Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Sprachexperten rufen zum „Widerstand” gegen „Gender-Unfug” auf

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Die einflussreiche deutsche Sprachpflegeeinrichtung Verein Deutsche Sprache (VDS) hat eine Online-Petition gestartet, welche sich gegen den Wildwuchs an vermeintlich gendergerechter Sprache richtet.

Dortmund. – Auf seiner Homepage veröffentlichte der Verein Deutsche Sprache eine Petition mit dem Titel „Schluss mit dem Gender-Unfug”, welche bislang von über 100 Experten aus verschiedenen Gebieten und – innerhalb eines Tages mehr als 6.000 Nutzern unterzeichnet wurden. Mitinitiatoren sind neben VDS-Obmann Martin Krämer auch die bekannte Schriftstellerin Monika Maron, der renommierte Journalist Wolf Schneider und der langjährige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus.

‚Gendergerechte Sprache’: Vier Hauptkritikpunkte

Sie alle rufen nun zum „Widerstand” gegen die „sogenannte gendergerechte Sprache”, welche „zerstörerische Eingriffe in die deutsche Sprache” befördern würde. Diese beruhe insgesamt auf einem „Generalirrtum”, erzeuge „eine Fülle lächerlicher Sprachgebilde”. Sie sei „konsequent gar nicht durchzuhalten” und leiste außerdem keinen Beitrag zu einer tatsächlichen Besserstellung der Frau in der Gesellschaft.

Den „Generalirrtum” erläutert man mit der historisch oftmaligen Abweichung zwischen grammatikalischem und natürlichem Geschlecht. Die Experten wundern sich über das zunehmende Auftreten sperriger Partizipialkonstruktionen und halten konsequente Doppelnennungen für undurchführbar. Ihre Ausführungen dokumentieren sie mit ironischen Bemerkungen, welche ihre Stoßrichtung zu untermauern scheinen.

Unterschriften aus Wissenschaft und Kultur

Der Appell richtet sich demzufolge an „Politiker, Behörden, Firmen, Gewerkschaften, Betriebsräte und Journalisten”. Sie sollen „die deutsche Sprache gegen diesen Gender-Unfug” wieder durchsetzen. Beigefügt ist eine Liste der hundert Erstunterzeichner – allesamt Schwergewichte aus Wissenschaft und Literatur, sowie einschließlich einiger Künstler und Medienmacher.

Geteilte Rezeption in Medien

Die öffentliche Rezeption teilt sich nun jedenfalls in zweierlei Lager. So wünscht ein Autor des liberal-konservativen Meinungsmagazins Tichys Einblick bereits frohlockend ein Ende der „Vergewaltigung der Sprache und des Denkens durch die Gender-Ideologie” herbei. Gleichzeitig warnt man dort vor der „mächtigen Gender-Lobby”, welche auch über zahlreiche Lehrstühle verfüge.

Demgegenüber steht allerdings ein bitterböser taz-Kommentar, der einige der Erstunterzeichner als „bezahlte Witzfiguren”, „nervtötend besserwisserische Gestalten” oder „kleinbürgerliche Würstchen” bezeichnet. Das „Wutbürgertum” der Akteure mache gerade noch vor „Invektiven wie ‚Staatsfunk’ ” halt.

Sprachverein mit über 30.000 Mitgliedern

Beim Verein Deutsche Sprache handelt es sich neben der Gesellschaft für die deutsche Sprache (GfdS) um die wohl bekannteste Sprachpflegeeinrichtung Deutschlands. Nach eigenen Angaben zählt sie derzeit über 36.000 Mitglieder in etwa 100 Ländern. Gemeinsam mit der Eberhard-Schöck-Stiftung vergibt er den jährlichen Kulturpreis Deutsche Sprache, in seiner Hauptkategorie mit 30.000 Euro einer der höchstdotierte Sprachpreise Deutschlands.

Prominente und ganze Städte als Mitglieder

Als Gründer im Jahr 1997 agierte der Wirtschaftswissenschaftler Martin Krämer, welcher weiterhin als Obmann fungiert. Unter den Mitgliedern befinden und befanden sich weitere zahlreiche prominente Persönlichkeiten in seinen Reihen aus Wissenschaft und Kultur.

Eine mittlerweile nicht mehr abrufbare Datei auf der VDS-Homepage listet etwa den Germanisten und Journalisten Bastian Sick, den Sänger Reinhard Mey und die Grünen-Politikerin Antje Vollmer. Auch diverse Städte pflegen offizielle Mitgliedschaften, darunter Gotha, Landshut oder Paderborn.

Der „schlechte Ruf” der deutschen Sprachpflege

Das Metier und die politisch-gesellschaftliche Ausrichtung gestalten sich seit jeher divers. Dennoch schlägt sich die Einrichtung bereits seit seiner Gründung mit regelmäßigen Vorwürfen, ein „reaktionäres” oder gar „rechtsextremes” Gedankengut zu pflegen herum. Eine Behauptung, welche der VDS stets vehement entgegentrat. Seit Jahren gestaltet sich die Berichterstattung nun allerdings weitgehend neutral bis positiv.

Die dennoch wiederkehrende Debatte spiegelt das deutsche Verhältnis zur Pflege der eigenen Sprache wider. In Unkenntnis über die historischen Wurzeln entsprechender Vereine im 19. Jahrhundert und deren sogar strukturelle Benachteiligung im dritten Reich, galt Sprachpflege als Forschungs- und Tätigkeitsgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er-Jahre als historisch belastet und verpönt.


Mehr zum Thema „gendergerechte Sprache”:

Hannover und die Genderdebatte: Frauen, Feuer und gefährliche Ideologie (Kolumne, 24.01.2019)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    7. März 2019 at 16:39

    Endlich kommt Bewegung in diesen Irrsinn und vernünftige Menschen erheben ihre Stimme – natürlich habe ich sofort bei der Unterschriftenaktion partizipiert.
    Was für ein unsinniger und wirrer Kommentar des Herrn Daniel Kretschmar – aber was will man erwarten von jemanden, der als Errungenschaft in seinem Curriculum angibt: 2. Platz im Sackhüpfen (bis 8 Jahre) des Ferienlagers Großräschen (1983). Liest sich wie bei den Grünen. Na ja, der Apfel fällt nicht weit vom Pferd.
    Die „jämmerliche Parade kleinbürgerlicher Würstchen” fällt ungebremst auf ihn zurück…!

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    7. März 2019 at 19:26

    Es gehörte schon zu den kleineren Verbrechen der Nazis, die deutsche Sprache zu verhunzen. Mittlerweile wird sie schon vergewaltigt.

    Selbst aus den Mündern ehemals konservativ eingestellter CDUler kommt immer öfter die innen Endung. Durften Frauen sich bislang nicht auch als Bürger, Studenten, Demonstranten, Wähler, Gewinner, Verlierer und sonst noch alles mögliche fühlen, ohne diese dämliche Endung und unnötige Verweiblichung diverser Worte?

  3. Avatar

    Carolus

    7. März 2019 at 21:30

    Interessant, dass gleichzeitig eine weitere Initiativgruppe in dieselbe Kerbe schlägt:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/03/06/aufruf-stop-gendersprache-jetzt/

  4. Avatar

    Ulv J. Hjort

    8. März 2019 at 9:28

    Das war doch schon lange ueberfællig ! Hab mich zwar nie an diesem unfug beteiligt ‚( ich rede wie mir der schnabel gewachsen ist ) ‚aber alleine schon gegenderte texte zu lesen ‚bereitet mir regelrecht kørpeliche pein. Bin gespannt ob da was draus wird oder ob die POLKOR leute sturm laufen . — Wir kønnen ja mal ein paar wetten abschliessen . Also ich befinde mich auf der seite der skeptiker …

  5. Avatar

    Karsten Dörre

    10. März 2019 at 11:16

    Bisher wird der Plural an allen Schulen der Bundesländer gelehrt. Lehrpläne sind nicht geändert. Da Bildung Ländersache ist, sollte solch weitreichende Änderung des deutschen Wortes und der deutschen Schrift konzertiert erfolgen, sonst gibt es wie jetzt bereits chaotische Beschäftigungstherapie der Erwachsenenwelt. Der Duden muss zudem komplett überarbeitet werden (noch ausgesetzt, aber schon in der Debatte). Bei der Lehre der deutschen Sprache und Schrift Chaos walten zu lassen, generiert lediglich Werte- und Zugehörigkeitsverlust zukünftiger deutscher Generationen. Mit Petitionen ist der Pluralabschaffung nicht beizukommen.

  6. Avatar

    Christa Schaper

    13. März 2019 at 11:38

    Was einst die Sprache der Dichter und Denker war, verarmt und wird zu einem unerträglichen Kauderwelsch verstümmelt. Dabei ist dieser Gender-Wahnsinn nur die Spitze des Eisberges, der bereits in der Schule mit dem Schreiben nach Gehör beginnt. Wie sich die Sprache verändert, veranschaulichen bunte Multikulti-Schulen, in denen seit Generationen eingewanderte und angeblich bestens integrierte Bürger den Ton angeben sowie Polizeischulen, in denen Nachhilfe in deutscher Sprache erteilt werden muss. Als wäre das nicht genug, wird die Schönheit unserer Sprache durch unerträglichen Nonsens zum Erbrechen verunstaltet. Was muss in den Köpfen derer vorgehen, die Sprachmissbrauch, Kindesmissbrauch und Amtsmissbrauch fördern?
    Ich danke allen, die derartige Vergewaltigungen ansprechen und ein Zeichen setzen.
    Die Zeit ist überreif.

  7. Avatar

    Erna Koritz

    13. März 2019 at 16:08

    Als DDR – Frau fühle ich mich betrogen. Bei uns war es selbstverständlich, das Frauen in Schule, Lehrausbildung und Studium gleich und nicht wie Behinderte behandelt werden. Frauen können alles wie Männer und zusätzlich Kinder kriegen. Also brauchen sie auch nicht besonders behandelt werden auch nicht sprachlich. Ich war Schüler, dann Lehrling, dann Student. Ich habe als Gruppenleiter in der Energieversorgung gearbeitet und erst nach der Wende mitbekommen, dass der Westen anders tickt. Frauen arbeiten gar nicht, keinesfalls in der Energieversorgung. Sie lieben den Zuverdienst egal wo. Um bedeutend zu wirken, tragen sie einen Doppelnamen.
    Ich bin gegen gendergerechte Sprache und Frauenquote. Schafft die Voraussetzung für optimale Kinder-betreuung und lasst die Frauen selbst die Möglichkeiten wahrnehmen, die sich bieten. Und wenn sie lieber in einer mittleren Position arbeiten als in der Konzernleitung ist das auch kein Unglück.

    • Avatar

      Ulv Hjort

      13. März 2019 at 21:50

      Erna , schøn mal einen erfrischend nuechternen kommentar zu lesen. Unaufgeregt , klar und logisch . Mehr davon , bitte !

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Berlin: Gräber ermordeter Polizisten erneut geschändet

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Die Gräber und eine Gedenktafel wurden bereits 2019 geschändet. Damals bekannten sich mutmaßliche Linksextremisten auf einem einschlägigen Internetportal zu der Tat.

Berlin. – In Berlin sind erneut die Gräber zweier Polizisten, welche im Dienst ums Leben kamen, mit Hakenkreuzen beschmiert und teilweise zerstört worden. Die unbekannten Täter rissen Pflanzen am Grab heraus und gruben die Erde um. Außerdem wurde einer der Grabsteine umgeworfen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Auf Twitter teilte der Account „Unabhängige in der Polizei e.V.“ Bilder der zerstörten Grabstätten und schrieb dazu: „Die Taten solcher Idioten treffen in erster Linie nicht die Polizei, sondern die Angehörigen der Verstorbenen.“ Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) gab an, er empfinde „tiefe Scham“, die Tat sei an „Niedertracht kaum zu überbieten“.

Polizisten wurden im Einsatz getötet

Der Kommissar Roland K. war im Jahr 2003 getötet worden, als er im Rahmen eines SEK-Einsatzes mit Kollegen die Wohnung des Libanesen Yassin Ali‑K. stürmte, um diesen wegen eines Gewaltdelikts festzunehmen – er starb an den Folgen eines Kopfschusses. Uwe L. starb 2003 ebenfalls im Dienst. Bei der Verfolgung zweier Verbrecher wurde auch er durch einen Kopfschuss getötet.

Mutmaßliche Linksextremisten hatten die Gräber bereits im Jahr 2019 verwüstet und ein Bekennerschreiben auf einer einschlägigen Internetseite veröffentlicht. In dem Schreiben hieß es laut „Tagesspiegel“ damals unter anderem: „Wir verhöhnen tote Polizisten“.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Gotha: Mutmaßlich linksextremer Angriff auf AfD-Bürgerbüro

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Schon zum wiederholten Mal wurde das Bürgerbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Marcus Bühl zum Ziel mutmaßlich linksextremer politischer Gewalt. 

Gotha. – Wer gedacht hätte, zumindest während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen herrsche Ruhe von linksextremen Angriffen, der irrte. Denn zum wiederholten Mal schlugen bislang unbekannte Personen nun in Gotha zu. Dabei beschädigten sie eine straßenseitige Scheibe des Bürgerbüros von Marcus Bühl (AfD).  Festgestellt wurde die Beschädigung offenbar am Mittwochmorgen.

Fenster stark beschädigt

Der patriotische Mandatar berichtete in sozialen Medien vom Angriff, der sich nach Einschätzung seines Teams im Laufe dieser Woche ereignet haben müsse. Man geht davon aus, dass die Scheibe „ohne Splitterschutz wohl vollständig zerborsten wäre”.

 

Wiederholter Angriff auf dasselbe Bürgerbüro

Bühl selbst verweist darauf, dass es sich nicht um den ersten Angriff auf sein Büro handle. Erst im vergangenen Herbst – wenige Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen wurde beispielsweise das Schloss des Briefkastens aufgebrochen. Wenige Tage später fehlte er dann ganz, ebenfalls in diesem Zeitraum hinterließen Unbekannte auch Graffiti auf einer Scheibe.

Im April 2019 kam es zu einer mutmaßlich linksextremen Sprühaktion an der Fassade – Überreste dieses Angriffes sind weiterhin an der Fassade zu finden. Ein weiterer Anschlag ereignete sich bereits im Oktober 2018. Auch damals hinterließen die Täter nach Auskunft der Partei einige Parolen in Sprühfarbe und eine beschädigte Fensterscheibe. Der mutmaßlich dafür verwendete Stein befand sich bei Auffinden damals sogar noch vor Ort…

Bühl fordert „Zeichen gegen politische Gewalt”

Der AfD-Abgeordnete verurteilte den Angriff „aufs Schärfste”. Er forderte in diesem Sinne den „politischen Mitbewerber auf, ein klares Zeichen gegen politisch motivierte Gewalt zu setzen”. Gerade Linksextremismus sei ein „Riesenproblem”, die Auswertung der Übergriffe während des Wahlkampfes im Vorjahr hätte dies dargelegt. Politische Gewalt sei insgesamt abzulehnen: „Jeglicher Vandalismus, gleich welcher Richtung, mit dem Ziel, den politischen Gegner einzuschüchtern, ist vollkommen inakzeptabel.”

Twitter-Nutzer relativieren Angriff

Auf Twitter demonstrierten unter dessen einige Nutzer, dass sie diese Meinung nicht teilten – und unterstellten der AfD, selbst für den Angriff verantwortlich zu sein. Einige forderten dabei sogar ein Parteiverbot. Bühl teilte auf Facebook am Donnerstagmorgen eine Auswahl von gehässigen Kommentaren, die er erhalten hatte:

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Hamburg: Bußgelder für Teilnehmer von unerlaubter Pro-Asyl-Demo

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Eine Demonstration für die Aufnahme von Migranten aus Griechenland im Hamburg kommt einige ihrer Teilnehmer jetzt teuer zu stehen. 

Hamburg. – Am Dienstag hatten sich etwa 200 Menschen an einer Kundgebung im Stadtteil St. Pauli beteiligt. Auf Fahrrädern fuhren die Teilnehmer umher, um für eine Öffnung der Grenzen und eine Verteilung der Asylwerber in griechischen Lagern zu werben. Weil dies aber einen Verstoß gegen die Corona-Maßnahmen darstellt, kommt es nun zu Bußgeldern.

Pro-Asyl-Demo trotz Versammlungsverbot

Allerdings wollen die Ordnungshüter allerdings einige Milde walten lassen. Bei den Organstrafen in Höhe von 150 Euro für 21 Personen handle es sich um Bußen an der unteren Grenze. Weitere Teilnehmer hätten sich der Kontrolle durch ein Fortradeln vom Veranstaltungsort entzogen. In der Hansestadt herrscht wegen den Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus – wie auch im übrigen Staatsgebiet – derzeit ein Versammlungsverbot.

Verantwortlich für die unerlaubte Demo war die Initiative #LeaveNoOneBehind. Dieses Motto war bereits die Parole, unter welcher schon vor einigen Tagen in mehreren deutschen Städten ähnliche Proteste stattfanden. In Frankfurt fand dabei eine Menschenkette von etwa 400 Personen statt, die sich – kontaktlos und anderthalb Meter auseinander – aufgestellt hatten.

Seebrücke-Untergruppe empfahl Rechtsberatung der „Roten Hilfe”

Das Bündnis Seebrücke, welche sich hinter die Aufrufe stellte pochte auf seine Grundrechte und übte Kritik an der Vorab-Untersagung der Demonstrationen. Die Braunschweiger Untergruppe riet Personen, welche Repressionen erfahren hätten, in der Folge, sich mit der linksextremen Roten Hilfe bezüglich deren Rechtshilfeangebot in Verbindung zusetzen  In einigen Städten sollen sich laut Bericht der Jungen Freiheit auch „Fridays for Future“, „Sea-Watch“ und „Ende Gelände” an den Demonstrationen beteiligt haben.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt