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Österreich

Dönmez warnt vor Dschihadisten-Rückkehr nach Österreich

Stefan Juritz

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Einem Bericht der New York Times zufolge diskutieren die Syrischen Demokratischen Kräfte darüber, 3.200 IS-Gefangene freizulassen. Viele davon könnten nach Europa zurückkehren, warnt der österreichische Nationalratsabgeordnete Efgani Dönmez.

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, hat in den vergangenen zwei Tagen für große Überraschung und Diskussionen gesorgt. Laut Bericht der New York Times diskutieren die von den USA bisher unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) nun über die Freilassung von 3.200 Gefangenen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), darunter 1.100 IS-Kämpfer.

„Wir können uns darauf einstellen, dass viele Jihadisten zurückkommen“

Nach Bekanntwerden dieser Meldung warnt der ehemalige ÖVP- und nun fraktionslose Nationalratsabgeordnete Efgani Dönmez am Freitag auf Twitter vor einer Rückkehr vieler Dschihadisten nach Europa, „auch nach Österreich“.

Noch 100 Dschihadisten aus Österreich

Im März berichtete die ZiB24, dass sich laut offiziellen Angaben des Innenministeriums noch 100 Dschihadisten aus Österreich in Syrien und dem Irak befinden. 100 Islamisten seien mittlerweile wieder nach Österreich zurückkehrt und etwa 50 in Syrien oder im Irak ums Leben gekommen.

Insgesamt hatten sich in den vergangenen Jahren 40.000 Islamisten, darunter 6.000 aus Europa, der Terrormiliz IS angeschlossen.

 

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    21. Dezember 2018 at 19:31

    Die „Syrischen demokratischen Kräfte“ waren doch genau so ein fake wie die (ein Mann starke ) Syrische Beobachtungsstelle in UK. Darunter gibt es verschiedene kaum weniger militante Terrorgruppen als beim IS.

    Dann hat wenigstens der deutsche VS endlich mal viel wichtigere Aufgaben als die Beobachtung der AfD. Aber dann vielleicht mal doch lieber Dutzende Terroristen in Ruhe lassen als einzelne AfD Vertreter mit im Mund umgedrheten oder ganz verfälschten Aussagen.

    Klar, es sind Prioritäten zu setzen und dem Massen-Journalismus Wohlgefallen gegenüber zu zeigen. Manche Revoluzzer wussten schon sehr gut, warum sie keine Gefangenen machten.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    22. Dezember 2018 at 10:18

    Seit längerem, ist der sonst diesbezüglich „hart“ auftretende Peter Pilz ,eher auf „Tauchstation“?

  3. Avatar

    Peter Lüdin

    23. Dezember 2018 at 13:19

    Und immer schön daran denken.
    Sie werden mal unsere Pensionen zahlen, und zahlen jetzt schon viel, viel mehr ins Sozialsystem ein als sie daraus entnehmen.
    Da wird man doch wohl über die eine oder andere kriminelle Tat hinwegsehen können.

  4. Avatar

    Peter Lüdin

    30. Dezember 2018 at 23:21

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