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Auch Bulgarien lehnt Migrationspakt ab

Symbolbild: Das bulgarische Parlament in Sofia // Julian Nitzsche [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Nicht nur in Deutschland mehren sich kritische Stimmen gegenüber dem UN‐Migrationspakt. Auch international wächst die Skepsis. 

Wenn es um den umstrittenen UN‐Migrationspakt geht, wird zumeist auf die historische Verantwortung Deutschland verwiesen, diesem Abkommen zuzustimmen. Nicht zuletzt die jüngste Debatte im Deutschen Bundestag steht exemplarisch für diese Argumentation. In der Bevölkerung ist die Stimmung doch eine etwas andere. Kritik kommt vor allem von der AfD. Doch besonders außerhalb Deutschlands wachsen die kritischen Stimmen.

Jüngst erklärte der Fraktionschef der konservativen bulgarischen Regierungspartei, der GERB, der Migrationspakt würde den nationalen Interessen Bulgariens widersprechen. Damit reiht sich in Bulgarien in die Länder ein, die den Pakt ablehnen.

Welche Staaten lehnen den Migrationspakt ab?

Bisher sind es die Staaten Dänemark, Bulgarien, Kroatien, Österreich, Niederlande, Italien, Polen, Schweden, Schweiz, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

Außerhalb Europas sind es China, Australien, Israel, Japan, Korea und die Vereinigten Staaten.

3 Kommentare

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  • Es werden die Länder den Migrationspakt ablehnen, die keine Muslime in ihrem Land haben wollen und über die Zusammensetzung ihrer Bevölkerung selber bestimmen wollen. Würde zum Beispiel in Frankreich oder Deutschland die Wirtschaft nicht boomen, würde man die Diskussion auch dort auf einer ganz anderen Ebene führen.

  • Mich wundert, dass UK sich noch nicht erklärt hat. Die Liste der ablehnenden Staaten wird noch deutlich länger werden, und die Lügen der Befürworter werden als Bumerang auf sie zurück fallen.

    Wer nicht ganz dämlich ist kann dieses Monster locker durchschauen. Es entlarvt die Befürworter in unseren Altparteien als das was sie sind was sie bezwecken. Barbara Johns Voraussage mit Leben erfüllen.

  • Was für ein Blödsinn. Aus der „historischen Verantwortung” Deutschlands sollte man gerade keine Juden‐ und Israelfeinde zuhauf einreisen und es sich hier auf unsere Kosten bequem machen lassen.

    Anderslautende Meinungen von Frau Knobloch und Herrn Schuster wecken in mir eine ziemlich dunkle Ahnung. Sie können ja jederzeit ins gelobte Land ziehen. Aber das können nicht alle hier lebenden Juden so einfach. Nichtjuden schon mal gar nicht.

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