Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Ungarn: Bódi fordert konsequente Migrationspolitik

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Leiter der IB Ungarn / Bild: Abel Bodi (Bild zugeschnitten)

Der Leiter des ungarischen Ablegers der Identitären Bewegung, Ábel Bódi, fordert von der aktuellen Regierung unter Viktor Orban einen konsequenteren Migrationskurs.

Budapest. In einem Interview mit der ungarischen Nachrichtenseite Alfahir kritisierte Ábel Bódi, Leiter der Identitären Bewegung in Ungarn, die derzeitige Regierung unter Viktor Orban. Die Fidesz habe „unsere Generation aufgegeben”. In Ungarn würden nicht-rechte Bewegungen und Parteien bei den Jugendlichen immer beliebter werden.

Konsequente Einwanderungspolitik gefordert

Für patriotische Jugendliche habe es in Ungarn vor der Gründung der Identitären Bewegung keine Alternativen gegeben, wo man sich hätte engagieren können, so Bódi. Den Jugendflügel der Fidesz bezeichnete Bódi als Ausbildungsstätte für zukünftige Parteikader. Kritik übte der ungarische Identitären-Leiter auch an der Einwanderungspolitik der Regierung, von der er eine konsequentere Linie fordert. Bódi betonte, dass Ungarn und Europa der „NO WAY-Politik” Australiens folgen sollten.

Lob für Szijjarto und Azbej

Lob gab es für Außenminister Peter Szijjarto (Fidesz). Dieser sei „ein echter westlicher Politiker”, der furchtlos sei und über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten verfüge. Außerdem belehre er die „feindliche westliche Presse”, wenn sie ihm wieder einmal Fragen zum Thema Migration stelle. Mit der Arbeit des ungarischen Staatssekretärs Tristan Azbej, der mit dem Hilfsprogramm „Ungarn hilft” den Schutz verfolgter Christen gewährleistet, ist Bódi ebenfalls zufrieden.

Bódi kritisiert Mainstreammedien

Bódi äußerte sich auch zum Anschlag in Christchurch und den Ereignissen, die sich in Österreich in den letzten beiden Wochen förmlich überschlagen haben. „Waffen auf unschuldige Menschen zu richten sei das Abstoßendste, was ich mir vorstellen kann”, sagte Bódi. Gleichzeitig betonte er, dass die Identitäre Bewegung niemals Gewalt angewandt oder dazu aufgerufen habe. Im Interview kritisiert Bódi auch die liberalen Mainstreammedien, die den Anschlag in Christchurch missbraucht hätten, um das „gesamte rechte Spektrum von Martin Sellner bis hin zu Ungarns Premierminister Viktor Orban” anzugreifen. Österreich könne froh sein, einen so bescheidenen, zuverlässigen und unglaublich professionellen Aktivisten wie Sellner zu haben.

Zur Defend Europe Mission sagte Ábel Bódi, dass diese zur Einführung strengerer und sicherer Grenzregime und einer strengeren Migrationspolitik in Europa beigetragen habe. Er betonte die Wichtigkeit Menschen in ihren Heimatländern zu helfen, anstatt sie zu ermutigen, nach Europa zu kommen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    TakkaWakka

    14. April 2019 at 10:53

    Orban ist ein Täuscher und Tarner, ich habe dem nie über den Weg getraut, von der anfänglich, liberal Partei Fidesz welche damals für Masseneinwanderung war zu einer rechtskonservativen Partei, ja ne is klar, wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann aus Finnland.

    Bitte auch nicht vergesse, das viele Magyaren sich als Nachfahren der Osmanen und Turanier sehen, was wiederum die Verbindung mit dem Islam darstellst, deswegen auch das Naheverhältnis zu Erdogan.

    Das einzige Land das konsequent gegen die Islamisierung ist, ist Polen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Wort zum Sonntag: Wer glaubt, lebt länger

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild (CC0)

Studien belegen: Je häufiger der Gang in die Kirche, umso länger das Leben. Der regelmäßige Besuch von Gottesdiensten scheint mit zusätzlichen Lebensjahren belohnt zu werden. Er schützt vor kardiovaskulären Erkrankungen als auch vor Krebs.

Kolumne von Raphanus

Forscher fanden heraus, dass regelmäßige Kirchgänger 27 Prozent geringer von kardiovaskulär bedingten und 21 Prozent geringer von krebsverursachten Todesfällen betroffen sind. Gleichzeitig wiesen sie aber bei Menschen, die nichts von Gottesdiensten hielten, eine höhere Sterberate nach (hier zum Bericht der Ärzte Zeitung).

Religiöse Beteiligung und Lebensdauer

Eine andere Studie zum selben Thema kam zum Ergebnis, dass religiöse Menschen um 5,64 Jahre länger als Nichtgläubige lebten. Der Forscher Baldwin Way ist sich sicher: „Die Studie liefert überzeugende Beweise, dass es eine Beziehung zwischen religiöser Beteiligung und der Lebensdauer eines Menschen gibt.“

Wissenschaftler vermuten, dass der starke Zusammenhalt in religiösen Gemeinschaften die psychosoziale Resilienz erhöht und einen günstigen Einfluss auf die Lebensweise ausübt, da stark gesundheitsschädliches Verhalten bei frommen Menschen eher weniger zu erwarten sei.

Theologe sieht Studien kritisch

Der katholische Theologe Manfred Lütz hält aber nichts von Studien, wonach religiöse und betende Menschen länger leben. „Stellen Sie sich vor, bei der Studie wäre herausgekommen, wer betet, lebt kürzer. Würden Sie dann nicht mehr beten?“, so seine Frage, bei der er gleichzeitig vor einem Trend der „Gesundheit als Religion“ warnte.

Ob Beten zum längeren oder zum kürzeren Leben führt, sei völlig egal“, so der Theologe. „Wir sind nicht Christen, weil wir gesund sein wollen, sondern beten, um unsere Beziehung zu Gott erhalten“. Lütz wies weiter darauf hin, dass Jesus bereits mit 33 Jahren am Kreuz gestorben ist. „Das war nicht besonders gesund.“

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Nach Urteil im Fall Künast: Juristinnenbund zeigt sich empört

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Renate Künast 2013): Stephan Röhl / Heinrich-Böll-Stiftung via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Der Juristinnenbund fordert einen verbesserten Schutz für Frauen im Internet.

Berlin. – Unlängst entschied das Landgericht Berlin, dass die Politikerin der Grünen, Renate Künast, diverse Beschimpfungen auf Facebook hinnehmen muss. Im Internet empörten sich viele Privatpersonen sowie Politiker über das Urteil, nun schaltet sich auch der Juristinnenbund ein.

Meinungsäußerungen legitim

Vor einigen Tagen entschied das Landgericht in Berlin, dass Renate Künast einige Beschimpfungen unter bestimmten Umständen hinnehmen muss. Sie wurde auf Facebook von einem Kommentator unter anderem als „altes grünes Drecksschwein“ bezeichnet, worauf die Politikerin vor Gericht zog, um an die personenbezogenen Daten des Users zu kommen. Dies berichtete der „Spiegel“.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der User einen Link zu einem Artikel kommentierte, in welchem die Frage aufgeworfen wurde, ob Künast im Jahr 1986 sexuelle Handlungen mit Minderjährigen bagatellisierte. Von verschiedenen Seiten kam umgehend Kritik am Urteil auf.

Juristinnenbund empört

Der Deutsche Juristinnenbund (DJB) zeigte sich empört über das Gerichtsurteil. Die DJB-Präsidentin Maria Wersig erklärte laut „n‑tv“: „Wir brauchen eine zügige Weiterentwicklung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“. Es käme zu häufig vor, dass sich Frauen, welche sich öffentlich äußerten, von einer „zum Teil organisierten Meute attackiert“ würden. 

Es dürfe nicht passieren, dass Frauen im Netz dazu gezwungen werden, den öffentlichen Diskurs zu meiden. Künast selbst erklärte, das Urteil, wonach die Kommentare „haarscharf an der Grenze des von der Antragstellerin noch Hinnehmbaren“ seien, anfechten zu wollen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Deutschland

Hessische Landesregierung will Meldesystem für „Hass-Kommentare“ etablieren

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das System solle dabei helfen, „Hetze“ öffentlich zu „ächten“, so der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier (CDU).

Wiesbaden. – Die hessische Landesregierung hat bekannt gegeben, ein Meldeportal für die Bekämpfung von „Hass-Kommentaren“ einführen zu wollen.

Hass gehört nicht zur Meinungsfreiheit“

Am Donnerstag erklärte Bouffier gemeinsam mit seinem Vertreter von den Grünen, Tarek Al-Wazir, dass „Hass-Kommentare“ nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt seien. Bouffier sagte laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Auch im Netz ist die Würde des Menschen zu bewahren.“

Nun soll ein Portal etabliert werden, auf welchem Nutzer vermeintliche „Hass-Postings“ und Gewaltaufrufe melden können. Das Netzwerk solle die strafrechtliche Verfolgung der Kommentatoren erleichtern. Beide forderten die „Ächtung“ solcher Kommentare. Al-Wazir betonte, dass er die Menschen generell dazu ermutigen wolle, „für ein weltoffenes und vielfältiges Hessen aufzustehen“. Die Meldung von Kommentaren sei dabei ein „klares Stopp-Signal“ gegenüber den Kommentatoren.

Konferenz für Demokratie geplant

Des Weiteren ist laut Angaben der beiden Politiker eine „Konferenz für Demokratie und Respekt, gegen Gewalt und Hetze“ in Planung. Dies berichtet unter anderem die „Junge Freiheit“. Neben der Polizei und verschiedenen Medienvertretern soll auch das hessische „Demokratiezentrum“ bei der Veranstaltung mitwirken. Mitglied des Zentrums ist unter anderem ein Antifa-Verband, die „Antifaschistische Bildungsinitiative“.

Zu den genauen Maßstäben äußerte sich der Ministerpräsident nicht. So ließ er die Frage, ab wann ein „Hass-Kommentar“ ein solcher ist, unbeantwortet. 

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings deine Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt