Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Magnitz‐Attentat: Journalistin schockiert mit Billigung linksextremer Gewalt

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Bild Theater am Goetheplatz: Fred Romero via Flickr [CC BY 2.0] (Bild zugeschnitten) / Bild Magnitz: Facebook-Seite Frank Magnitz / Screenshot: Twitter (beide umrandet) / Collage: Die Tagesstimme.

In der Nachbetrachtung der schweren körperlichen Attacke auf den Bremer AfD‐Landessprecher Frank Magnitz verteidigte eine linksgerichtete Journalistin in sozialen Medien politische Gewalt.

Die freie Journalistin Veronika Kracher arbeitete in der Vergangenheit für mehrere profilierte Magazine und Zeitungen, darunter fünf Artikel für die Berliner taz. Außerdem schrieb sie einen Artikel für das linksradikale Blatt konkret und regelmäßig für die ebenfalls linksradikale Wochenzeitung Jungle World. Besonders häufig widmet sie sich dabei insbesondere den Themenkomplexen Feminismus und Sexismus – teilweise einschließlich eines Narrativs, das sich scharf gegen patriotische und rechte Akteure und Personen positionierte.

Journalistin: #NazisRaus „mit allen Mitteln”

Aus diesem Verständnis heraus kommentierte Kracher vermutlich auch die Geschehnisse vom Montag in Bremen. Dort schlugen bislang unbekannte Vermummte auf den AfD‐Landeschef und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz ein und verletzten diesen Schwer – Die Tagesstimme berichtete. Was folgte waren hitzige Debatten und verschieden klare Distanzierungen von Vertretern sämtlicher im Bundestag vertretener Parteien.

Auch Journalisten nahmen es auf sich, die Ereignisse auf verschiedenste Weise einzuordnen – darunter auch Kracher. In mehreren Tweets (Screenshots am Ende) äußerte sie dabei Verständnis für politische Gewalt. Sie bezeichnete diese dabei als „konsequente Durchführung von #NazisRaus – einem Hashtag, der am Vortag stark auf Twitter trendete. Im Wortlaut schrieb sie:

Dass #Magnitz zusammengelatzt wurde, ist übrigens die konsequente Durchführung von #NazisRaus. Abhauen werden die nicht. Die werden sich bei der größten möglichen Bedrohungssituation aber zweimal überlegen ob sie offen faschistische Politik machen. Deshalb: mit ALLEN Mitteln.”

Eine Erklärung, wieso es sich ihrer Ansicht bei dem selbst mit einer Einwanderin verheirateten patriotischen Politiker und Familienvater um einen ‚Nazi’ handle, blieb Kracher hingegen schuldig.

Vermitteln, dass Nazis boxen schon OK ist”

Etwas später präzisierte sie ihre Ausführungen und erklärte dabei auch systematische Gewalt gegenüber sogenannten ‚Nazis’ – gemeint sind in der Regel sämtliche Konservative und Patrioten – als legitimes Mittel. Kracher so:

Deshalb auf allen Ebenen und mit allen Mitteln: Jugend‐ und Bildungsarbeit, linke Politik in den Parlamenten, um zu vermitteln dass Nazis boxen schon OK ist. Ist nur ein langfristiges und schwerer umzusetzendes Unterfangen fürchte ich.”

Nachdem sie sich in der Reaktion auf die geschmacklosen Äußerungen einen veritablen Shitstorm einfing, änderte sie die Öffentlichkeitseinstellung ihres Profils auf ‚geschützt’. Dies hielt sie allerdings nicht davon ab, auf Facebook weiter zu agitieren. Die Schuldigen dafür suchte sie bei patriotischen Kommentatoren und Aktivisten, welche sich über ihre Äußerung entrüsteten. Selbst bewertete sie sich dabei als Opfer, insbesondere weil sie angeblich in der Sicht ihrer Kontrahenten ein „leichteres Ziel” darstelle.

Neuerdings bezeichnete sie ihre Kritiker dabei vollmundig als „Faschos” und insbesondere den österreichischen Identitären‐Chef Martin Sellner als „Abiturnazi”. Erneut ging sie jedoch nicht näher auf ihre Anhaltspunkte für derartige Annahmen ein. Später kam es zur Löschung des Facebook‐Beitrages (Screenshot am Ende) – ob vonseiten der Seite oder durch Kracher selbst, ist allerdings vorerst nicht bekannt.

Ehemaliger Zeit-Journalist solidarisiert sich

Nicht alle Mitleser verdammten den linksextremen Ausritt der linksradikalen Journalistin. Der – ebenfalls Sympathien für den linken Rand pflegende – Kollege Sören Kohlhuber eilte zu Hilfe und stellte den Inhalt des Tweets als „richtig” dar.


Kohlhuber selbst schrieb früher auch für den „Störungsmelder” der linksliberalen Zeit Online, der sich als Watchblog für vermeintlich rechtsextreme Umtriebe sieht. Im Zuge der gewalttätigen G20‐Proteste sorgte er für negative Schlagzeilen, als er mehrmals die Position einer patriotischen kanadischen Journalistin über Twitter verbreitete. Nachdem Linksextreme tatsächlich deren Begleiter attackierten, beendete die Zeit die Zusammenarbeit mit ihm.

 


Galerie:


Weiterlesen: 

Attentat auf Politiker: Bremer AfD‐Chef Magnitz krankenhausreif geprügelt (8.1.2019)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Lüdin

    8. Januar 2019 at 22:10

    Die Täter hatten offenbar das Ziel einer Ehefrau und sechs Kindern den Ehemann und Vater zu nehmen. Glücklicherweise wurden sie im letzten Moment von einem mutigen Bauarbeiter daran gehindert.
    Das veröffentlichte Bild des übel zugerichteten AfD‐Politikers wird jetzt um die Welt gehen. Man wird sich ein Bild vom “neuen Deutschland’ machen.

  2. Avatar

    Heinz

    9. Januar 2019 at 10:05

    Ich habe die Kracher bei FB gemeldet . Ihre Aussagen fordert zur Gewalt auf.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deutschland

Nach Parteikritik: AfD fordert Suspendierung von Generalmajor Zudrop

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild Bundeswehr: By ©Bundeswehr/S.Wilke (originally posted to Flickr as Panzergrenadiere) [CC BY 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die AfD fordert die Suspendierung des Bundeswehr‐Generalmajors Reinhardt Zudrop. Vorgeworfen wird ihm ein Verstoß gegen das Soldatengesetz.

Berlin. – Zudrop soll sich während einer internen Veranstaltung vor anderen Soldaten abschätzig über die Alternative für Deutschland (AfD) geäußert haben und dadurch das Verbot der politischen Betätigung im Dienst verletzt haben. Das Verteidigungsministerium gab an, den Fall prüfen zu wollen.

AfD angeblich laut Zudrop „nicht wählbar“

Der Kommandeur des „Zentrums Innere Führung” der Bundeswehr soll die AfD vor „gesammelter Mannschaft“ als für Soldaten nicht wählbar bezeichnet haben. Die Welt berichtet, dass Generalmajor Zudrop außerdem behauptet haben soll, dass es in der Partei Rechtsextremisten gebe.

Die AfD fordert nun die Suspendierung des Soldaten. Die Begründung lautet, dass er gegen das Soldatengesetz verstoßen habe. In diesem steht, dass es Soldaten verboten ist, sich im Dienst politisch zu betätigen. Dies legte die AfD in einem Schreiben an das Verteidigungsministerium dar.

Zentrum Innere Führung bestreitet Vorwürfe

Wie der Spiegel berichtet, bestreitet das Zentrum Innere Führung der Bundeswehr die Vorwürfe. Es habe zwar Ende Juni tatsächlich eine „interne Dienstversammlung mit Weiterbildung“ stattgefunden, welche vom besagten General geleitet worden sei. Jedoch seien die von der AfD erwähnten Aussagen nicht so wiedergegeben worden.

Zudrop habe sich lediglich auf ein Zitat von Friedrich Merz (CDU) bezogen, welches auf den Zuwachs an AfD‐Wählern aus dem Soldatenumfeld bezogen war. Danach hätte der Generalmajor lediglich seine private Meinung gesagt, und diese auch ausreichend als „persönliche Stellungnahme“ gekennzeichnet.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Terroranschlag geplant: Drei Iraker in Hamburg vor Gericht

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (Hammer eines Richters): US Air Force /Incirlik Air Base [CC0]

Laut Anklage hatten die Beschuldigten bereits erste Sprengversuche unternommen und sich auch eine Schusswaffe besorgen wollen.

Karlsruhe. – Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen drei Iraker wegen der mutmaßlichen Vorbereitung eines islamistischen Terroranschlages erhoben. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, soll der Prozess vor dem Oberlandesgericht in Hamburg stattfinden.

Kontakt mit islamistischen Helfern im Ausland

Seit Ende Januar befinden sich die drei Beschuldigten in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, Ende November 2018 den Entschluss gefasst zu haben, in Deutschland einen islamistisch motivierten Anschlag zu verüben. Spätestens Anfang Dezember hätten zwei der Angeklagten mit den Vorbereitungen dazu begonnen. Laut Ermittlern standen die beiden Männer über das Internet mit zwei Islamisten im Ausland in Kontakt, die ihnen logistische Unterstützung für ihr Terrorvorhaben zugesagt und sie bei der Herstellung eines Sprengsatzes angeleitet haben sollen.

Erste Sprengversuche

Der Anklage zufolge unternahmen sie zwei Beschuldigten seit Ende des Jahres erste Sprengversuche mit Schwarzpulver aus Silvesterböllern. Zusätzlich sollte der dritte Angeklagte eine Schusswaffe besorgen, „um eine möglichst große Anzahl von Menschen nichtmuslimischen Glaubens zu töten oder zu verletzen”, heißt es in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Die angebotene Schusswaffe vom Typ Makarov, Kaliber 9 Millimeter, sei ihnen jedoch zu teuer gewesen.

Die letzten Anschlagspläne – spätestens ab dem 4. Januar 2019 – sollen auch den Einsatz von zehn Kilogramm des Sprengstoffs TNT sowie eines Fahrzeuges vorgesehen haben. Dazu hätten die Männer laut Anklage an Theoriestunden in einer Fahrschule teilgenommen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Brandenburg: Linke Netzwerke dürfen für Verfassungsschutz spionieren

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Laut EinProzent im Zentrum der Kontroverse: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Bild (Woidke 2014): Adrian Fiedler via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Neue Erkenntnisse zeigen Unfassbares auf: In Brandenburg ist Informationsaustausch zwischen Linksextremisten und Verfassungsschutz im sogenannten ‚Kampf gegen Rechts’ offenbar gängige Praxis.

Potsdam. – Wie eine neue Recherche der Bürgerplattform EinProzent nahelegt, gibt es in der Mark starke Indizien für eine „wechselseitige Zusammenarbeit” zwischen Verfassungsschutz und linken bis linksextremen Akteuren. Als Schaltzentrale hierfür soll keine geringere Instanz als das Umfeld von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dienen. Der Ausgangspunkt für diese Feststellung war eine parlamentarische Anfrage der AfD.

Linker Rand darf Demokratieförderung empfangen

Die Recherche‐Abteilung von EinProzent publizierte nun in zwei Abschnitten Erkenntnisse über die Praktiken im sogenannten „Kampf gegen Rechts” in Brandenburg. So findet die Verteilung von mehr als vier Millionen Euro an öffentlichen Fördergeldern für das Projekt über die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg” statt, die sich in der dem Ministerpräsidenten direkt unterstehenden Staatskanzlei befindet.

An dieser ‚Demokratieförderung’ können Gruppen seit einer „Antirassismus‐Novelle” im Jahr 2013 teilnehmen, selbst wenn sie linksradikale oder linksextreme Ziele verfolgen. Profitieren soll dabei laut EinProzent ein „Netzwerk aus ‚Beratern’, viele mit einschlägiger Vorgeschichte […] das tätig werden soll, wenn rechte und rechtspopulistische Kräfte” im Bundesland aktiv würden.

Informationsaustausch auch mit Linksextremisten

Dabei würde sich das Programm „explizit und für jeden einsehbar auch gegen patriotische Demokraten, die nicht in die verengte Weltsicht linker Ideologien passen”, richten. Auch einschlägig linksextreme Szenetreffs würden dabei an der Verteilung von Steuergeld profitieren. In einem Folgebeitrag stellt EinProzent fest, dass der Staat hier Strukturen im ‚Kampf gegen Rechts’ schaffen und finanzieren würde, ohne gegen das öffentliche Neutralitätsgebot zu verstoßen.

Dem nicht genug: Zu diesem Zweck soll das Land Brandenburg nämlich „staatsferne ideologische Gruppen mit Informationen des politischen Inlandsgeheimdienstes” versorgen – und andersherum auch Informationen von diesen verwerten. Die Beantwortung der maßgeblichen AfD‐Anfrage führte nämlich zutage, dass „anlassbezogen” […] Informationen, welche die Koordinierungsstelle […] erworben hat, auch mit Akteuren aus dem Beratungsnetzwerk oder Kooperationspartner erörtert” werden können.

Verfassungsschutz als „Werkzeug gegen Andersdenkende”

Aus Sicht von EinProzent legen diese Enthüllungen ein System offen, „das an die Methoden der Stasi erinnert”. Es sei ein „Skandal”, dass der „wegen politischen Missbrauchs durch die Altparteien in die Kritik geratene Verfassungsschutz […] weiter zum Werkzeug gegen Andersdenkende” verkomme.

Die Bürgerinitiative fordert deshalb eine Überprüfung in den Landesparlamenten, ob ähnliche Praktiken auch in anderen Bundesländern gang und gäbe sind. Man appelliert weiters an die Bürger, Abgeordnete darauf hinzuweisen und die Öffentlichkeit über die „Verstrickungen” des Inlandsgeheimdienstes „mit dunkelroten Ideologen” zu informieren.

Auch BfV verwendete Antifa‐Quellen in AfD‐Gutachten

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass mutmaßlicher Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz und Antifa‐Gruppen in Deutschland für Schlagzeilen sorgt. So stützte sich auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) für sein Gutachten, das zur mittlerweile gerichtlich für unzulässig erklärten Einstufung der AfD als ‚Prüffall’ führte, in mehreren Fällen neben prononciert linken Experten außerdem auf ausgewiesene Antifa‐Quellen – Die Tagesstimme berichtete.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings deine Hilfe.

Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt