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Meinung

Kampf gegen Bevölkerungsaustausch”: Kommt Strache zur Besinnung?

Patrick Lenart

Veröffentlicht

am

Heinz-Christian Strache: © BMÖDS/Zinner [Bild zugeschnitten]

Der FPÖ‐Vizekanzler Heinz‐Christian Strache erklärte heute im Interview gegenüber der Kronen Zeitung, dass die FPÖ den „Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch” fortsetzen werde. Bereits wenige Stunden später machten die Medien gegen die – aus ihrer Sicht ungeheuerliche – Aussage mobil. Wird sich Strache nun von sich selbst distanzieren oder kommt er endlich zur Besinnung?

Kommentar von Patrick Lenart

Es sind ungewöhnliche Worte für den Vizekanzler, der seit Wochen täglich mit immer neuen Skandalen zu kämpfen hat. Denn bis zuletzt hatte Strache wohl ernsthaft geglaubt, diesen Skandalen mit Distanzierungsgehorsam und Anpassung an den linken Meinungskorridor entgegnen zu können. Die Liste der Distanzierungen ist lang, doch es half alles nichts: Die Medien haben die Inszenierung von immer neuen Skandalen nur weiter auf die Spitze getrieben, bis Strache sich sogar von einem eigenen Vize‐Bürgermeister distanzierte.

Strache selbst im Visier

Nun gerät Strache selbst ins Visier seiner Gegner. Gegenüber der Kronen Zeitung erklärte er: „Die FPÖ geht den Weg für unser Heimatland Österreich, den Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch, konsequent weiter, wie es die Menschen von uns auch erwarten“. Und fügte hinzu: „Das ist ein Begriff der Realität. Wir wollen nicht zur Minderheit in der eigenen Heimat werden. Das ist legitim, und redlich und zutiefst demokratisch.”

Die Medien toben und schimpfen von „Verschwörungstheorie”, „Rechtsextremismus” bis hin zu „Identitären‐Sprech”. Dabei hat Bernhard Weidinger vom DÖW unlängst im Interview mit News erklärt, worum es wirklich geht. Es geht nicht darum, ob man den stattfindenden Prozess „Bevölkerungsaustausch” oder „Großer Austausch” nennt, sondern dass man es wagt, ihn zu kritisieren. Dann stehe man nämlich in einer Reihe mit widerlichen Terroristen:

Da ist zunächst diese Grunderzählung vom ‚großen Austausch’, wonach in den westlichen Ländern die angestammte Bevölkerung sukzessive durch zugewanderte Menschen ersetzt werde. Und – das gehört immer dazu, weil ansonsten ist es ja eine relativ triviale Setzung – dass man das zum Thema Nummer eins hochstilisiert und es für eine politische Schicksalsfrage hält. Man nimmt die erhöhte Diversität nicht einfach zur Kenntnis, sondern zeichnet sie in katastrophischen Farben. Das ist die zentrale Parallele.”

Kampf um die Deutungshoheit

Es war der ultimative Versuch, jedes Sprechen vom Bevölkerungsaustausch zu tabuisieren. Umso außergewöhnlicher ist jetzt der Ungehorsam von Strache, der in den letzten Wochen eher signalisierte, nichts am herrschenden Meinungskorridor verändern zu wollen. Nun dürfen wir gespannt sein, ob Strache den finalen Schritt geht und sich von sich selbst distanziert. Oder ob er endlich zur Besinnung kommt und einsieht, dass die ganzen inszenierten Skandale nur vorgeschoben sind und es in Wirklichkeit um das Mundtotmachen jener geht, die den Bevölkerungsaustausch zur „politischen Schicksalsfrage” erklären.

Vielleicht merkt er dann, dass er nur zwei Möglichkeiten hat: Entweder wird eine freie Debatte über den „Bevölkerungsaustausch” möglich – oder Strache verzichtet künftig auf sie. Dann bleibt ihm nur ein Ankommen im Establishment, indem er der Forderung vom Kurier-Herausgeber Helmut Brandstätter nachkommt: „Wenn die FPÖ in der Regierung bleiben will, muss ihr Zukunftsprogramm ganz anders aussehen als ihre Vergangenheit.”

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    freeman

    28. April 2019 at 19:53

    Wer die Dinge beim Namen nennt, wird von einer Minderheit an linken Drangsalierern die aber lautstark brüllen, angegriffen als ginge es um deren Leben. Es wird Zeit, konkret zu antworten und auf Meinungsfreiheit zu pochen. die ist nämlich verfassungsmäßig garantiert und gilt noch.

    • Avatar

      zippo2

      29. April 2019 at 11:55

      Zur Meinungsfreiheit muss man heute in Österreich genauer sagen: … sie gilt noch ein bisschen!

    • Avatar

      Peter Hofmüller

      30. April 2019 at 15:44

      Sehr „treffend” beschrieben!

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Meinung

Wort zum Sonntag: Es gibt nur zwei Geschlechter

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild (CC0)

Im Vatikan dreht sich nicht nur alles um Migration und Klimaschutz, hin und wieder setzen sich auch Ansätze durch, die der Christenheit des 21. Jahrhunderts Anlass für Hoffnung geben. So geschehen durch die Veröffentlichung des Grundsatzdokumentes „Als Mann und Frau schuf er sie“.

Kolumne von Raphanus

Dabei wendet sich das etwa dreißigseitige Vatikanpapier unter anderem gegen die Tendenz, Unterschiede zwischen Mann und Frau auszulöschen, denn wer für eine Gesellschaft ohne Geschlechtsunterschiede eintrete, zerstöre die Basis der Familie.

Ehe als Bund zwischen Mann und Frau

Das Dokument unterstreicht, dass die Ehe ein Bund zwischen Mann und Frau sei, und nennt die Familie eine anthropologische Tatsache, die man vor ideologisch motivierten Zersetzungsversuchen schützen muss, da Kinder ein Recht darauf haben, in einer Familie aufzuwachsen – mit Vater und Mutter.

LGBTQ‐Aktivisten vermuten hinter dieser Stellungnahme in gewohnter Untergriffigkeit „einen Krieg, den der Vatikan trans und inter Menschen erklärt“ hätte. Der Verband New Ways Ministry, der für die LGBTI‐Rechte in der katholischen Kirche einsteht, kritisiert das Papier als schädliches Werkzeug und verortet den Vatikan mit seinen Ansichten in der Zeit des Mittelalters. Er spreche für Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten. Lustig, dass gerade Gender‐Ideologen von Mythen sprechen, sehen sie sich doch selbst immer wieder mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit konfrontiert.

Gender‐Kritiker

Kritiker sehen, dass die Gender‐Ideologie mit der wissenschaftlichen Wahrheitssuche von Biologie, Medizin und Gehirnforschung gebrochen hat und wissenschaftlichen Institutionen für ihre revolutionäre Agenda missbraucht. Mit Sorge wird darauf aufmerksam gemacht, dass Aktivisten sich der Manipulation und totalitärer Durchsetzungsmethoden bedienen, was sich in juristischer Einschränkung der Meinungsfreiheit, der Beschneidung der Religionsfreiheit und der Sexualisierung der Kinder durch den Staat festmacht.

Auch die Gender‐Ideologie sei tief in die Kirche eingedrungen, sie entwickelte keine christliche Alternative zur staatlichen Sexualerziehung und überließ das Territorium weitgehend kampflos den Zerstörern christlicher Kultur. Eltern, die versuchten, ihre Kinder zu beschützen, fanden kaum Unterstützung.

Doch das alles hätte auch sein Gutes: Denn unter dem Verfall des westlichen Europas sprosst neues Grün in Form unzähliger großer und kleiner Initiativen, die glauben, dass der Kampf zwischen dem rebellischen Menschen und Gott von Gott gewonnen wird.

Das klingt fast wie ein Aufruf: Christen, holt euch eure Kirchen zurück!

Das Originaldokument „Als Mann und Frau schuf er sie” kann hier – momentan leider nur auf Englisch – gelesen werden: https://zenit.org/articles/new-vatican-document-provides-schools-with-guidance-on-gender-issues

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Meinung

Kolumne: „Öffentliche Grabenkämpfe bedrohen die patriotische Wende”

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Höcke 2016): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Nach der geschickten Inszenierung des Flügeltreffens rund um Björn Höcke rumort es in der Gesamtpartei. Sogenannte ‚gemäßigte’ AfD‐ler wittern nun Morgenluft – und schnell vergessen Handelnde beider Lager, dass der eigentliche Gegner nicht innerhalb der Partei steht.

Kommentar von Julian Schernthaner

Man kann von pompösen Veranstaltungen mit gewaltiger Bildsprache halten, was man möchte. Einerseits sind pathetische Inszenierungen, welche mitreißen, sowohl wirksam als auch oftmals traditionsgebunden und gemeinschaftsbildend, deshalb völlig legitim. Andererseits schwingt ihnen – gerade vor der historischen Aversion konservativer Kräfte in der Nachkriegszeit gegen allerlei Selbstdarstellung und Personenkult – immer eine gewisse, auch Sympathisanten schwer erklärbare Peinlichkeit mit.

Innerparteiliche Korrektive statt Grabenkämpfe

Aber um diese Bewertung, deren Trennlinien nicht einmal an den üblichen Frontverläufen innerhalb des AfD‐Dunstkreises verlaufen müssen, geht es nicht. Denn interne Meinungsverschiedenheiten, kleine Machtkämpfe über die Ausrichtung der Gesamtpartei, sind in politischen Parteien gang und gäbe. Bei den momentan gehypten Grünen bekriegen sich beispielsweise „Fundis” samt ihrer Maximalforderungen und kryptokonservative „Realos” seit Jahrzehnten. Aber am Ende ziehen sie trotzdem am selben Strang.

Und genau deshalb sind einige Signale Höckes genauso fatal wie die Antwort mit dem Appell von etwa 100 Sektierern aus vornehmlich bürgerlich‐liberalen Parteiteilen. Der „Flügel” sollte als national‐konservatives Korrektiv innerhalb der Partei agieren und seinen Kritikern keine unnötigen Steilvorlagen bieten. Und ebendiese wiederum tun sich im Glauben, einen unsichtbaren cordon sanitaire quer durch die Partei errichten zu müssen, auch keinen Gefallen.

Establishment wird keine gemäßigte AfD akzeptieren

Denn wer sich distanziert, der verliert. Für die Akteure innerhalb etablierter Parteien und Medien kann es nämlich keine ‚akzeptable’ AfD geben, sofern sie sich nicht vollends um ihre Alleinstellungsmerkmale als patriotische Partei kastriert. Und selbst dann würde man ihnen den Zugang zum Futtertrog aus Angst um die eigenen Pfründe nicht gönnen. Diese Weisheit sollte eigentlich jedem noch so „bürgerlich‐liberalen” West‐AfDler hinlänglich bekannt sein.

Denn selbst ein Uwe Junge, der sich beim Ausscheiden des Ex‐Flügel-Manns Poggenburg über den Abschied des „Narrensaums” freute und nun den Aufruf der „Gemäßigten” unterschrieb, wurde unlängst im Mainstream gegrillt, weil er im öffentlich‐rechtlichen Fernsehen Redezeit bekam. Sogar konservative Unionsleute wie Otte oder Maaßen erhalten im politischen Diskurs mehr als nur den gebührlichen Gegenwind. Oder wie es ein Twitter‐User treffend auf den Punkt brachte:

Schützenhilfe für Flügelkritiker aus dem Blätterwald

Und diesen Fehler macht leider auch ein Gutteil der liberal‐konservativen Ausläufer der patriotisch‐kritischen Publizistik. Und das in völliger Vergessenheit, dass sie von den Etablierten bei jeder Gelegenheit mitunter selbst als ‚Brücke zum Rechtsextremismus’ – ohnehin längst ein Buzzword, oft ohne präzise Definition – verunglimpft werden und sich mitunter ihre Nichterwähnung im Verfassungsschutzbericht einst erst gerichtlich erstreiten mussten.

Insbesondere tut sich hier der Chefredakteur der Jungen Freiheit, Dieter Stein, wie bereits im März, als scharfer Höcke‐Kritiker hervor. Er ist zwar eine Koryphäe, seine Wochenzeitung ein erfrischender Fixstern im patriotischen Blätterwald, seine Verdienste unbestritten. Allerdings setzte er bereits in der Vergangenheit mehrfach auf das falsche Pferd – zunächst Lucke, dann Petry und Pretzell – anstatt den Konsens zu unterschiedlichen Denkrichtungen im patriotischen Mosaik zu billigen.

Schlammschlachten” versus „Sturm auf Berlin”

Den absoluten Vogel in diesem Sektor schießt allerdings einmal mehr der Publizist David Berger ab. Zuletzt bereits Architekt eines erbitterten Grabenkampfs im einwanderungskritischen Lager, glaubt er nun gar an eine Art Kriegserklärung des Flügels. Eine Infoveranstaltung eines konkurrierenden patriotischen Magazins, welches nicht in die „Bom Aye”-Rufe der West‐AfD einstimmen will, verklärt er gar zum „Sturm auf Berlin”.

In Wirklichkeit summiert der auslösende Artikel nur die Problematik der jüngsten Geschehnisse. Völlig zurecht kritisiert Compact darin die drohenden „Schlammschlachten” mit Erfahrungswerten. Ebenso treffend ist die Feststellung dass ein internes Schriftstück, welches unterstellt, die Partei würde „von Rechtsextremisten unterwandert”, in Wahrheit „wie eine Bestätigung der Nazi‐Vorwürfe der Altparteien wirkt”.

AfD muss drei Kardinalfehler vermeiden

Auch weiterhin darf die AfD folgende drei Kardinalfehler keinesfalls machen: Sie darf sich freilich nicht nach dem Prinzip des ruinierten Rufes radikalisieren. Aber genauso wenig soll sie auf die Gabe von Bonbons hereinfallen, in der Hoffnung, mit dem Ruck in die weit nach links verschobene Mitte irgendwelche Bonuspunkte zu kassieren. Es funktioniert auch deshalb nicht, weil die Diskurswächter die Torpfosten nach Belieben verschieben können. Und drittens – und das ist der wichtigste Punkt: Sie darf einen Richtungsstreit nicht öffentlich austragen.

Schon gar nicht, indem man interne Infos an feindlich gesinnte Akteure spielt. Das einzige, was das Volk noch mehr verachtet als Wendehälse, sind nämlich Streithähne. Dies gilt doppelt vor wichtigen Landtagswahlen – und schon dreimal, wenn dabei genau jene Landesverbände zur Wahl stehen, gegen die man nun intrigiert. Öffentliche Grabenkämpfe bedrohen das Projekt der patriotischen Wende. Gauland und Weidel haben das bereits verstanden und zu Mäßigung aufgerufen. Bei etwa hundert Mitstreitern fehlt diese Erkenntnis noch.


Weiterlesen:

Verfassungsschutz: Diese drei Fehler muss die AfD nun vermeiden (17.1.2019)

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Gesellschaft

Wort zum Sonntag: Piusbrüder über Papst erschüttert

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild: Casa Rosada (
Argentina Presidency of the Nation
)
[CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Wie in der Welt, rumort es auch ganz besonders in der Kirche. Papst Franziskus polarisiert, viele Gläubige sehen in ihm einen Populisten mit Kniefall vor dem liberalen Zeitgeist. Die Piusbruderschaft ist über den jetzigen Papst „zutiefst erschüttert”.

Kolumne von Raphanus

Der Generalobere der Piusbruderschaft Pagliarani erwarte sich vom Papst, was er sich von jedem Katholiken erwartet: Glaube. Er sieht den Papst in der Pflicht, das Glaubensgut treu weiterzugeben und der schrecklichen Krise ein Ende zu bereiten, durch die die Kirche seit 50 Jahren erschüttert wird. Ein großer Wunsch an den aktuellen Papst, gilt Franziskus nicht als Traditionalist.

Katholische Traditionalisten

Wenn es nach den Piusbrüdern geht, dann soll die Katholische Kirche in Fragen bezüglich Religionsfreiheit, Ökumenismus und ihrer göttlichen Verfassung wieder zu dem zurückkehren, was die Päpste vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gelehrt haben. Ein zentrales Anliegen der Piusbrüder an den Papst ist daher Glaubenstreue zum katholischen Glaubensgut.

Der Wunsch der Piusbrüder kommt nicht von ungefähr: Sie stehen für eine traditionelle katholische Weltsicht und die Weitergabe des geoffenbarten Glaubens. Ihrer Ansicht nach haben viele falsche Ideen das richtige Verständnis der Wahrheit verdunkelt und falsche Lehren die Seelen von Gott entfernt. Deshalb ist es der Piusbruderschaft ein besonderes Anliegen, „die großen Gefahren, die von diesen modernen Lehren ausgehen und die das ewige Glück sowohl der Individuen als auch der Gemeinschaft bedrohen, aufzudecken”. Nicht wenige Traditionalisten werfen dem Zweiten Vatikanischen Konzil Verrat an der Tradition vor.

Streit innerhalb der Kirche

Papst Franziskus hat bereits darauf reagiert: Die Kommission für das Gespräch mit traditionalistischen Gemeinschaften hat der Papst kurzerhand aufgelöst. Mit der Auflösung fehlt den Piusbrüdern nun eine direkte Anlaufstelle in Rom, falls ihre Rechte in den Ortskirchen beschnitten werden. Liberale Katholiken freut das, denn sie sind der Meinung, dass Traditionalisten unter dem Dach der katholischen Kirche keinen Platz (mehr) haben.

Der Gründer der Piusbruderschaft Erzbischof Lefebvre in einem offenen Brief: „Wer könnte leugnen, dass die Katholiken dieses zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts ratlos sind? Man hört in den Kirchen so viele erstaunliche Äußerungen, man liest so viele Erklärungen, die dem, was von jeher gelehrt worden war, widersprechen, dass sich allmählich Zweifel in die Seelen eingeschlichen haben. ”

Auch in dieser Frage gilt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Wahrlich spannende Zeiten – auch und gerade für Christen.

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