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Gesellschaft

Trotz linker Proteste: Einladung an Universität für Meuthen bleibt bestehen

Joshua Hahn

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Um bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Europawahl mitzuwirken, wurde der Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen von der University of Applied Sciences eingeladen.

Frankfurt/Main. – Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ forderte die Leitung der Universität unmittelbar nach Bekanntwerden der Einladung dazu auf, Meuthen auszuladen. Nun gab der Hochschulpräsident bekannt, dass die Beschwerde nichts an der Situation ändern werde. Die frühere Fachhochschule ist mit etwa 12.000 Studenten nach der Goethe-Universität (45.000) die zweitwichtigste tertiäre Bildungseinrichtung der Mainmetropole.

„Möglichkeit, sich als Opfer zu inszenieren“

Der Präsident der Universität, Frank Dievernich, betonte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Wichtigkeit des politischen Diskurses. So sagte er wörtlich: „Wenn wir wollen, dass in einer Demokratie die Argumente zählen, können wir nicht nur mit den Leuten reden, die uns genehm sind.“

Des Weiteren gab Dievernich an, der AfD im Fall einer Ausladung lediglich dazu zu verhelfen, sich als Opfer zu inszenieren.Besonders Universitäten seien Institutionen der politischen Neutralität und des Meinungsaustausches, weswegen die Einladung bestehen bleiben wird, so der Präsident weiter.

„Vielfältiges kulturelles Alternativangebot“

Das Bündnis, welches für den offenen Brief an die Unidirektion verantwortlich ist, hat für die Zeit des Aufenthalts von Meuthen ein „vielfältiges kulturelles Alternativangebot“ angekündigt. 

Die Vorwürfe gegen den AfD-Politiker lauten auf das Vertreten einer angeblich offen rassistischen Partei mit vermeintlich antisemitischen Tendenzen sowie die ihrer Ansicht nach bewusste Einschränkung der Religionsfreiheit für Muslime. 

Auch Linksextremisten unterstützen Bündnis

„Aufstehen gegen Rassismus“ wird zum Teil von Politikern der Sozialdemokraten und den Grünen unterstützt und gefördert. Zu den Unterstützern zählt außerdem die „Interventionistische Linke“, welche als linksextrem gilt und teilweise unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Die Gruppierung gilt als maßgebliche Scharfmacherin bezüglich der gewalttätigen Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel im Sommer 2017.

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Klasube

    21. März 2019 at 16:39

    Ein besonderer Dank gebührt dem Präsidenten der Universität, Frank Dievernich, für seine offene, demokratische Haltung in dieser Sache. Ich fürchte nur, dass die linken Gesinnungsterroristen nicht wissen, was damit gemeint ist: „Wenn wir wollen, dass in einer Demokratie die Argumente zählen, können wir nicht nur mit den Leuten reden, die uns genehm sind“ und die Veranstaltung in bekannter Weise stören oder gar unmöglich machen. Falls doch, muss hier ein für alle Mal mit allen Möglichkeiten des Gesetzes eingeschritten werden, um diesen Herrschaften die Grenzen der Toleranz aufzuzeigen. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Hamburg beim G20 haben gezeigt, wer hier die Extremisten sind…!

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