Kultur

Knalleffekt: Kubitschek verkauft Verlag Antaios

Bild: Götz Kubitschek / von Metropolico.org (Götz Kubitschek) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Kubitschek übergibt die Leitung des Verlags an Ellen Kositza, die künftig auch für die inhaltliche Ausrichtung verantwortlich sein wird.

Schnellroda. Bereits gestern konnte man auf verschiedenen Kanälen lesen, dass der Vordenker der „Neuen Rechten” und Verleger, Götz Kubitschek, seinen Verlag Antaios verkaufen wird. Der Verkauf wurde heute Morgen in einer Pressemitteilung offiziell bestätigt. Kubitschek hat seinen Verlag mit Gültigkeit zum 9.10.2018 an den Verleger des Loci‐Verlags, Dr. Thomas Veigel, verkauft.

Kubitschek wird politischer Berater

Laut Pressemitteilung wird der Verlag Antaios „unter dem neuen Dach als Imprint weitergeführt und behält seinen Namen.” Die Programmleitung und die inhaltliche Ausrichtung übernimmt künftig Ellen Kositza. Sie selbst ist Journalistin und publiziert regelmäßig in der führenden rechtsintellektuellen Zeitschrift Sezession. Götz Kubitschek wird künftig als politischer Berater tätig sein.

Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Der Loci‐Verlag wird, wie in der Mitteilung erwähnt, mit einem Stand auf der Frrankfurter Buchmesse vertreten sein, die heute bereits für Fachbesucher ihre Pforten geöffnet hat. Der neue Verleger ist an dem Stand ebenso anzutreffen wie Ellen Kositza und Götz Kubitschek.

Kubitschek als wichtiger Akteur mehrerer Projekte

Der Verlag Antaios (bis 2012 Edition Antaios) wurde im Jahr 2000 gegründet. Seit 2002 war Götz Kubitschek Geschäftsleiter des in Schnellroda ansässigen Verlags. Kubitschek ist außerdem verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Sezession und Mitbegründer der neurechten Denkfabrik Institut für Staatspolitik (IfS).

Weiterlesen:

Kommentar hinzufügen

Hier Klicken, um zu kommentieren

Newsletter

Jetzt in den Newsletter eintragen und wöchentlich die Top-Nachrichten erhalten!
Newsletter

Neues von Anbruch

 

Arbeit am Mythos“: Die 300 aus Georgien

Die Geschichte der 300 Spartiaten, die gegen eine Übermacht von Persern kämpften und zeitweise bestehen konnten, ist durch die Hollywood‐Produktion überall bekannt. In Georgien ereignete sich im 18. Jahrhundert ein recht ähnliches Szenario.
300 Georgier verteidigten ihre Hauptstadt bis zuletzt und konnten der gewaltigen Armee der Perser zeitweise standhalten. Die 300 Georgier wurden von der orthodoxen Kirche heilig gesprochen und fanden Einzug in die Kultur Georgiens. Auch ein beeindruckendes Kunstwerk wurde den 300 gewidmet.

… weiterlesen