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Technik

Das patriotische Milieu auf YouTube – ein Überblick

Joshua Hahn

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am

Symbolbild (Pixabay/CC0)

YouTube geriet in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen, weil es im Rahmen einer regelrechten „Löschwelle“ verstärkt konservative Videos und Kanäle einschränkte. Dies bietet eine gute Gelegenheit, um einige patriotische Kanäle aus dem deutschsprachigen Raum vorzustellen. Diese – unvollständige – Liste gibt einen knappen Überblick.

Kanal Schnellroda

Der Kanal Kanal Schnellroda beinhaltet verschiedene Formate rund um den Verlag Antaios sowie das Institut für Staatspolitik (IfS). Regelmäßig werden hier Neuerscheinungen des Verlags von Ellen Kositza vorgestellt und diskutiert. Weiters sind hier Videos zu diversen Veranstaltungen des IfS abrufbar. So gibt es beispielsweise Vorträge der vergangenen IfS-Akademien sowie Videozusammenschnitte der Staatspolitischen Kongresse zu sehen.

BuchHaus Loschwitz

Wer sich für Literatur interessiert, sollte außerdem einen Blick auf den Kanal der Dresdner Buchhandlung Loschwitz mit dem Namen BuchHaus Loschwitz werfen. 

Das Format des Kanals nennt sich „Aufgeblättert. Zugeschlagen – Mit Rechten lesen“. Prinzipiell werden in jeder der jeweils etwa eine Stunde dauernden Folgen drei Bücher vorgestellt. Neben der Inhaberin der Buchhandlung, Susanne Dagen, und Ellen Kositza gibt es immer einen wechselnden dritten Gast. Bisherige Gäste waren beispielsweise der Journalist Matthias Matussek, der AfD-Politiker Dr. Maximilian Krah sowie jüngst der Autor Michael Klonovsky.

Neben politischer Literatur befinden sich unter den Büchern auch unpolitische Prosa-Werke, was das Format sehr abwechslungsreich macht.

Martin Sellner

Der YouTube-Kanal des IBÖ-Leiters dürfte vermutlich den größten Bekanntheitsgrad aufweisen. Trotzdem sei an dieser Stelle noch einmal auf seine Arbeit verwiesen. Nicht zuletzt deshalb, weil er von den YouTube-Maßnahmen der vergangenen Wochen unmittelbar betroffen war.

Neben dem tagespolitischen Geschehen widmet sich Sellner in seinen Videos regelmäßig auch Grundsatzfragen der politischen Theorie. Neben seinem Nachrichtenformat führt der Identitären-Chef auch immer wieder Interviews mit Aktivisten, Publizisten oder anderen YouTubern.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich etwa das Format mit dem Namen „Auf eine Melange“, in welchem er in längeren Videos mit dem neurechten Publizisten Martin Lichtmesz die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Wochen diskutiert und analysiert. 

Patrick Lenart

Auf dem Youtube-Kanal des ehemaligen Co-Leiters der Identitären Bewegung Österreich sind vor allem Videos zu den wichtigsten politischen Ereignissen zu finden.

Diese werden hier meist recht ausführlich beleuchtet und bieten somit einen guten und nicht zu oberflächlichen Überblick über aktuelle Geschehnisse. Auch Videos über grundsätzliche Themen und politische Theorien sind vorhanden.

Outdoor Illner

Da in rechten Kreisen oftmals ein satirisches Programm vermisst wird, und dieses meistens der politischen Gegenseite überlassen wird, empfiehlt es sich, auf dem Kanal Outdoor Illner vorbeizuschauen.

Illner befasst sich auf kluge Art und Weise mit verschiedenen politischen Themen, welche zumeist äußerst unterhaltsam aufbereitet sind.

achse:ostwest

Der Student pakistanischer Abstammung befasst sich auf seinem YouTube-Kanal mit diversen politischen Themen.

Nicht zuletzt aufgrund seines Migrationshintergrundes beleuchtet er Themen oftmals unter einem anderen Blickwinkel und liefert dadurch auch immer wieder gute Denkanstöße. 

UNBLOGD

Der sich selbst als „libertär” bezeichnende Blogger UNBLOGD beschäftigt sich auf seinem Kanal ebenfalls mit sehr vielfältigen Themen. Neben Meinungsvideos zum tagespolitischen Geschehen finden sich hier auch Interviews sowie Berichte zu von ihm besuchten Veranstaltungen. 

Malenki

Wer auch Videos ohne explizit politischen Inhalt sehen will, sollte einen Blick auf Malenki werfen. Der identitäre Aktivist befasst sich auf seinem Kanal oftmals mit verschiedenen kulturellen Themen. Von Videos über das Tätowieren und identitäre Themen bis hin zur Imker-Tätigkeit ist hier alles vertreten. 

Laut Gedacht

Das Format „Laut Gedacht“ bietet einen wöchentlichen Rückblick auf die politische Landschaft. Die beiden Moderatoren bieten hierbei eine kurzweilige Zusammenfassung der letzten wichtigen Ereignisse, und arbeiten diese humoristisch auf, ohne dabei jedoch den Ernst der Themen zu vernachlässigen. 

Hagen Grell

Der Leipziger YouTuber Hagen Grell bezeichnet sich selbst als „Medienmacher und Moderator”. Auf seinem Kanal befinden sich neben recht kurzen Videos zu den gängigen Themen auch längere Reportagen. Weiters sind auf seiner Seite auch diverse Interviews, wie beispielsweise mit dem AfD-Bundestagsmitglied Jan Nolte, zu sehen.

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Technik

Provider sollen künftig IP-Adressen angeblicher Rechtsextremer melden

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pexels [CC0]

Bei einer Konferenz in Hamburg haben die norddeutschen Innenminister beschlossen, im Kampf gegen vermeintlichen Rechtsextremismus mehr Druck auf Netz-Provider ausüben zu wollen.

Hamburg. – Beispielsweise sollen diese dazu verpflichtet werden, gegebenenfalls die IP-Adressen direkt an Behörden weiterzuleiten. Die Maßnahme zielt erstem Vernehmen auf ein breites Spektrum von Akteuren im patriotischen Lager ab.

Provider müssen IP-Adresse zur Verfügung stellen

Der Innensenator Andy Grote (SPD) sagte nach der Konferenz laut der „Zeit“: „Wenn ich Hasskriminalität intensiver bekämpfen will, dann bedeutet das auch die Verpflichtung der Provider und Plattformanbieter, strafrechtlich relevante Inhalte auszuleiten und den Sicherheitsbehörden zur Verfügung zu stellen“.

So solle künftig auch die IP-Adresse des Verdächtigten direkt weitergeleitet werden. Im Internet gebe es eine „kommunikative Eskalation“. Diese helfe angeblich dabei, Gewalttaten vorzubereiten und zu unterstützen. Tatsächlich sind diese in der polizeilichen Statistik im Vergleich zu sogenannten ‚Propagandadelikten’ allerdings in der Minderheit.

Demokratiegefährdende Bedrohungslage“

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, sprach auf der Konferenz von einer „demokratiegefährdenden Bedrohungslage“. Es ließe sich außerdem eine „extrem verstärkte Gewaltbereitschaft“ feststellen, sagte der christdemokratische Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, wie „Heise Online“ berichtet. Die Minister forderten deshalb die Netzbetreiber dazu auf, künftig besser mit den Behörden zu kooperieren.

Maßnahme zielt auf diverse rechte Inhalte ab

Als Grundlage für die Maßnahme soll dabei ein Lagebild dienen, welches zu vermeintlichen Rechtsextremismus erstellt würde. Der Chef des Hamburger Verfassungsschutzes, Torsten Voß, stellte heraus, dass man sein Augenmerk vordergründig auf lose Netzwerke legen will sowie Kameradschaften mit regionalen Bezügen beobachten möchte.

Neben diesen Gruppen nimmt man allerdings auch die programmatisch gewaltfreie Identitäre Bewegung (IBD) ins Visier, weil sie angeblich „Angst vor Flüchtlingen” schüre. Die patriotische Protestgruppe erreichte kürzlich vor dem Verwaltungsgericht Köln eigentlich, dass der Verfassungsschutz sie nicht mehr als „gesichert rechtsextremistisch” bezeichnen darf – Die Tagesstimme berichtete.

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Technik

Verdacht auf Kartellbildung: Facebook drohen weitere Untersuchungen

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pxhere [CC0]

Offenbar will das US-amerikanische Justizministerium Ermittlungen einleiten.

Menlo Park. – Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen dem Konzernweitere Kartelluntersuchungen drohen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre es bereits die vierte laufende Untersuchung gegen das soziale Netzwerk.

Informationen von Insider

Reuters bekam die Informationen über die angeblich bevorstehende Untersuchung von einer mit der Sache „vertrauten Person“. Facebook rückte in der Vergangenheit bereits mehrmals in den Fokus von Ermittlungen. Immer wieder wird dem Unternehmen eine zu große Marktmacht unterstellt.

Auch ein mangelnder Datenschutz ist oft Thema, zuletzt äußerte sich dieser beim Cambridge Analytica-Skandal während der Präsidentschaftswahl in den USA. Derzeit laufen drei Untersuchungen gegen den Milliardenkonzern. Laut „n‑tv“ äußerte sich Facebook selbst nicht zu den Vorwürfen des Insiders. 

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Wegen ‚Hassrede’: Facebook & Instagram sperren auch CasaPound

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild (CasaPound-Haus in Rom): Barbicone via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Am Montag löschten die beiden Plattformen – beide gehören dem Facebook-Konzern – die Konten der Partei und Bewegung, sowie ihrer führenden Figuren.

Menlo Park/Rom. – Wie der linksliberale englische Guardian berichtet, rechtfertigte das Unternehmen den Schritt mit seinem Gemeinschaftsstandards wegen Hassrede. Es ist nicht der erste Schlag der beiden sozialen Netzwerke gegen CasaPound, bereits im April kam es zu einzelnen Löschungen führender Aktivisten aus ähnlichen Gründen.

Generalsekretär: „Missachtung des italienischen Rechts”

Wie der Präsident der rechten Bewegung, Gianluca Iannone, bekanntgab, willman sich juristisch gegen diesen Schritt zur Wehr setzen. Er spricht von einer „unvergleichbaren Attacke” und „Tatsachenverdrehung”, von der man „angewidert” sei. Neben der offiziellen Parteiseite betraf die Löschwelle auch die Seiten ihrer Stadträte und hohen Parteifunktionäre.

Darunter befand sich auch jene von Generalsekretär Simone di Stefano. Dieser sieht in der Löschung einen „Missbrauch, begangen von einem privaten multinationalen Unternehmen”. Dies geschehe unter voller „Missachtung des italienischen Rechts”. Damit spucke man „der Demokratie ins Gesicht”.

CasaPound: „Liebe zu Italien und seiner Souveränitat”

Der offizielle Twitter-Account der Bewegung gab sich etwas handzahmer, drückte aber ebenso deutlich die Verwunderung über die Löschung aus. Wer den sozialen Seiten von CasaPound folge, wisse, dass man „keine rassistischen, ewiggestrigen oder hasserfüllten Botschaften” sende.

Vielmehr stehe man für die „Liebe zu Italien und seiner Souveränität” ein. Wer etwas anderes behaupte, der kenne entweder CasaPound nicht oder agiere „in böser Absicht”.

Auch nationalistische ForzaNuova betroffen

Neben CasaPound betraf die Löschung außerdem noch die nationalistische Splitterpartei Forza Nuova. Beide Gruppen wunderten sich laut ORF über das Timing der Löschung – demonstrierten doch beide justan jenem Tag als Teil einer breiten Front rechtsgerichteter Gruppierungen in Rom gegen die neue Mitte-Links-Regierung.

CasaPound als unorthodoxe rechte Gruppe

CasaPound gilt als polarisierende Bewegung des rechten Spektrums. Bekanntheit erlangten sie durch eine Art ‚Hausbesetzung von rechts’ in der italienischen Hauptstadt Rom, welche seit 2002 durchgängig anhält. Man gibt sich als bewusst soziale und kapitalismuskritische Bewegung, sieht sich jenseits eines Links-Rechts-Spektrums und verfügt über eine eigene Studentenorganisation.

Ideologisch bewegt sich die Gruppierung irgendwo in einer unorthodoxen Schnittmenge, welche sich selbst als eine Form modernisierten Faschismus’ begreift. Diese unorthodoxe Positionierung bringt ihr auch im eigenen Spektrum neben Bewunderung für eine durch ihre Einrichtungen vermeintliche strategische Vorreiterrolle auch immer wieder harsche inhaltliche Kritik aus verschiedenen Richtungen ein.

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