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Gesellschaft

Auftrittsverbot: Sellner verlegt Pressekonferenz kurzerhand in Park

Monika Šimić

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„Sollte irgendetwas passieren, mir passieren, Identitären passieren, dann kann ich sagen, klebt auch Blut an den Händen genau dieser Presse (…)“, so Sellner während der Pressekonferenz.

Wien. Der Leiter der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), Martin Sellner, hatte für heute einen Presseauftritt in einem Wiener Café geplant. Weil der Betreiber das Kaffeehaus aber vorübergehend schloss, verlegte Sellner das Treffen kurzerhand in den Türkenschanzpark.

Betreiber wollte keine „politische Inszenierung“

Der Betreiber des Cafés in Wien-Währing kündigte bereits im Vorfeld an, das Lokal vorübergehend zu schließen. Ein vor dem Lokal aufgestelltes Schild wies die Gäste darauf hin, dass das Lokal ab 15 Uhr geschlossen wird: „Hier kann man gerne Kaffee trinken – aber wir bieten keine Bühne für politische Inszenierungen!!“, berichten die Salzbuger Nachrichten.

Durch Medien zur Zielscheibe geworden

Deshalb verlegte der patriotische Youtuber seinen Presseauftritt kurzerhand in den Türkenschanzpark und bat die anwesenden Kamerateams und Reporter, ihn dorthin zu begleiten. Bereits davor hatte er auf seinem Youtube-Kanal einen Livestream gestartet. Er habe „ein paar Dokumente dabei“ und „würde zu allen Vorwürfen Stellung beziehen“, so Sellner im Livestream.

Während der Pressekonferenz kritisierte der IB-Leiter vor allem die Medien und deren Berichterstattung, mit der sie seine Person „medial vorverurteilt“ hätten. Dadurch sei nicht nur seine Person, sondern auch seine Familie und seine Verlobte gefährdet. Es gäbe Milliarden Muslime auf der Welt, die jetzt selbstverständlich zornig und wütend seien, so Sellner. Der Attentäter von Christchurch sei aber bereits in Haft und damit unerreichbar. Er sei durch die Medien zur Zielscheibe für mögliche Racheaktionen geworden: „Sollte irgendetwas passieren, mir passieren, Identitären passieren, dann kann ich sagen, klebt auch Blut an den Händen genau dieser Presse, die in dieser Empörungswelle mitgemacht hat“, so Sellner.

Kritik an Hausdurchsuchung

Der Leiter der IBÖ kritisierte nicht nur die Medienberichterstattung, sondern auch die Begründung für die Hausdurchsuchung, die am Montag stattfand. „Wenn man das Ansprechen demografischer Veränderungen und der Islamisierung, des Bevölkerungsaustausches als eine Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung sieht, dann hätte man auch bei Thilo Sarrazin die Bude einstürmen müssen und natürlich erst recht bei Heinz-Christian Strache, der diese Themen oft und zur Genüge angesprochen hat“, so Sellner.

Während der Pressekonferenz betonte Sellner erneut, dass er die Spende vom Attentäter an eine karitative Einrichtung spenden werde. Einen Teil der Spende in Höhe von 1.500 Euro habe er aber bereits einem anderen Zweck zukommen lassen. So gingen heute 15 Euro an den Solidaritätsfond der SPÖ. „Ich habe jetzt eine offizielle Verbindung zur Sozialdemokratischen Partei Österreichs“, so Sellner. Wer jetzt das „große, grauenhafte, rechtsextreme Netzwerk, dessen Teil angeblich die IB sein soll, zerschlagen oder was auch immer will, muss sich auch gegen die SPÖ selbst richten. Denn die SPÖ hat jetzt zu diesem Attentäter eine ähnlich große Verbindung wie ich“.

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3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Wakka Takka

    29. März 2019 at 18:49

    Ich habe echt Angst das irgendein Verrückte es nun auf ihn absehen könnte. Eigentlich müßte Sellner sofort Polizeischutz bekommen! So eine derartige mediale Vor-Verurteilung ist unseriös, schäbig und gefährlich!

  2. Avatar

    DAVID K ELKINS

    30. März 2019 at 2:13

    If MSM would show Martin Sellner’s entire press conference in full and unedited, many Westerners would begin to finally wake up. Alas, that is too much to hope for. Martin was brave to hold this free and open exchange, particularly outdoors with such a large crowd encircling him. I do hope he will take more precautions in the future. Thank you, Martin, for being the man you are.

  3. Avatar

    ElisabethBliem-Weber

    1. April 2019 at 12:14

    Es ist nicht mehr zu fassen was hier in Europa allgemein abgeht, werden wir nur noch von Verrückten regiert? Siehe Schweden, Deutschland,ect. Am schlimmsten sind die in der EU! Wie lange soll das noch so weiter gehen. Stoppt endlich diesen Wahnsinn, wir wollen wieder unsere Ruhe haben. Kurz muss weg. hier, wir wollen raus aus der EU. wollen wieder in Frieden und ohne Angst leben, es reicht.

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