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Sinéad O’Connor: Weiße sind „ekelerregend”

Bild: Sinéad O'Connor / By Bryan Ledgard (https://www.flickr.com/photos/ledgard/14831701305/) [CC BY 2.0 ], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Die irische Sängerin Sinéad O’Connor, die erst kürzlich zum Islam konvertierte, möchte keine Zeit mehr mit Weißen verbringen, da diese „ekelerregend” seien.

Dublin. Bereits vor einigen Tagen hat die irische Sängerin Sinéad O’Connor verkündet, dass sie zum Islam konvertiert ist. Ab sofort wird sie in der Öffentlichkeit nur noch unter dem Namen Shuhada Davitt auftreten. O’Connor, die streng katholisch erzogen wurde, sorgte bereits in der Vergangenheit einige Male für Schlagzeilen und machte immer öfter mit mentalen Problemen von sich reden. In einem ihrer Twitter‐Beiträge irritiert sie aktuell mit der Aussage, dass sie nie wieder Zeit mit weißen Menschen verbringen wolle, da diese „ekelerregend” seien.

Weiße sind „ekelhaft”

Es tut mir wirklich leid. Was ich jetzt sagen werde, ist so rassistisch, ich dachte nie, dass meine Seele so fühlen könnte. Aber ich will wirklich nie wieder Zeit mit weißen Menschen verbringen (wenn man Nicht‐Muslime so nennt). Nicht für einen Moment, aus keinem Grund. Sie sind ekelhaft”, schreibt O’Connor auf Twitter.

Kritik von Twitter‐Nutzern

Die Reaktionen von Twitter‐Nutzern ließen nicht lange auf sich warten. So schrieb eine Nutzerin, dass das Verhalten O’Connors nicht das widerspiegle, worum es im Islam gehe. Weiters stellte sie die Frage in den Raum, ob man O’Connor mitteilen sollte, dass sie selbst eine weiße Frau ist, oder ob man damit noch „sieben Stunden und 15 Tage warten” sollte.

Andere Nutzer erklärten, dass es auch unter Muslimen solche gebe, die andere nicht gut behandeln. Man solle deshalb nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Es gebe außerdem keinerlei Rechtfertigung für Rassismus. Beim Islam gehe es vielmehr darum, alle Menschen zu mögen.

Konvertierung zum Islam

Die Konvertierung zum Islam nannte O’Conner eine „natürliche Schlussfolgerung der Reise eines jeden Theologen”. Nachdem sie den umstrittenen Beitrag auf Twitter veröffentlicht hatte, fragte sie sich später, ob ihr Twitter‐Account nun wegen Hasskommentaren gesperrt werden würde: „Es ist interessant zu sehen, ob Twitter das hier verbieten wird, wenn sie Leuten wie Trump und Milbank erlauben, satanischen Dreck auf mein Land zu spucken.”

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