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Kultur

Weil Weiß beginnt: Schach-Stars drehen Video gegen Rassismus

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Screenshot YouTube [@00:48]

Zum internationalen “Tag gegen Rassismus” am 21. März fand ein zwölfstündiges Schachturnier statt, bei dem sämtliche Partien vom Spieler mit den schwarzen Figuren eröffnet wurden.

Oslo. – Der Schaukampf wurde von einem Kampagnenvideo begleitet, in dem der norwegische Schachweltmeister Magnus Carlsen und der niederländisch-russisch-nepalesische Großmeister Anish Giri die Motivation dahinter erklären. Das Ganze spielt auf den seit dem 19. Jahrhundert gültigen Usus an, dass der Spieler mit den weißen Figuren eine Schachpartie beginnt.

Zugumkehr als Zeichen gegen Rassismus

Sie thematisieren unter #MoveForEquality dabei den Fakt, dass im Schach weiße Figuren häufiger Spiele gewinnen, weil ihr Spieler einen Zugvorteil besitze. Sie stellen zwar fest, dass diese Regel nie etwas mit “Rasse oder Politik” zu tun hatte. Allerdings könne man sie brechen, um ein Zeichen zu setzen.

Damit wollen sie an alle Menschen “eine Botschaft senden”, welche der Meinung wären, dass “die Farbe einen Vorteil schaffen sollte” – im Schach oder im Leben, so Carlsen im Video. Die beiden Schachstars setzen sich daraufhin vor das Spielbrett und lassen den Spieler mit den schwarzen Figuren – ironischerweise Carlsen – den ersten Zug machen.

“Gleichheitsdebatte um neue Sichtweise bereichern”

Es sei schwierig, seine Denkweise an einen umgekehrten Beginn anzupassen, so Giri. Aber wenn dies im Spiel gelinge, könne man Menschen dabei helfen, “im echten Leben umzudenken”. In einer Aussendung fügt Carlsen hinzu, dass man das Brett gedreht habe, um “mit dem Schachspiel die Gleichheitsdebatten um eine neue Sichtweise zu bereichern”.

Carlsen eroberte die Weltmeisterschaft erstmals 2013 mit einem dominanten Sieg gegen seinen Vorgänger Viswanathan Anand aus Indien. Im Vorjahr verteidigte er seinen Thron erst im Stechen gegen den US-Amerikaner Fabiano Caruana. Giri wiederum befindet sich in der Elo-Rangliste derzeit auf Rang vier.

Negative Reaktionen auf Video überwiegen

Kurioser Fakt am Rande: Als er im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl einigen Gegenwand für positive Kommentare über den damaligen republikanischen Kandidaten und nunmehrigen Amtsinhaber Donald Trump erfuhr, beschwerte er sich über die “politische Korrektheit” seiner Landsleute.

Das nunmehrige Video erfreute sich bislang keiner besonderen Beliebtheit. Trotz der Popularität der beiden jungen Schachstars sahen bis dato nur etwa 22.000 Menschen die Botschaft. Das Feedback darauf fiel überwiegend negativ aus – weniger als 1.500 positive bei beinahe 2.000 negativen Reaktionen.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Welten Adler

    29. März 2019 at 18:18

    Gibt es nicht das Sprichwort beim Schach “Weiß beginnt, Schwarz gewinnt”?

  2. Avatar

    Sebastian

    30. März 2019 at 8:00

    “Weiß beginnt, Schwarz gewinnt” — Diese Worte hat mein Vater von Kleinauf zum Beginn eines jeden Spiels geprägt und bis zum heutigen Tage hatte ich beim Schach keine Assoziation zu Nationalitäten, Ethnien oder Rassen.

    Durch solche sinnbefreiten Videos tragt ihr (liebe Gutmenschen) eine nicht unerhebliche Mit-Verantwortung für den wachsenden “Rassismus” in unseren Köpfen. Dank euch wird mein bisher friedfertiges, sehr ruhiges und nachdenkliches Spiel zu einem Kampf der Hautfarben werden. Tolle Leistung!

    So schnell werden Smoothies, Taktiksport und der Bundstiftkasten meines kleinen Neffen zu einem Schlachtfeld eurer kranken Ideologien.

  3. Avatar

    Zickenschulze

    31. März 2019 at 5:29

    Richtig. Wer ständig Mundspülungen mit Rassismus beteibt, hat ein Problem jemand Fähigeren über sich zu akzeptieren, um sich herum anzuerkennen.
    Nur Dummheit verweist auf die oberflächliche Artikulation “Rassismus.

    Die gefährlichsten Leute sind die “Wohlmeinenden”, denn sie sind von ihren dummen Handlungen auch noch bis in die letzte Zelle überzeugt.

  4. Avatar

    Frank

    31. März 2019 at 10:35

    Das Vorrücken von weißen Gutmenschen und Gutmensch[Innen] (man sehe mir das ironische „Gendering“ nach) auf dem Schachbrett zum gegnerischen, schwarzen Lager treibt immer seltsamere Blüten. „Weiß beginnt, Schwarz gewinnt“ habe ich von Kindheit an im Schachspiel gelernt. Diesen Grundsatz hatten beide Schachspieler in ihrer Betriebsblindheit wohl nicht mehr vor Augen, denn sonst hätten sie auf dieses Video getrost verzichten können. Dabei „neutralisiert“ ja dieser Grundsatz geradezu einen vermeintlichen Vorteil für die weißen Figuren aufgrund deren Eröffnungsvorteils!

    Wenn die Gutmenschen den Rassismus zur Aufrechterhaltung ihrer absurden Weltanschauung und im „Kampf gegen Rechts“ brauchen, dann mögen sie bitte mit Schwarz beginnen und so dem Nazi-Eintopf eine modifizierte Rezeptur verleihen. Nur schade, dass beide Schachspieler weiß sind. Wäre es ein schwarzer und ein weißer Schachspieler gewesen, hätte man den schwarzen (sorry, politisch korrekt: den Schachspieler mit „dunklem Teint“) vor die weißen Figuren, den weißen vor die schwarzen Figuren setzen können.

    Die wahren Rassisten sind jene Gutmenschen, die es nötig haben, eine Spielregel zu brechen, um eine Konnotation zur Hautfarbe in den Köpfen der och Gesunden zu installieren. So wird man unfreiwillig dahingehend konditioniert, irgendwie an eine Hautfarbe denken zu müssen, wenn man schwarz oder weiß spielt (also künstlich implantierte Zwangsneurosen). Das trifft auch auf andere Spiele mit schwarzen und weißen Steinen zu. So machen die Kranken die Gesunden krank! Wie sehr sich doch jene Kranken mit geradezu tourett‘scher Grandesse verbiegen müssen, um irgendwie bei der Farbe Weiß, die uns alltäglich begegnet, den Rassismus heraus zu kitzeln! Werden demnächst auf der Straße etwa weiße Zebrastreifen in schwarze umgepinselt? Das ist ausnahmsweise hier undenkbar, denn auf Schwarze tritt man nicht. Ansonsten wären der ideologischen Kreativität dieser „Patient*Innen“ auch hier sicherlich keine Grenzen gesetzt.

    Jene „Gutmeinenden“ tragen dazu bei, dass sich die Gesunden durch ideologisch verminte Diskursfelder bewegen müssen, wenn es um das Thema Rassismus geht. Es sind die Kranken, die weiße und schwarze Spielfiguren mit Rasse und Hautfarbe in Verbindung bringen, nicht die Gesunden.

    Beim nächsten Schachspiel dürfte beim mit Weiß beginnenden Spieler der _Pawlow’sche Hund_ nicht lange auf sich warten lassen.

  5. Avatar

    Lefzensabber

    2. April 2019 at 9:05

    Diesen Artikel hätte ich eigentlich & ausschließlich zum ersten April erwartet. Jeder gesunde Geist muss an dieser Welt zerbrechen…

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Kultur

Brand in der Notre-Dame: Feuer ist vollständig gelöscht

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Foto: privat

Ein Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat Paris erschüttert. Am Montagabend gegen 18.50 Uhr brach ein Feuer aus. Die Ursache ist bis jetzt ungeklärt.

Paris. – Wie die französische Feuerwehr bestätigt, ist die Ursache für den Brand noch unklar. Derzeit wird jedoch von einem Unfall ausgegangen.

Feuer mittlerweile gelöscht

Der Feuerwehr ist es im Laufe der Nacht nach mehrstündigen Bemühungen gelungen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Dachstuhl ist jedoch fast komplett abgebrannt. Begünstigt wurde dies durch die hölzerne Dachkonstruktion. Videos zeigen, wie der Spitzturm des monumentalen Bauwerks unter den Flammen zusammenbricht. 

Die Fassade und somit das tragende Fundament der Notre-Dame ist laut aktuellen Kenntnissen zumindest größtenteils intakt.

Das meistbesuchte Wahrzeichen der Stadt Paris ist momentan noch nicht vollständig gesichert. So sei es weiterhin einsturzgefährdet, wie ein Sprecher der Pariser Einsatzkräfte bestätigt. Der Brand zog sich über die gesamte Nacht. Erst in der letzten Stunde wurde bekanntgegeben, dass das Feuer nun komplett gelöscht sei.

Im Einsatz waren mehrere hundert Feuerwehrmänner. Wie die „Bild“ berichtet, wurden „alle verfügbaren Mittel” zur Löschung eingesetzt. Die einzige Ausnahme bildeten Löschflugzeuge, diese konnten aufgrund der hohen Einsturzgefahr nicht operieren.

Ursache des Brands unklar

Bekannt ist zum jetzigen Zeitpunkt lediglich, dass an der Kathedrale seit langer Zeit Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Ob oder wie diese mit dem Feuer zusammenhängen, ist unklar. Von einem Anschlag geht die Polizei in Frankreich derzeit nicht aus, die Ermittlungen wurden aufgenommen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt.

Macron versprach Wiederaufbau der Kathedrale

Der französische Präsident versprach einen Wiederaufbau und bat international um finanzielle Mithilfe. Es existieren bereits mehrere Spendenaufrufe und -sammlungen. So hat beispielsweise die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine eine Spendensammlung ins Leben gerufen. Diese ist auf der Internetseite der Organisation einsehbar. 

Aktuell stehen insgesamt bereits 310 Millionen Euro für den Wiederaufbau bereit. Wie die „Welt“ berichtet, sagten zwei Privatmänner aus der Modebranche eine finanzielle Hilfe von 300 Millionen Euro zu.

International rief die Katastrophe Bestürzung hervor. So äußerten sich dazu unter anderem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Worten: „Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen.“ Auch der US-amerikanische Präsident zeigte sich bestürzt: Die Kathedrale sei „großartiger als fast jedes Museum der Welt“, weiter sei sie einer der „größten Schätze auf der Welt.“

Experten zufolge dürfte der Wiederaufbau der Notre-Dame mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Dies bestätigte unter anderem ein Kölner Dombaumeister gegenüber der „Bild“.

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Kultur

Rezension: Bürger zweier Welten – Ein libertärer Gegenentwurf

Tino Taffanek

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild Regal (CC0) / Bild "Bürger zweier Welten": antaios.de / Collage: Die Tagesstimme

Erstmals erschien im neurechten Antaios-Verlag ein Buch eines libertären Autors. Er entwirft ein konkretes Verfassungskonzept als Gegenentwurf gegen die wohlbekannte staatliche Ordnung. Lohnt sich der Blick über den staatlichen Tellerrand?

Rezension von Tino Taffanek

Mit dem Titel „Bürger zweier Welten – Ein libertärer Entwurf“ erschien im traditionell neurechten Verlag Antaios erstmals ein Werk eines libertären Autors. Viele libertäre Schriften bleiben bei Aufzählungen staatlicher Übel oder Kritik am Etatismus stehen.  Peter J. Preusse legt hier nach einer allgemeinen Einleitung jedoch einen konkreten Verfassungsentwurf für eine herrschafts- und staatsfreie Gesellschaft vor. Diese Konkretisierung gab laut der Beschreibung des Verlags den Ausschlag, erstmal ein libertäres Werk zu verlegen.

Gemeinschaft

Ausgehend von der direkten Abstammungsgemeinschaft, über die Kern- und Großfamilie bis hin zur griechischen Polis entwickelt Preusse sein Konzept der Gemeinschaft. Deren Grundsätze seien die gegenseitige Affirmation von geteilten Werten der Gemeinschaft, sowie die Abwesenheit von ökonomischer Arbeitsteilung oder Tauschgeschäften. Vielmehr funktioniere die urwüchsige Gemeinschaft nach dem Schema jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.

Gesellschaft

Als Gegenpol zur persönlich gebunden Gemeinschaft wird von Preusse dann freilich nicht der Staat – in welcher Form auch immer – ins Spiel gebracht, sondern die Gesellschaft. Und zwar als Form der Marktgesellschaft, deren zentrales Element der Handel als Austausch unter Fremden ist. Die Gesellschaft stellt sich also durch die Einsicht des Homo oeconomicus ein, die Kooperation mit Fremden biete Vorteile gegenüber dem Kampf gegen diese. Weitergedacht bis in die Neuzeit wird dabei auch das Rechtswesen zur Handelsware.

Bürger zweier Welten

Als Bürger zweier Welten lebt man heutzutage aber in beiden schematisch umrissenen Sphären. Beide als urwüchsige und normale Formen des Daseins gesehen als das richtige Leben. Doch auch in diesem Fall gibt es kein richtiges Leben im falschen, wobei das Falsche diesmal der Staat ist. Er hält den Menschen in Gefangenschaft illegitimer Herrschaft, macht Vorschriften und schränkt das freie Wirtschaftsleben ein.

Verfassung

Hier kommt nun der auf der Ethik des Eigentums beruhende Verfassungsentwurf ins Spiel. Deren zentraler Punk ist das komplette Fehlen eines autonomen öffentlichen Sektors. Sämtliche Entscheidung werden per direkter Abstimmung getroffen. Die einzige permanente Organisation in Preuss‘ Entwurf ist der sogenannte Verfassungsfilter, der direkt gewählt wird und über die Statthaftigkeit der abzustimmenden Anträge entscheidet. Da die Wahrung der Eigentumsrechte das zentrale Prinzip dieser Verfassung ist, werden Abstimmungen je nach Gebiet durch Personenmehrheit oder Mehrheit an für das Gemeinwohl aufgebrachte Mittel entschieden.

Strich durch die Rechnung

Ausgehend vom hier verwendeten Gemeinschaftsbegriff könnte man auch zu einer tribalistischen Philosophie gelangen, wie der US-amerikanische Autor Jack Donovan. Überzeugt von den positiven Auswirkungen des Marktes und den Entscheidungen des Homo oeconomicus gelangt Preuss hier jedoch zu ganz anderen Ideen, die ohne Hierarchien und Herrschaft auskommen. Wer sich darauf einlassen kann, erhält einen durchaus interessanten Entwurf für einen Staat, der keiner ist. Ich glaube dennoch, dass sowohl der Bedarf nach Institutionen des Mängelwesens Mensch, sowie der Drang nach etwas Substanziellerem zu streben, als es eine am Homo oeconomicus ausgerichtete Welt bieten kann, solchen Entwürfen immer einen Strich durch die Rechnung machen wird. Der Blick über den Tellerrand ist dennoch zu empfehlen.

Peter J. Preusse – Bürger zweier Welten: kaplaken-Band 59, 2018, 96 Seiten gebunden.

Das Buch kann man für 8,50 € hier und hier bestellen.

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Kultur

‘Deutschland von rechts’: Zweite ‘Freilich’-Ausgabe ist erschienen

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Freilich Ausgabe 2. Foto: Die Tagesstimme

Das neue Freilich-Magazin aus Österreich sorgte mit seiner ersten Ausgabe bereits für sehr positive Reaktionen im patriotischen Milieu. Umso erfreulicher ist zu sehen, dass das “Magazin für Selbstdenker” das Niveau halten kann und auch diesmal mit einigen äußerst interessanten Beiträgen aufwartet.

Rezension von Stefan Juritz

Die aktuelle Freilich-Ausgabe trägt den Namen “Deutschland von rechts” und hat als Themenschwerpunkt die sogenannte “Mosaik-Rechte”. Dabei stellt das Magazin in einer äußerst lesenswerten Reportage verschiedene Projekte und Organisationen der deutschen Rechten vor: von der AfD über das Institut für Staatspolitik bis zur Identitären Bewegung. Veranschaulicht wird die “Mosaik-Rechte” auch anhand einer Grafik, auf der 53 Projekte/Initiativen/Verlage aufgelistet sind.

Diese “Mosaik-Rechte” ist gleich danach auch ein Thema im Interview mit Philip Stein, dem Leiter der patriotischen Bürgerinitiative Ein Prozent. Stein spricht darin über den politisch-kulturellen Wandel in Deutschland, die AfD und die wichtige Arbeit seiner Bürgerinitiative, die man etwas scherzhaft als eine Art “Greenpeace für Deutsche” bezeichnen könnte.

Interview mit AfD-Chef Gauland

Einer der Höhepunkte der Ausgabe ist das ausführliche Exklusiv-Interview mit AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, der darin betont, “den deutschen Nationalstaat erhalten” zu wollen. Außerdem spricht er über die Wiederbelebung des Parlamentarismus und die Zukunft seiner Partei. Mit der AfD und der Diskussion um den Verfassungsschutz befasst sich weiters der Jurist und Publizist Josef Schüßlburner in seinem Artikel “Der ‘Prüffall’ als Verbotsersatz”.

Houellebecq über Trump

Für Überraschung im Heft sorgt der Beitrag des berühmten französischen Schriftstellers Michel Houellebecq über US-Präsident Donald Trump. Dem Freilich-Magazin ist es gelungen, Houellebecqs in den USA erstveröffentlichte Analyse exklusiv in deutscher Übersetzung veröffentlichen zu dürfen.

Der Kulturteil befasst sich diesmal unter anderem mit dem schwelenden Konflikt zwischen der rechtskonservativen Grazer Stadtregierung und der linksliberalen Künstlerszene rund um das Forum Stadtpark.

Österreichs Medien und der linke Rand

Besonders interessant liest sich am Ende der Ausgabe ein Bericht über die Tagung “Rechtsextremismus als Herausforderung für den Journalismus” an der Uni Wien – ein linkes Koordinierungstreffen mit den üblichen Verdächtigen “zur Ausrichtung der öffentlichen Debatte über den ‘rechten Feind'”, wie es im Freilich-Beitrag heißt.

Der Bericht stellt anhand einiger Beispiele fest, dass die Grenzen zwischen Qualitätsjournalismus und Linksextremismus immer weiter verschwimmen. “Unter Türkis-Blau rückt die angeschlagene Linke zusammen und gemeinsam in Richtung politischer Rand. Berührungsängste zwischen linksextremen Antifas und linksliberalen Mainstreamjournalisten bestehen kaum mehr. Die Imagination einer alle Strukturen durchdringenden ‘rechten Gefahr’ lässt aus linken Journalisten ‘Widerstandskämpfer’ werden.”

Den Abschluss der zweiten Ausgabe bildet schließlich die Kolumne des neurechten Publizisten Martin Lichtmesz.

Freilich, Ausgabe No 2/2019, 99 Seiten, kostet in Österreich und Deutschland 13 Euro und kann hier bestellt werden:
https://freilich-magazin.at/#bestellen

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