Verbinde Dich mit uns

Deutschland

Neue Umfrage: Merkel und Seehofer stürzen in Wählergunst ab

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Bild: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 [CC BY-SA 4.0 or CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons [Zugeschnitten]

Der deutsche Koalitionskrach wirkt sich offenbar vor allem auf Kanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer aus.

Berlin. Laut Ergebnis einer vom Spiegel in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage von „Kantar Public” haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in der Wählergunst massiv verloren.

Seehofer verliert zwölf Prozent

Wie Der Spiegel berichtet, wurden dazu vom 24. bis 26. September insgesamt 1.039 Bürger befragt. Sie mussten angeben, welchen der ihnen genannten Politikern sie „eine wichtige politische Rolle” wünschen würden.

Waren im September 2017 noch 68 Prozent der Befragten für eine starke Rolle Merkels, sind es in diesem Jahr nur noch 47 Prozent. Auch Seehofer verlor stark bei den befragten Wählern. Der Bundesinnenminister kommt nur noch auf 27 Prozent. Das ist ein Minus von zwölf Prozent seit der letzten Umfrage im Juni 2018.

FPD-Chef Linder legt zu

Grund zur Freude hat hingegen FDP-Chef Christian Lindner. Er konnte sich um acht Prozent steigern und liegt nun fast gleichauf mit Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD). Auf Platz eins bleibt weiterhin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – er führt die Liste mit 70 Prozent Zustimmung deutlich an.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    30. September 2018 at 0:45

    Die 68% für Merkels Stärke waren wohl allenfalls 2017, wenn überhaupt. Mit Statistiken ist das so eine Sache.

  2. Avatar

    Gotthelm Fugge

    1. Oktober 2018 at 8:09

    Neue Umfrage: Merkel und Seehofer stürzen in Wählergunst ab” – Warum wohl?

    AfD in DE – Die Partei der Populisten.
    Populisten sind doch per Main-Stream-Medien-Definition immer die, die auf ach so komplexen, sehr komplizierten gesellschaftlichen Fragen eben nur einfache Antworten haben.
    Beten die täglichen Merkel-Propaganda-Gebetsmühlen.

    Alle Kritik an den jetzigen Zuständen im Lande mündet auch immer in die ewig gleichen Argumentationsschleife:
    AfD und ihre Sympathisanten, das sind eh ja alles NUR böse Nazis, Rechte, Modernisierungsverlierer, nationalistische Globalisierungsverweigerer, die auf die komplizierte Fragen nur simple populistische Rattenfänger-Lösungen haben.

    Die richtigen Antworten dagegen bleiben den „„Eliten der Repräsentativen Demokratie”” vorbehalten, NUR sie können auf die immer drängenden Probleme der globalen, komplexen Welt mit ihren zunehmend Lösungen mit nahezu übermenschlicher Genialität lösen.

    Wie etwa:
    – „Ein Land ohne Grenzen”,
    – „Wir schaffen das” ,
    – „Scheitert der Euro, scheitert Europa” ,
    – „Die Sonne schickt keine Energierechnung”,
    – „Der Islam gehört zu Deutschland”.
    – (Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen)

    Das sind die „KOMPLEXEN” Lösungen der Altkartell-Parteien.

    So ist das eben, wenn im Bundestag etliche verkorkste Studienabbrecher / Ausbildungslose plötzlich sich mit einer sehr kompetenten, fachlich gut aufgestellten Opposition auseinandersetzen müssen, die sich dann statt fundierten Argumenten in der Mehrheit als pöbelnde, schreiende, beleidigende und gar verleumderische Altparteien-Mandatsträger (Herausragend: Britta Hasselmann – Grüne) rekrutieren!

    Der gemeine deutsche Bürger und Wähler äußert sich sowieso von vornherein unqualifiziert (Stammtischgebaren) und erkennt diese Zusammenhänge nicht, deswegen muß man ihm diese immer noch besser, immer noch genauer, immer noch umfangreicher erklären.
    Man merkt es einfach nicht:
    Eine falsch betriebene, wider dem Volke agierende Politik wird dadurch auch nicht richtig.

    Und doch gibt es ihn, den Lichtschimmer am Horizont des z.B. FAZ-Journalisten-Dunstes:
    Er heißt aber nicht Justus Bender, Jasper von Altenbockum oder Patrick Bahner.
    FAZ / Rainer Hank / Demokratie in der Krise? – Keine Angst vor Populismus / 20180930

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deutschland

Hessische Landesregierung will Meldesystem für „Hass-Kommentare“ etablieren

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das System solle dabei helfen, „Hetze“ öffentlich zu „ächten“, so der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier (CDU).

Wiesbaden. – Die hessische Landesregierung hat bekannt gegeben, ein Meldeportal für die Bekämpfung von „Hass-Kommentaren“ einführen zu wollen.

Hass gehört nicht zur Meinungsfreiheit“

Am Donnerstag erklärte Bouffier gemeinsam mit seinem Vertreter von den Grünen, Tarek Al-Wazir, dass „Hass-Kommentare“ nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt seien. Bouffier sagte laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Auch im Netz ist die Würde des Menschen zu bewahren.“

Nun soll ein Portal etabliert werden, auf welchem Nutzer vermeintliche „Hass-Postings“ und Gewaltaufrufe melden können. Das Netzwerk solle die strafrechtliche Verfolgung der Kommentatoren erleichtern. Beide forderten die „Ächtung“ solcher Kommentare. Al-Wazir betonte, dass er die Menschen generell dazu ermutigen wolle, „für ein weltoffenes und vielfältiges Hessen aufzustehen“. Die Meldung von Kommentaren sei dabei ein „klares Stopp-Signal“ gegenüber den Kommentatoren.

Konferenz für Demokratie geplant

Des Weiteren ist laut Angaben der beiden Politiker eine „Konferenz für Demokratie und Respekt, gegen Gewalt und Hetze“ in Planung. Dies berichtet unter anderem die „Junge Freiheit“. Neben der Polizei und verschiedenen Medienvertretern soll auch das hessische „Demokratiezentrum“ bei der Veranstaltung mitwirken. Mitglied des Zentrums ist unter anderem ein Antifa-Verband, die „Antifaschistische Bildungsinitiative“.

Zu den genauen Maßstäben äußerte sich der Ministerpräsident nicht. So ließ er die Frage, ab wann ein „Hass-Kommentar“ ein solcher ist, unbeantwortet. 

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Deutschland

Sassnitz: SPD plant Zusammenarbeit mit AfD

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Tacachie [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die angekündigte Zusammenarbeit mit der AfD sorgt innerhalb der SPD für einen Eklat.

Sassnitz. – Die SPD lehnt bekanntlich jegliche Kooperation mit der AfD ab. Doch in Sassnitz auf der Ostseeinsel Rügen ist dies ein wenig anders. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV will die SPD in der Stadtvertretung mit der AfD zusammenarbeiten. Dabei sind für kommenden Dienstag sieben gemeinsame Anträge von SPD, AfD und zwei Wählergruppen geplant.

SPD-Barlen: „Wir akzeptieren keine Kooperation”

Im eigenen SPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sorgte dies nun für einen Eklat. SPD-Generalsekretär Julian Barlen forderte umgehend eine Kehrtwende: „Unsere Haltung als SPD ist klar. Wir akzeptieren keine Kooperation mit der AfD. Die sieben gemeinschaftlichen Anträge für die Sassnitzer Stadtvertretung müssen schnell zurückgezogen werden. Inhaltliche und auch Personalfragen müssen – wie gehabt – im Schulterschluss mit den anderen Fraktionen gesucht und gefunden werden.”

Unverständnis in Sassnitz

Bei der SPD in Sassnitz sieht man die Dinge ein wenig anders. Dem NDR 1 Radio MV zufolge erklärte der SPD-Abgeordnete Norbert Benedict auf Anfrage des Senders, er habe kein Problem, mit Menschen zu sprechen, die sachorientiert seien. Auch seien die AfD-Vertreter nicht durch „rechtsradikale Parolen” oder „Hetze” aufgefallen.

Die AfD wiederum versteht die Kritik des SPD-Landesverbandes überhaupt nicht. „Dass die Führung der Landes-SPD jetzt ihre eigenen Mitglieder einschüchtert und auffordert, die Anträge zurückzuziehen, zeigt das ganze Elend dieser ehemaligen Volkspartei”, zitiert Zeit Online den AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Deutschland

Gauland (AfD) ruft Teile der CDU zur Distanzierung von Merkel auf

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Gauland 2014): blu-news.org via Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Kurz vor der anstehenden Landtagswahl in Thüringen hat der AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland Teile der CDU dazu aufgerufen, sich von der Bundeskanzlerin Merkel zu distanzieren.

Arnstadt. –Dies erklärte Gauland beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt. Auch Björn Höcke äußerte sich zu den thüringischen Christdemokraten. 

Gauland kritisiert Mohring (CDU)

Bei seiner Rede kritisierte der AfD-Bundesvorsitzende den Thüringer CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring, wie der „Merkur“ berichtet. Er sagte, dass Mohring seiner Meinung nach prinzipiell dem „bürgerlich-konservativen“ Lager angehöre. Deswegen könne er nicht verstehen, warum dieser den Weg gehe, den die Kanzlerin vorgebe. Gauland forderte die Thüringer Christdemokraten schlussendlich dazu auf, sich inhaltlich von Angela Merkel zu distanzieren: „Aber diese Menschen müssen sich endlich von der Kanzlerin emanzipieren“.

Unlängst beschwerte sich Mohring über einen Mangel an Unterstützung von der Bundespartei. In einem Interview sagte er: „Ich hoffe sehr, dass aus Berlin mehr Rückenwind kommt für die Thüringer Landtagswahlen im Oktober als zuletzt“.

Kein merklicher Unterschied zwischen CDU und anderen Parteien“

Der Spitzenkandidat der AfD in Thüringen, Björn Höcke, kritiserte die CDU ebenfalls. Laut der „Welt“ sagte Höcke in seinem Redebeitrag: „Die CDU ist längst keine bürgerliche Partei mehr“. Sie unterscheide sich nur noch „in Nuancen“ von der restlichen rot-rot-grünen Politik in der BRD.

Mike Mohring schloss bereits mehrfach aus, mit der Alternative für Deutschland zusammenarbeiten zu wollen. Die Landtagswahl in Thüringen findet am 27. Oktober statt. 

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings deine Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt