Einzelfall.

Denn der Vorfall reiht sich ein in eine ganze Serie derartiger Verbrechen: Von November 2018 bis Oktober 2019, also innerhalb nur eines Jahres, stehen Asylwerber im Verdacht, mindestens sechs Österreicher ermordet zu haben. In einigen Fällen gibt es bereits erstinstanzliche Schuldsprüche.

Innsbruck: Vorarlberger in Bogenmeile erstochen

Die Serie von Tötungsdelikten nahm ihren Anfang am 25. November 2018: An diesem Tag wurde der Vorarlberger Michael P. (21) auf der Innsbrucker Bogenmeile durch einen Messerstich in den Hals getötet. Als dringend Tatverdächtiger wurde der abgelehnte afghanische Asylwerber Nasir H. (24) festgenommen – Die Tagesstimme berichtete. Das Motiv für die Tat ist weiterhin unklar. Die Angaben über einen gescheiterten Drogendeal als Hintergrund wurden nicht offiziell bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft beantragt aktuell die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher aufgrund einer „psychische Störung höchsten Grades“. Der Prozessbeginn ist für 21. November geplant. Der Afghane, der 2015 nach Österreich kam, war bereits wegen Drogendelikten und Diebstahl amtsbekannt. Gegen seinen abgelehnten Asylantrag hatte er Berufung eingelegt.

Steyr: Afghane soll 16-Jährige ermordet haben

Die nächste tötliche Bluttat geschah nur zwei Wochen später: In Steyr (OÖ) ermordete der subsidiär schutzberechtigte Afghane Saber A. (17) am 8. Dezember 2018 mutmaßlich seine Freundin Michelle F. (16) mit einem Messerstich in ihrem Kinderzimmer. Das Motiv der Tat war offenbar, dass Michelle die Beziehung beenden wollte. Der Afghane wurde im Oktober 2019 wegen Mordes zu 13,5 Jahren Haft verurteilt.

Er behauptete vor Gericht, die Tat sei ein Unfall gewesen. Gegen das Urteil legte er Berufung ein, weshalb weiterhin die Unschuldsvermutung gilt. Saber A. war 2016 nach Österreich gekommen und vor der Tat strafrechtlich nicht aufgefallen. Er hatte jedoch schon zuvor behauptet, in Afghanistan jemanden umgebracht zu haben.

Wiener Neustadt: Wieder Mord an 16-jährigem Mädchen

Einen Monat später wurde wieder eine 16-jährige Österreicherin mutmaßĺich von einem Asylwerber ermordet: Am 13. Jänner 2019 erwürgte der syrische anerkannte Flüchtling Yazan A. (19) laut Gericht seine Ex-Freundin Manuela K. (16) in Wiener Neustadt nachts in einem Park mit einem Gürtel.

Sein Urteil lautet auf 15 Jahre Haft wegen Mordes. Auch er tischte vor Gericht eine Unfallversion auf und legte Berufung ein. Yazan A. war vor der Tat bereits mehrmals verurteilt worden, unter anderem wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung von Manuela K. Im Oktober 2018 gab es ein Asylaberkennungsverfahren, das aber scheiterte.

Dornbirn: Asylwerber soll Beamten erstochen haben

Der Februar 2019 war bereits der vierte Monat in Folge, in dem ein Asylwerber mutmaßlich einen Österreicher umbrachte. Der in Vorarlberg geborene türkische Staatsbürger Soner Ö. (34) soll im Amtsgebäude der Bezirkshauptmannschaft in Dornbirn (Vorarlberg) den Mitarbeiter Alexander A. (49) mit 14 Messerstichen getötet haben. Als Motiv gelten Streit um Geldleistungen sowie Rache dafür, dass Alexander A. 2009 ein Aufenthaltsverbot gegen Soner Ö. ausgesprochen hatte.

Nachdem er 2010 ausgewiesen worden war, kehrte Soner Ö. 2019 nach Österreich zurück und stellte einen Asylantrag. Er erklärte, er sei Kurde und habe in Syrien gegen die Türken gekämpft. Laut Innenministerium hätte er kein Asyl, aber eine Duldung erhalten. Inzwischen wurde Mordanklage gegen Soner Ö. eingebracht, der Prozess soll im Jänner 2020 stattfinden. Soner Ö. wurde seit seinem 14. Lebensjahr 15-mal verurteilt, er saß in Österreich insgesamt fünf Jahre in Haft.

Wullowitz: Mutmaßlicher Doppelmord durch Afghanen

Acht Monate später geschah dann der mutmaßliche Doppelmord von Wullowitz (OÖ): Der abgelehnte afghanische Asylwerber Jamal Ali A. soll den Sozialarbeiter David H. aufgrund eines Streites über Arbeitszeiten sowie den Bauern Franz G. erstochen haben, um an dessen Auto zu kommen. Der Afghane kam 2015 nach Österreich. Gegen seinen abgelehnten Asylantrag hatte er Berufung eingelegt.

Jamal Ali A. war bereits wegen mindestens zwei Delikten amtsbekannt: Einmal wurde er wegen einer Rauferei angezeigt, das Verfahren endete mit einer Diversion. Über sein zweites Delikt hatten mehrere Medien berichtet: Jamal Ali A. war bei der Fahrprüfung durchgefallen und ruinierte aus Wut darüber in einer Amokfahrt Reifen und Bremsen des Fahrschulautos.

Mordverdächtige Asylwerber meist amtsbekannt

Bei den beschriebenen sechs Tötungsdelikten zeigen sich einige Gemeinsamkeiten der fünf mutmaßlichen Täter: Vier von ihnen waren schon vor der Tat mehrfach in Österreich kriminell gewesen, einzig Saber A. nicht. Bei ebenfalls vier der fünf war der Asylantrag schon abgelehnt worden, oder die Ablehnung stand kurz bevor, nur Yazan A. war ein anerkannter Flüchtling. Alle fünf stammen aus islamischen Ländern, drei sind Afghanen.

Sieben weitere mutmaßliche Tötungsdelikte

Geht man bis 2016 zurück, stößt man zusätzlich auf mindestens sieben mutmaßliche Tötungsdelikte von Asylwerbern in Österreich mit ausländischen Opfern. 2016 ermordete laut Gericht ein bereits abgeschobener, aber wieder zurückgekehrter Asylwerber aus Gambia in Wien die amerikanische Studentin Lauren M. Ebenfalls 2016 ermordeten zwei Syrer – ein Asylwerber und ein anerkannter Flüchtling, beide schon vorher kriminell – mutmaßlich einen Serben in dessen Wohnung in Salzburg.

Sie gestanden die Tat. Im selben Jahr tötete auch ein Kenianer am Wiener Brunnenmarkt die Österreicherin Maria E., in diesem Fall war der Täter allerdings kein Asylant. In den Jahren 2017 und 2018 töteten zwei Syrer mutmaßlich ihre Ehefrauen, ein Iraker seine Verlobte, zwei weitere Asylwerbern, davon ein Iraker jeweils einen Mitbewohner ihres Asylheims.


Weiterlesen:

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Vorarlberg: Angriff auf Beamten war „kaltblütiger Mord” (8.2.2019)

Wiener Neustadt: Tatverdächtiger Syrer nach Leichenfund festgenommen (14.1.2019)

Mädchenmord in Steyr: Tatverdächtiger Afghane in Wien festgenommen (11.12.2018)

Messermord in Innsbruck: U‑Haft über tatverdächtigen Afghanen verhängt (28.11.2018)

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Gesellschaft

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Martin Sellner bei seiner Rede in Leopoldschlag am 17. Oktober 2019. Screenshot: YouTube [@01:38]

Stein des Anstoßes ist, dass Sellner bei seiner Ansprache im oberösterreichischen Leopoldschlag den mutmaßlichen Messerstecher von Wullowitz als „Mörder” bezeichnet haben soll.

Wien/Leopoldschlag. - Bei der Veranstaltung in der kleinen Marktgemeinde im Mühlviertel war Martin Sellner, Leiter der österreichischen Identitären, einer der beiden Hauptredner, sprach vor etwa 60 Trauergästen. Dabei monierte er auch, dass der getötete Bauer Franz G. (63) ein Opfer einer „gescheiterten und falschen Asylpolitik” sei – Die Tagesstimme berichtete.

Anwältin wittert Verstoß gegen Unschuldsvermutung

Dass er den mittlerweile geständigen Jamal A. (33), dem vorgeworfen wird, Franz G. und David H. (32) erstochen zu haben, dabei angeblich als „Mörder” bezeichnet habe, stößt der Wiener Star-Anwältin Astrid Wagner laut Heute sauer auf. Sie sieht darin einen medienrechtlichen Verstoß: ” Und in einem Rechtsstaat gilt selbstverständlich auch für Menschen, denen fürchterliche Taten vorgeworfen werden, die Unschuldsvermutung.”

Möglich sei nämlich etwa auch, dass Jamal A. zum Tatzeitpunkt aufgrund einer möglichen psychischen Erkrankung gar nicht zurechnungsfähig war. Eine renommierte Gutachterin würde dies in den kommenden Wochen erst prüfen. Neben der medienrechtlichen Klage prüft Wagner zudem, ob die Behauptungen auch strafrechtlich relevant sind. Sie stellt dafür den Tatbestand der Verleumdung in den Raum.

Sellner: Rechtlich „mit allen Mitteln” wehren

Die Ankündigung sorgte beim künftig Beklagten für Unverständnis. Gegenüber der Tagesstimme bestätigte Sellner, dass er diesbezüglich bereits selbst einen Anwalt alarmiert habe. Man werde sich „mit allen Mitteln” gegen eine „Kriminalisierung der freien Rede zur Wehr setzen”. Die fragliche Reden bei der Gedenkveranstaltung nahm er vorläufig vom Netz, diese ist derzeit nur über den Mirror eines anderen Nutzers einsehbar.

Am Montagmittag kommentierte er die Neuigkeiten außerdem auf seinem YouTube-Kanal. Er wunderte sich, dass sich Anwältin Wagner um den „guten Ruf” von Jamal A. sorgen mache, nachdem ihm die Polizei bereits nachgewiesen habe, dass seine Tat dazu beigetragen habe, dass zwei „völlig unschuldige Menschen gestorben” seien. Er verweist darauf, dass auch mehrere etablierten Medien den Tatverdächtigen als ‚Mörder’ dargestellt hätten.

Bekannte Anwältin mit brisanten Mandataren

Bei der Anwältin Astrid Wagner handelt es sich übrigens um kein unbeschriebenes Blatt – denn bereits in der Vergangenheit übernahm sie ähnlich brisante Mandate. So vertrat sie zeitweise den Messerstecher vom Praterstern ebenso rechtsfreundlich wie einen Gambier, welcher sich in Wien wegen Mordes an einem Kindermädchen verantworten musste. Auch sonst vertrat Wagner sehr oft medial bekannte Gewalttäter.

Bundesweite Bekanntheit erlangte Wagner bereits in den 1990ern, als sie noch Juristin bei der Mietervereinigung war. Sie pflegte damals ein enges Verhältnis mit dem Frauenmörders und mutmaßlichen Serienmörders Johann „Jack” Unterweger, in den sie eigenen Aussagen zufolge sogar verliebt war. Über dessen Fall und ihre Beziehung zum charismatischen Steirer publizierte sie später mehrere Bücher.

Falschdarstellung: ORF musste Sellner Entschädigung zahlen

Apropos Medienrecht und Identitären-Chef: Denn erst wenige Stunden vor der Ankündigung berichtete Sellner auf seinem YouTube-Kanal über einen Vergleich mit dem öffentlich-rechtlichen ORF. Dieser hatte in seiner Online-Berichterstattung behauptet, dass sich Sellner in Wien mit dem Attentäter des Christchurch-Massakers getroffen habe.

Weil diese Darstellung allerdings nicht bekannten Tatsachen entspricht, einigte sich der Sender nun mit Sellners Anwalt auf die Zahlung von 5.500 Euro an Entschädigung. Sellner bedankte sich bei seinen Unterstützern, welche es ermöglichen würden, sich immer wieder juristisch zur Wehr zu setzen:


Weiterlesen:

Leopoldschlag: So erinnerten Patrioten an ermordeten Landwirt Franz G. (18.10.2019)

Nach Messermord: Gedenkveranstaltung für Franz G. in Leopoldschlag (16.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)

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Neues von rechts: Strache, Türkei & 5 Jahre Pegida

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Pegida in Dresden. Bild: Twitter / Pegida Official

Die Facebook-Seite von HC Strache ist deaktiviert. Patrick Lenart sprach mit Kemal Cem Yilmaz über die Türkei und die Türken in Deutschland. Und Pegida feierte in Dresden ein Jubiläum.

Die Bürgerbewegung Pegida feierte am vergangenen Sonntag ihr fünfjähriges Jubiläum. Tausende Menschen kamen zu diesem Anlass nach Dresden. Als Redner traten u.a. Pegida-Gründer Lutz Bachmann, der österreichische Identitären-Chef Martin Sellner sowie Zukunft Heimat-Initiator Christoph Berndt auf.

Frankfurter Buchmesse

Bei der Frankfurter Buchmesse wurden Messestände der politisch inkorrekten Verlage wie Antaios, Junge Freiheit und Manuscriptum säuberlich vom Rest der Aussteller getrennt und in eine Sackgasse gesteckt. Verleger Götz Kubitschek gibt auf Sezession im Netz seine Eindrücke von der Buchmesse und dem Umgang mit den „Rechten” hier und hier wider.

Facebook-Seite von Strache weg

Der Streit um die Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache ist vorerst am Höhepunkt angelangt. Nachdem Strache von der FPÖ die Herausgabe der Zugangsdaten und Administrationsrechte gefordert hatte, deaktivierte die Partei die beliebte Fanseite (fast 800.000 Likes!) ihres ehemaligen Obmanns (Die Tagesstimme berichtete).

Podiumsdiskussion: „Markt, Staat, Geld”

Der AfD-nahe Deutsche Akademikerverband veranstaltete am vergangenen Samstag in Eisenach eine Podiumsdiskussion zwischen dem Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser und dem AfD-Politiker Peter Boehringer zum Thema „Markt, Staat, Geld – Möglichkeiten und Grenzen alternativer Politik für die Menschen”.

Linksextreme Netzwerke

Kurz vor der Landtagswahl in Thüringen veröffentlichte das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent eine Recherche über linksextreme Netzwerke in der Politik:

Bei Ein Prozent gibt es aber auch Neuigkeiten aus juristischer Sicht. Wie das Bürgernetzwerk mitteilte, lehnte das Landesgericht Köln einen Verfügungsantrag von Jan Böhmermann vollumfänglich ab. Das patriotische Bürgernetzwerk hatte zuvor über Böhmermanns Spendensammlung für den Verein Civilfleet berichtet. Dies wollte der TV-Komiker über seine Anwälte unterbinden (Die Tagesstimme berichtete).

Was soll man Kindern vorlesen?

Beim Verlag Antaios erschien kürzlich das Buch „Vorlesen” von Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld. Darin sprechen die beiden Autorinnen und Mütter über 150 Buchempfehlungen für Kinder und Jugendliche aus. Das Buch kann man hier bestellen: Kositza/Sommerfeld „Vorlesen”

Kulturpodcast: „Handke, Hesse, Hitler”

Das Anbruch Magazin veröffentlichte am Sonntag eine neue Folge seines Kulturpodcasts „Wer redet ist nicht tot”:

Reizwort „Türkei”

Seit der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien wird das Türkei-Thema wieder kontrovers diskutiert, in den Medien aber allzu oft einseitig berichtet. Der patriotische YouTuber Patrick Lenart sprach deshalb mit dem türkischen Pianisten Kemal Cem Yilmaz über die Türkei, die Türken in Deutschland und den Konflikt mit den Kurden.

Passend dazu führte auch das Freilich-Magazin ein Interview mit dem AfD-Stadtrat Maik Julitz. Er versucht, einen alternativen Weg zur Lösung der Syrien-Frage zu beschreiten. Das gesamte Interview lesen: „AfD-Politiker Julitz: ‚Nur mit Assad ist Frieden möglich’ ”

Sellner vs. ORF

Der ORF muss 5.500 Euro an Martin Sellner zahlen. Dies berichtete der Identitären-Chef in einem YouTube-Video. Grund dafür ist ein ORF-Bericht, in dem fälschlich behauptet wurde, Sellner habe sich mit dem späteren Christchurch-Terroristen getroffen. Der Identitären-Chef schaltete daraufhin seinen Anwalt ein:

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