Gesellschaft

Nach Antifa‐Angriffen: „Blaue Narzisse” erhält Büro‐Kündigung

Foto Büro: Blaue Narzisse / Logo: Blaue Narzisse / Collage: Die Tagesstimme

Die wiederholten linksextremen Attacken auf das Büro der „Blauen Narzisse” haben nun Konsequenzen für das patriotische Jugendmagazin.

Dresden. Das patriotische Jugendmagazin „Blaue Narzisse” und die Denkfabrik für Wirtschaftskultur „Recherche Dresden” müssen sich ein neues Büro suchen. Wie die „Blaue Narzisse” am Dienstag auf ihrer Homepage mitteilte, habe der Vermieter nach mehreren Antifa‐Angriffen auf das Büro die „Reißleine” gezogen und den Vertrag gekündigt.

Dritter Umzug in fünf Jahren

Alle Versuche, den Vermieter umzustimmen, scheiterten. Wir müssen uns daher erneut neue Räumlichkeiten suchen. Es wird damit unser dritter Umzug innerhalb der letzten fünf Jahre erforderlich”, berichtet Felix Menzel, Vorsitzender des Vereins Journalismus und Wissenschaft, welcher auch für die „Blaue Narzisse” und „Recherche Dresden” verantwortlich ist.

Der letzte Antifa‐Farbangriff fand im August 2018 statt (Die Tagesstimme berichtete). Damals schmierten mutmaßliche Linksextreme politische Botschaften in schwarzer Farbe an die Fassade des Bürogebäudes.

Spenden für den Antifa‐Abwehrkampf

Von der erneuten Büro‐Kündigung will man sich allerdings nicht entmutigen lassen und die Arbeit weiterführen.

Unser gemeinnütziger Verein Journalismus und Wissenschaft, BlaueNarzisse.de und Recherche Dresden werden alle Projekte unabhängig von den Widrigkeiten mit voller Kraft fortsetzen.”

Um die Kosten für den Umzug zu mindern, bittet der Verein nun um Unterstützung. „Spenden Sie bitte fünf Euro für unsere inhaltliche Arbeit und fünf Euro für den Antifa‐Abwehrkampf bzw. Umzug. Möglich ist das per Paypal, Lastschrift oder Überweisung (IBAN: DE79860100900418774903).”

1 Kommentar

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  • Die geschädigten Opfer sind auf Spenden angewiesen, die kriminellen Zerstörer erhalten – zumindest auf Umwegen – staatliche Unterstützung.

    So haben sich meine Eltern nach 1945 die nun folgende Demokratie allerdings nicht vorgestellt. Ich allerdings auch nicht, als ich allabendlich das Geläut der Berliner Freiheitsglocke mit dem Versprechen, für Demokratie und gegen jegliche Tyrannei einzutreten, wo auch immer sie auftreten möge.

    Den Spruch kann man noch googeln, von der Wirklichkeit ist im Staat eher weniger zu finden.

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