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Florida: Lehrer dürfen sich ab sofort bewaffnen

Joshua Hahn

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Im südöstlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten ist es Lehrern nun möglich, in der Schule eine Schusswaffe zu führen. Das umstrittene Gesetz ist eine Reaktion auf den Amoklauf von Parkland.

Tallahassee. – Bei dem Amoklauf im Februar 2018 wurden 17 Schüler getötet. Das neue Gesetz soll durch ein Eingreifen der Lehrkräfte eine schnellere Reaktion in solchen Fällen ermöglichen.

Gouverneur muss Entwurf noch unterzeichnen

Wie „n-tv“ berichtet, wurde der Gesetzentwurf Mitte dieser Woche vom Repräsentantenhaus des US-Bundesstaats Florida akzeptiert. Damit das Gesetz endgültig in Kraft treten kann, muss der Entwurf noch vom republikanischen Gouverneur Ron DeSantis unterschrieben werden, was jedoch als gesichert gilt.

Um die Berechtigung für das Tragen einer Waffe zu erhalten, müssen die Lehrer ein Training mit einem Umfang von 144 Stunden absolvieren. Donald Trump zeigte sich bereits im Vorfeld als Unterstützter des Vorstoßes. Amokläufe in Schulen würden durch diese große wie kostengünstige Abschreckung nicht wieder passieren, so der US-Präsident im Feber.

Kritik an neuem Gesetz

Neben den vielen Befürwortern des neuen Gesetzes gibt es auch einige Kritiker. Sie argumentieren, dass das Tragen von Schusswaffen unter Lehrern zu mehr Unfällen führen würde. Außerdem würde das Gesetz dazu beitragen, dass Aufgaben der Exekutive direkt auf die Lehrer übertragen werden würden. 

Die Befürworter jedoch hoffen durch die neue Maßnahme auf eine schnellere Reaktion in Gefahrensituationen. So sollen die bewaffneten Lehrkräfte im Fall eines Amoklaufs bereits Schlimmeres verhindern, bevor die Polizei eintrifft.Außerdem soll die Bewaffnung. Im Idealfall bereits vor der Tat so abschreckend wirken, dass diese überhaupt nicht durchgeführt wird.

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