Verbinde Dich mit uns
WERBUNG

Deutschland

Soros-Universität: Bayern will bei der Finanzierung mitwirken

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Der Spitzenkandidat der EVP (Europäische Volkspartei), Manfred Weber, äußerte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“, die Zentraleuropäische Universität finanziell unterstützen zu wollen.

München/Budapest. – Wie der CSU-Politiker bestätigt, soll die von George Soros in Budapest gegründete Universität durch den Freistaat maßgeblich durch den Kauf von Lehrstühlen mitfinanziert werden. Infolge eines geänderten Universitätsgesetzes der Orbán-Regierung plant die Zentraleuropäische Universität (CEU) bereits die Verlegung einiger universitärer Zweige nach Wien – Die Tagesstimme berichtete.

Wege finden, um Arbeit fortzusetzen“

Nachdem bekannt wurde, dass die CEU ihre Niederlassung in Ungarn nicht aufgeben möchte, sondern sich um eine Erfüllung der Auflagen bemühte, war es zu Kritik durch Ministerpräsident Viktor Orbán gekommen. Dazu zählt etwa die Schaffung einer Zweigstelle im Heimatland der Einrichtung. Bislang verweigerte die ungarische Regierung allerdings eine Ratifikation des New Yorker Bard College als CEU-Partnerinstitution.

In einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ gab nun der bayerische CSU-Politiker Manfred Weber bekannt, dabei helfen zu wollen, Wege für eine Fortsetzung der Arbeit in Ungarn zu finden. Geschehen soll diese Hilfe durch finanzielle Mittel des Freistaats. Geplant ist der Kauf von Lehrstühlen an der Universität. Genaueres soll bei einem Treffen zwischen Weber und dem Universitätspräsidenten diese Woche in Budapest besprochen werden.

Weber stellt Bedingungen zu Fidesz-Verbleib in EVP

Nicht zuletzt wegen Orbans Kritik an der CEU gibt es Spannungen innerhalb der EVP. Bereits längere Zeit wird über einen Ausschluss des „Ungarischen Bürgerbund“ spekuliert. Derzeit befinden sich die Befürworter einer solch drastischen Maßnahme allerdings innerhalb der Fraktion noch in der Minderheit.

Vergangene Woche stellte Weber dennoch drei Forderungen an den ungarischen Ministerpräsidenten. Dazu gehört unter anderem der sofortige Stopp seiner „Anti-Brüssel-Kampagne und eine Entschuldigung an alle EVP-Mitgliedsparteien. Aber auch der Verbleib der Soros-Universität in Budapest ist eine der Bedingungen des EVP-Spitzenkandidaten Weber.

Söder (CSU) kritisiert ungarische Regierung

Erst vor kurzem geriet die ungarische Regierung in die Schlagzeilen, als sie in einer Kampagne Jean-Claude Juncker und George Soros kritisierte. Verwendet wurde unter anderem der Slogan „Auch du hast das Recht, zu wissen, was Brüssel verbreitet!“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kommentierte die Kampagne mit den Worten: „Wir sind in Sorge“. Laut dem CSU-Politiker gehe der eingeschlagene Weg der ungarischen Regierung in die falsche Richtung.


Weiterlesen:

Nach Treffen mit Kurz: Soros-Uni soll weiter nach Wien umziehen (19.11.2018)

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    13. März 2019 at 13:14

    Sieht ganz nach bayrischer Wadlbeisser mit eingelegtem Rückwärtsgang aus.

    Wer hat ihn da wohl unter Dressur gestellt?

  2. Avatar

    Elisabeth Bliem- Weber

    13. März 2019 at 15:11

    Wir wollen Sie hier auch nicht, wir wollen von dem hier nichts schon gar keinen Lehrstuhl wo dann Kinder oder Jugendliche das zu lernen haben was Soros vorschreibt. Unsere Jugend soll normal erzogen werden . Und nicht Gender gerecht und total hirnlos , im Leben zu nichts zu gebrauchen.Überall fliegt der raus, und die Bayern sollen sich hier nicht einmischen. Sondern auf Ihr Volk schauen .Wir brauchen keine Zentral Europäische Uni, genauso wenig wie eine EU.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deutschland

#TeamUmvolkung: Sprecher der Grünen Jugend provoziert auf Twitter

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Der Sprecher der Grünen Jugend kann es offenbar „kaum erwarten”, dass Europäer zur  „bedrohten Minderheit” werden.

Berlin. – Der deutsche Bürgerrechtler und Schriftsteller Siegfried Reiprich war Oppositioneller in der DDR und Mitgründer des Arbeitskreises Literatur und Lyrik Jena. Vor wenigen Tagen äußerte er sich kritisch zu den Morden in der britischen Stadt Reading, bei denen ein Libyer drei Engländer mit einem Messer getötet hatte. Dazu teilte Reiprich einen Artikel des Blogs Die Achse des Guten mit dem Zitat: „Am 20. Juni schlachtete ein Libyer drei Engländer in Reading, eine Stadt in Großbritannien. Der Grund, warum diese Morde in Deutschland keine hohen Wellen schlugen, liegt auf der Hand: Täter war ein Schwarzer und die Opfer drei Weiße.”

Er selbst kommentierte den Artikel zusätzlich mit den Worten: „Peter Scholl-Latour sah es schon vor mehr als zehn Jahren: ‚Wir geraten in die Position einer bedrohten Minderheit’. Wir Weißen, Kaukasier oder wie immer man es nennen will”, so Reiprich.

Junger Grüner im „Team Umvolkung”

Auf diese Prognose reagierte weniger später der Sprecher der Grünen Jugend: „Kann’s kaum erwarten. #TeamUmvolkung”, teilte Georg Kurz provokant mit. 

Screenshot Twitter

Mit dem Spruch „Team Umvolkung” hatte 2018 bereits die umstrittene Mittelmeer-NGO „Mission Lifeline” geworben (Die Tagesstimme berichtete). Damals hatte die NGO 100 T‑Shirts mit den Schriftzügen „Schlepperkönig” und „Team Umvolkung” verkauft. Dies sei jedoch „satirisch” gemeint, also „eine Art Gag” gewesen, erklärte Axel Steier von „Mission Lifeline“ gegenüber Correctiv: „Diese Begriffe waren damals in der Diskussion. Wir finden, das T‑Shirt war eine angemessene Reaktion darauf.” Kritiker hatten den NGOs zuvor geworfen, Schlepperei im Mittelmeer zu fördern.

Grüne Provokationen

Die Grüne Jugend leistet sich indes immer wieder linke Provokationen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 2015 wünschte sich die Parteijugend beispielsweise die Auflösung Deutschlands. „Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?”, schrieb die Grüne Jugend damals auf Twitter.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

 

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Deutschland

KSK-Teilauflösung nach Extremismus-Vorwürfen angekündigt

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Anderthalb Monate nach dem Brandbrief eines KSK-Offiziers zu angeblichen rechtsextremen Auswüchsen im Verband, unterziehen die Verantwortlichen diesen einer Radikalkur.

Berlin. – Für manche mag es sich wie eine Realsatire anhören – es ist aber bittere Wahrheit. Gut einen Monat, nachdem die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) eine Überprüfung der Eliteeinheit „Kommando Spezialkräfte” (KSK) anordnete, plant sie nun deren Teilauflösung. Grund sind angeblich rechtsextreme Vorfälle bei dessen Soldaten.

Eine von vier KSK-Kompanien wird gestrichen

Die Debatte kam ins Rollen, als sich KSK-Brigadegeneral Markus Kreitmayr mit einem entsprechenden Brief über angebliche Verbindungen seiner Kameraden ins rechtsextreme Milieu ans Ministerium beschwerte. Als Dank dafür bekam er einen Platz in der ministeriellen Arbeitsgruppe, der zudem noch der parlamentarische Staatssekretär Peter Tauber, Staatssekretär Gerd Hoofe, Generalinspekteur Zorn, Generalleutnant Mais und die neue Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), angehörten.

Eigentlich sollten die Erkenntnisse erst am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz am Nachmittag publik werden. Allerdings war  „AKK” schneller und ließ gegenüber der Süddeutschen Zeitung einige pikante Details durchsickern. Insgesamt soll es nun etwa 50 Maßnahmen gegen Extremismus beim KSK geben. Gleichzeitig soll es zur Auflösung einer der vier Kompanien kommen, der Rest muss sich einer umfassenden Strukturreform unterziehen.

AKK beklagt „toxische Führungskultur”

Kramp-Karrenbauer erklärte hierzu, dass sich das KSK „in Teilen verselbstständigt habe, auch weil es eine toxische Führungskultur einzelner gab”. Vor diesem Hintergrund sei es unmöglich, dass die auf Spezialeinsätze in Krisengebieten ausgerichtete Einheit in der derzeitigen Verfassung bestehen bleibe. Künftig soll ein engerer Austausch mit anderen Abteilungen des Heeres stattfinden. Dies bedeutet somit eine Teilaufhebung der bisher weitreichenden Eigenständigkeit des Verbandes.

Gleichzeitig ist mit diesen Maßnahmen, die diverse mediale Beobachter als „Bewährungsstrafe” bezeichnen, eine vollständige Auflösung des KSK vorerst vom Tisch. Kreitmayrs ursprünglicher Brandbrief entzündete sich im Mai nach dem Fund eines privaten Waffenlagers bei einem KSK-Soldaten. Daraufhin forderte er Personen, die „mit dem rechten Spektrum sympathisieren” dazu auf, den Verband und die Bundeswehr zu verlassen, um einer Entfernung zuvorzukommen.


Weiterlesen: 

Extremismus-Vorwurf: Kramp-Karrenbauer will KSK überprüfen (28.05.2020)


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

 

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

Weiterlesen

Deutschland

AfD: Andreas Kalbitz klagt gegen Verfassungsschutz

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Andreas Kalbitz will beweisen, dass er kein Mitglied der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) war. Dazu benötigt er eine angebliche Mitgliederliste, die der Verfassungsschutz aber nicht herausgeben möchte.

Berlin. – Der Streit um die AfD-Mitgliedschaft von Andreas Kalbitz fußt maßgeblich auf dem Vorwurf, er sei früher Mitglied der mittlerweile verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) gewesen und habe dies bei seinem Eintritt in die AfD verschwiegen. Er selbst wies diesen Vorwurf stets zurück (Die Tagesstimme berichtete).

Kalbitz: „Belegbar ist ja überhaupt nichts”

Der Verfassungsschutz will jedoch laut eigener Angabe über eine Mitgliederliste verfügen, auf der eine „Familie Andreas Kalbitz” eingetragen sei. Allerdings weigert sich die Behörde auch, diese Liste herausgeben. Um dies zu ändern, klagte Kalbitz den Verfassungsschutz auf Herausgabe des Dokuments. „Ad eins ist festzustellen, dass es keine HDJ-Mitgliedschaft gibt”, sagte er am Rande einer Sitzung des AfD-Bundesvorstands. „Belegbar ist ja überhaupt nichts.”

Zuvor hatte Kalbitz bereits in einem Auskunftsersuchen erfolglos versucht, die angebliche Mitgliederliste vom Verfassungsschutz zu erhalten.

Weiterlesen

Beliebt