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Gesellschaft

Sippenhaft: Kind von AfD-Politiker darf nicht an Waldorfschule

Stefan Juritz

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Weil der Vater AfD-Politiker ist, verweigert eine Waldorfschule dem Kind die Aufnahme. Der Fall sorgte für kontroverse Diskussionen unter Lehrern und Eltern.

Berlin. Laut Bericht der Berliner Zeitung (BZ) darf das Kind eines Berliner AfD-Abgeordneten aus politischen Gründen nicht an die Waldorfschule – und das obwohl das Kind bereits die Waldorf-Kita besucht hatte. Zuvor hatte es eine kontroverse Diskussion über die Aufnahme bei einer Elternversammlung gegeben. Darüber hinaus seien der AfD-Politiker und seine Ehefrau Ende November bei einem Treffen mit Lehrern zu ihren politischen Ansichten befragt worden.

Keine nötige „Unvoreingenommenheit”

Dennoch habe man keine einvernehmliche Lösung erreichen können. „Angesichts dieses Konfliktes sieht die Schule keine Möglichkeit, das Kind mit der nötigen Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit aufzunehmen – beides sind Grundvoraussetzungen, um die Entwicklung des Kindes angemessen zu fördern“, wird der Geschäftsführer des Trägervereins in der BZ zitiert. Mit der Entscheidung wolle die Schulleitung künftiges Konfliktpotential vermeiden.

Eltern und Lehrer sind gespalten

Weil Eltern in Waldorfschulen stark eingebunden sind, seien dem BZ-Bericht zufolge Befürchtungen geäußert worden, dass der AfD-Politiker „zumindest subtil Einfluss nehmen und durch ausländerfeindliche oder nationalistische Positionen womöglich gar den Schulfrieden gefährden könnte”. Andere Stimmen unter Lehrern und Eltern hätten hingegen vor Sippenhaft gewarnt und auf die Meinungsfreiheit verwiesen.

Der Vater bedauerte die Entscheidung und betonte gegenüber der Berliner Zeitung, er hätte Politisches und Privates strikt getrennt.  Darüberhinaus habe er auch gar nicht im Vorstand der Schule aktiv werden wollen. „Wie sollen wir jetzt unserem Kind erklären, dass seine Freunde im kommenden Jahr an die Waldorfschule wechseln dürfen, wir aber dort nicht erwünscht sind?“

Erinnerung an Fall an Wiener Waldorfschule

Der Fall erinnert an einen ähnlichen Vorfall im benachbarten Österreich. Dort kündigte die Waldorfschule Wien-West im September gleich mehreren Schülern den Ausbildungsvertrag. In zumindest zwei Fällen gründeten die Verweise ebenfalls aufgrund der politischen Ansichten eines Elternteils. Bei deren Mutter handelte es sich nämlich um die neurechte Philosophin und Schriftstellerin Caroline Sommerfeld.

Bereits ein Jahr zuvor hatte die Schule eben diese wegen ihrer Autorenschaft für die Zeitschrift „Sezession” als Leiterin der Schulküche entlassen. Die betroffenen Eltern protestierten anschließend gegen den unvorhergesehenen Rauswurf ihrer Kinder – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Waldorfschule: Kinder bekamen Schulverweis wegen rechter Mutter (10.9.2018)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    15. Dezember 2018 at 17:22

    Sehr viel Schuld an derart undemokratisch verkommenen Zuständen haben auch die Altparteien mit ihrer Pöbelei geegen die AfD in den Parlamenten, mit der sie natürlich hauptsächlich die neue und so ungeliebte Meinungskonkurrenz kurz halten wollen. Allein schon mal um ihre eigenen Pfründe zu sichern und weiter den Weg des totalen Irrsinns möglichst ungestört zu verfolgen.

    Interessant zu erfahren wäre, wie es um ein Kind oder Enkelkind eines Ex SED Bonzen oder hohen NVA Militärs – letzterer womöglich noch als Politruk – bestellt wäre.

    Höchstwahrscheinlich beständen dann keinerlei Bedenken. Die EX FDJ Sekretärin hat ja auch Beachtliches erreicht. Somit darf der Nachwuchs des 68er grünen Chaotenbestandes nun wohl weitgehend unter sich an dieser Schule bleiben. Schließlich ist es ja gut, wenn auch noch so ein bis drei deutsche Schulkinder in den Klassen vertreten sind, die dann die Minderheitsprügelopfer abgeben dürfen.

    Welch ein Glück haben da die Kinder von Frau Schwesig, dass ihre Mutter in der für ihre Zukunft richtigen Partei ist. War aber angeblich auch die nächste Schule zum Wohnort, diese Private. Alles klar – Armlänge Abstand muss sein.

  2. Avatar

    DieParty

    15. Dezember 2018 at 18:08

    Waldorf-„Pädagogik” ist sowieso Schwachsinn.

  3. Avatar

    Saure Gurke

    16. Dezember 2018 at 1:06

    Weil Eltern in Waldorfschulen stark eingebunden sind, seien dem BZ-Bericht zufolge Befürchtungen geäußert worden, dass der AfD-Politiker „zumindest subtil Einfluss nehmen”
    Und der linken kübelweise Dreck sollen wir ansandslos über uns ergehen lassen?
    Das ist die zweite Seite der Medaille.

    Walddorfschulen stehen auch nicht mehr für das, wofür sie einmal aus der Taufe gehoben wurden.
    Ein Teil ist bereit unterwandert.

    Was solls? Für Indoktin die Spaltung der Gesellschaft betreibt (Aufnahmeverweigerung) gibt es von mir keinen € Cent Sympathie.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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