Welt

Trump: USA können nicht mehr Weltpolizist sein!

Symbolbild: By Michael Vadon (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Beim Weihnachtsbesuch der US‐Armee im Irak verteidigte Präsident Trump den angekündigten Truppenabzug aus Syrien.

US‐Präsident Donald Trump hat mit seiner Frau Melania den amerikanischen Truppen im Irak einen Weihnachtsbesuch abgestattet. Beim Treffen am Luftwaffenstützpunkt Al‐Asad äußerte sich Trump dann auch zur US‐Außenpolitik.

Trump will Auslandseinsätze reduzieren

In seiner Ansprache bekräftigte der US‐Präsident seine Pläne, die US‐Auslandseinsätze deutlich reduzieren zu wollen. „Die Vereinigten Staaten können nicht weiter der Weltpolizist sein”, so Trump laut Medienberichten. Die US‐Armee sei derzeit in Ländern, „von denen die meisten Menschen noch nicht einmal gehört haben”, kritisierte der US‐Präsident.

Darüberhinaus verteidigte Trump den geplanten Truppenabzug aus Syrien (Die Tagesstimme berichtete), betonte gleichzeitig aber, die US‐Soldaten nicht aus dem Irak abziehen zu wollen.

IS in Syrien besiegt

Erst vor wenigen Tagen hatte der US‐Präsident den vollständigen Abzug des US‐Militär aus Syrien und eine Halbierung der US‐Truppen in Afghanistan angekündigt. Die Terrormiliz IS sei „weitgehend besiegt”, begründete Trump seine Entscheidung, alle 2.000 US‐Soldaten aus Syrien abzuziehen.

1 Kommentar

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  • Hier scheint mir Trump doch eher wieder einen deal gelandet zu haben. Diesmal mit dem Despoten und Rosstäuscher Erdogan. Und zwar auf Kosten der Kurden, die bislang für die Amis weitgehend die Drecksarbeit am Boden verrichtet haben. Ähnlich wie in Afghansitan seinerzeit die Nord‐Allianz.

    Der Sultan vom Bospurus versteht unter Terroristen aber etwas ganz anderes als wir. Wärend der die „Freie syrische Armee”, die reichlich unterschiedliche islamistische Gruppen in ihren Reihen hat, unterstützt, bekämpft er in alter Manier die Kurden. Welch Wunder? Ist Erdogan kein Islamist?

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