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Deutschland

AfD wirft früheren JA-Landesvorsitzenden aus der Partei

Joshua Hahn

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Der ehemalige Landesvorsitzende der Jungen Alternative Niedersachsen, Lars Steinke, hatte unter anderem den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg als „Verräter“ und „Feigling“ bezeichnet.

Hannover. – Bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung des Kommentars auf Facebook wurde Lars Steinke als Landesvorsitzender der Jungen Alternative entlassen. Wie die Junge Freiheit (JF) am Mittwoch berichtete, urteilte nun das zuständige AfD-Schiedsgericht, dass Steinke „durch sein Handeln erheblich gegen die Grundsätze der Partei verstoßen“ habe.

Begründet wurde das Urteil mit den Worten, das Verhalten des Ex-JA-Chefs habe „in der Öffentlichkeit verständlicherweise geradezu zu einem Entrüstungssturm geführt, der der Partei in erheblichem Maß geschadet hat, zumal der Antragsgegner als Vorsitzender der Jungen Alternative Niedersachsen eine herausgehobene Position besetzte“. Durch Steinkes Verhalten habe der falsche Eindruck entstehen können, „als ob nationalsozialistisches Gedankengut erheblichen Platz in der AfD habe“.

„Unerträgliche Machtergreifungsfantasien“ 

Dem JF-Bericht zufolge sei Steinke zudem eine Mitteilung zur Last gelegt worden, in der er angekündigt haben soll, nach einem „Sieg“ durch „Übernahme“ der JA Niedersachsen die gesamte Jugendorganisation, dann die AfD und schließlich Deutschland „zu retten“ und zwar „ein für alle mal“.

Die Richter der AfD schlussfolgerten aus dieser Wortwahl „völlig unerträgliche Machtergreifungsfantasien“, welche gegen die demokratische Grundordnung verstoßen würden.

Eine Rückkehr Steinkes in die Partei wollte der Richter dennoch nicht ausschließen. Zwar habe das Verhalten gegen die Parteilinien verstoßen, trotzdem sei ein erneuter Eintritt in die Partei „nach einigen Jahren“ möglich, falls denn eine „Reifung und Läuterung“ stattgefunden habe. 

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Zickenschulze

    14. Juni 2019 at 0:48

    Ohne klare Sprache – keine neue Bewegung, also kein anderes als das vorliegende „Deutschland“.
    Die Frage schwingt damit bereits an der Türschwelle.
    Wann stimmt die AfD zu, dass der Name Deutschland fällt und ersetzt wird.
    Auch die AfD nimmt eines Tages noch die Maske komplett runter.
    Sie trägt bereits den Virus in sich, über Artikulation Dinge, die beim Namen genannt werden sollten zu umschwimmen.
    Deshalb auch kein Durchschlags Erfolg zu Wahlen.

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