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Gesellschaft

Antifa: Buttersäure-Anschläge auf Burschenschaft und Privatwohnungen

Stefan Juritz

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am

Symbolbild (CC0)

Die Antifa-Proteste gegen die Identitären in Halle waren nicht so friedlich, wie es viele Medienberichte darstellen.

Halle (Saale). – Bei den linken Protesten gegen die geplante Demonstration der Identitäten Bewegung Deutschland (IBD) am vergangenen Samstag kam es zu mehreren Straftaten und Angriffen auf Patrioten. So zündeten Linksextremisten ein Auto eines Identitären an, es wurde versucht, in die Wohnungen dreier Patrioten einzudringen, auch das Haus der Burschenschaft Germania wurde am Abend Ziel eines linksextremen Angriffs. Mindestens ein Identitärer wurde in der Nähe des Hauptbahnhofes tätlich attackiert und Gegendemonstranten warfen Steine, Flaschen und sogar einen Brandsatz. Dennoch war in der medialen Darstellung hauptsächlich von „friedlichen Protesten” die Rede.

Angriffe auf Burschenschaft Germania

Die Halle-Leobener Burschenschaft Germania reagierte wenige Tage nach den Geschehnissen in einer Presseaussendung auf den linksextremen Angriff auf ihr Verbindungshaus. Gegen 20.30 Uhr seien mehrere mit Buttersäure gefüllte Gläser gegen den Eingangsbereich und die Fassade des Verbindungshauses geflogen. „Die durch wachsame Passanten umgehend alarmierte Polizei traf innerhalb weniger Minuten ein, konnte jedoch in unmittelbarer Umgebung – nach aktuellem Kenntnisstand – keinen der Täter ausfindig machen”, berichtet die Burschenschaft.

Weil Buttersäure – je nach Konzentration – als gefährlich gilt und zu gesundheitlichen Schäden (z.B. Verätzungen) führen kann, musste die Feuerwehr zur Beseitigung der übelriechenden Säure gerufen werden.

Wie die Burschenschaft betont, kam es schon im Vorfeld der Demonstration gegen die Identitären vermehrt zu Sachbeschädigungen an Häusern mehrer Studentenverbindungen in Halle. So beschmierten Unbekannte in der Nacht auf den 2. Juli das Haus der Burschenschaft Germania mit linksextremen Parolen und entzündeten mehrere Böller (Die Tagesstimme berichtete). Bereits zuvor hatten Linksextreme das Metalltor der Burschenschaft gestohlen und die Aktion anschließend in einem Video auf YouTube veröffentlicht.

Versuchte Wohnungseinbrüche

Neben dem Angriff auf die Burschenschaft Germania kam es zeitgleich zu den Protesten gegen die Identitären auch zu drei Einbruchsversuchen in Wohnungen von Patrioten, bei denen die Täter ebenfalls Buttersäure einsetzten. Zu den Geschädigten zählen unter anderem der Identitären-Aktivist Till-Lucas Wessels und der Burschenschafter Andreas Karsten (beide auch Autoren der rechtsintellektuellen Zeitschrift Sezession), die sich zum Zeitpunkt der Tat jedoch nicht zuhause aufhielten.

Im Interview mit der Sezession berichtet Karsten, dass ihn eine Nachbarin gegen 12.50 Uhr anrief und darüber informierte, dass Vermummte gerade seine Wohnung attackieren würden und eine übelriechende Flüssigkeit versprüht hätten. „Die gute Nachricht: Meine Wohnungstür hatte trotz Blessuren standgehalten und ein Eindringen der Täter verhindert. Am Abend konnte ich dann selbst wieder in meine Wohnung zurückkehren. Der beißende Geruch von Buttersäure war schon im Hausaufgang wahrnehmbar. Auf meiner Etage verstärkte sich der Geruch noch einmal. Mein Schloss hatten die Täter zusätzlich mit Sekundenkleber verschlossen”, erzählt Karsten weiter.

Fahrzeuge angezündet

Doch die Linksextremen hatten es offenbar nicht nur auf Wohnungen von Patrioten abgesehen. Denn am Nachmittag steckten bisher unbekannte Täter in der Hollystraße auch das Auto eines identitären Aktivisten aus Berlin in Brand. Damit setzte sich eine Reihe von Brandstiftungen fort, die bereits in der Nacht auf Freitag begonnen hatte, als zwei Fahrzeuge von IB-Aktivisten in Leipzig und Rostock angezündet wurden.


Weiterlesen:

Identitäre kritisieren ‚krasse Rechtsbrüche’ der Polizeiführung” (21.07.2019)

Halle: Linksextremer Angriff auf Burschenschaft Germania” (03.07.2019)

Linksextreme Gewalt in Halle: ‚Vorstufe zu organisiertem Terror’ ” (07.12.2018)

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    26. Juli 2019 at 19:48

    Der linke Mob & Pöbel hat Narrenfreiheit!

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    26. Juli 2019 at 23:29

    Hat da nicht der Rechtsextremismusexperte Martin Schulz mal gesagt, links und Gewalt schließen einander aus?

    So ein kluger, EU erfahrener Mann kann sich doch unmöglich irren. Oder hat er etwa einfach nur gelogen?

  3. Avatar

    Rita Kubier

    27. Juli 2019 at 23:47

    Aber vorgegangen werden muss UNBEDINGT gegen „Rechts”. Denn die „rechte Gefahr” ist ja angeblich derart immens. Nur komisch, dass von „rechter” Gewalt nichts zu vernehmen ist. Obwohl sich die Medien alle Mühe geben, uns, dem Volk, diese „rechte Gefahr” immerzu zu suggerieren. Die LINKE Gewalt jedoch, wird von den Medien mit allen Mitteln versucht zu vertuschen. Und trotzdem gelangen viele davon an die Öffentlichkeit. Also müssen es ja SEHR viele sein. Die Verlogenheit springt also ins Auge, ob man will oder nicht. Also werte Medien und Politiker, lasst es besser sein, das Volk für dumm zu verkaufen!

  4. Avatar

    Huberger

    28. Juli 2019 at 9:25

    Die Antifa ist der Nachfolger der RAF-Terroristen. Nur diesmal von der Regierung beschützt und geduldet.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

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Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

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Gesellschaft

Österreich: Ab Mittwoch gilt Maskenpflicht in Supermärkten

Stefan Juritz

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 „Es ist die Ruhe vor dem Sturm”, fasst Bundeskanzler Kurz die Situation zusammen.

Wien. –  Die österreichische Bundesregierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter aus. So will die Regierung gefährdete Personen besser schützen, indem sie beruflich freigestellt oder verpflichtend ins Homeoffice müssen. Die bisherigen Maßnahmen werden außerdem rigoroser kontrolliert und zusätzlich setzt man auf das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekannt gab.

Masken in Supermärkten

Bei Einkäufen in Supermärkten wird künftig jeder Kunde eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen müssen. Verteilt werden sollen die Masken an den Supermarkt-Eingängen voraussichtlich ab Mittwoch. Dies hängt noch davon ab, ob bis dahin genügend Masken in Österreich vorhanden sind.

Kurz betonte außerdem, dass das Tragen der Masken kein Ersatz für Abstand zwischen den Menschen ist, sondern lediglich die Übertragung des Virus durch die Luft eindämmen soll. Außerdem sollen die Masken in Zukunft überall getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

Weiters werden in Österreich touristische Übernachtungen untersagt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab bekannt, dass alle Hotels schließen müssen.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Ernst Jünger, Anbruch & Podcast

Stefan Juritz

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Ernst Jünger wäre heute 125 Jahre alt geworden. Die erste Ausgabe des Anbruch-Magazins ist erschienen. Und es gibt nun einen rechten Podcast zur Corona-Krise.

Heute vor genau 125 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller, Insektenkundler und Kriegsveteran Ernst Jünger in Heidelberg geboren. Am Online-Blog der konservativen Jungen Freiheit schreibt deshalb Ingo Langner über Ernst Jünger und  „Das Rätsel der Konversion”. Am Blog Sezession veröffentlichte Chefredakteur Götz Kubitschek einen „ungeschliffen[n] Text über eine Lesung in Sarajewo zum Tod Ernst Jüngers”: „Der Herr im Eigenen – Jünger zum 125. Geburtstag”

Wer gerne E‑Books liest, sollte jetzt übrigens auf Amazon zugreifen. Dort gibt es aktuell sämtliche Werke in 22 Bänden für 29,99 Euro.

Erste Ausgabe des Anbruch-Magazins erschienen

Passend zum 125. Jubiläum hat auch das Anbruch-Magazin in seiner ersten Ausgabe Ernst Jünger zum Paten des Heftes auserkoren. „Wir widmen ihm nicht nur einen ausführlichen Beitrag, der ihn als prototypischen Abenteuer beleuchtet, sondern zeigen auch seine anderen, weniger bekannten Seiten: Der Eros, die Kunst, der Waldgang und auch der Tod rücken in unserer Blickfeld.”

Die erste Ausgabe des Magazin kann hier bestellt werden: MAGAZIN #01 – Abenteuer

Thor Kunkel: „Wörterbuch der Lügenpresse”

Mittlerweile ist auch das neue Buch von Thor Kunkel erschienen. Es ist beim Kopp Verlag erschienen und trägt den Namen „Wörterbuch der Lügenpresse” und erklärt, „warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können”.

In der Verlagsbeschreibung heißt es: „Dieses Buch ist auch eine Einladung an alle, sich aktiv der Infantilisierung ihrer Sprache – und ihres Denkens – zu widersetzen und selbst zu Aktivisten zu werden. Es ist auch ein »Trainingslagerbuch« mit vielen Tipps aus der Praxis. Holen wir uns unsere Sprache zurück!”

Das Buch kann beispielsweise hier bestellt werden: „Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse”

Podcast zur Corona-Krise

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent, die Zeitschrift Sezession, der Verlag Antaios und das Magazin Freilich haben gemeinsam ein neues Podcast-Projekt namens „Lagebesprechung” ins Leben gerufen und informieren ab sofort über die Corona-Krise. „Dabei wollen wir breit aufgestellt sein: Wirtschaft, Gesundheit, Bürger- und Verbraucherrechte – wir informieren sachgerecht und mit verschiedenen, kompetenten Gästen”, heißt es am Freilich-Blog dazu. Die ersten beiden Folgen „Das Ende der Globalisierung?” und „Ausgangssperren – sinnvoll oder gefährlich?” sind bereits online. Man kann sie auf den Blogs von Ein Prozent und Freilich, aber auch auf Spotify, iTunes und anderen Portalen anhören.

Ebenfalls auf Podcasts setzt jetzt übrigens der oberösterreichische Wochenblick. Da aufgrund der aktuellen Corona-Krise das TV-Programm nicht mehr umgesetzt werden kann, gibt es nun von den Redakteuren kurze Podcasts als Ersatz. Hier: https://www.wochenblick.tv/kanal/podcast/

 „Jutta Ditfurth im Corona-Fieber”

Ebenfalls ganz im Zeichen der Corona-Krise steht die neue Folge Laut Gedacht:

Die AfD und ihr „Flügel”

Die parteiinterne Strömung in der AfD, „Der Flügel”, wird bis spätestens Ende April alle eigenen Aktivitäten einstellen. Das hatte zuvor der AfD-Bundesvorstand gefordert und wird nun offenbar auch umgesetzt. Die „Flügel”-Mitinitiatoren Björn Höcke und Andreas Kalbitz veröffentlichten am Dienstag eine gemeinsame Erklärung dazu. Die Tagesstimme veröffentlichte den Text ungekürzt: „AfD-‚Flügel’ gibt Ende der Aktivitäten bekannt”

Darin heißt es etwa deutlich: „Grundsätzlich kann nicht aufgelöst werden, was formal nicht existiert. Um die Einheit der Partei zu wahren und das Projekt einer politischen Alternative für Deutschland nicht zu gefährden, haben Björn Höcke und Andreas Kalbitz jedoch entschieden, diesem Wunsch nachzukommen. Wir fordern alle, die sich der Interessensgemeinschaft angehörig fühlen, auf, bis zum 30. April ihre Aktivitäten im Rahmen des Flügels einzustellen.”

Pro & Contra „Der Flügel”

Die Diskussion um den „Flügel” wurde auch auf der Tagesstimme geführt. Dazu ließ die Redaktion zwei Autoren mit zwei völlig unterschiedlichen Positionen zu Wort kommen.

Patrick Pana, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen, stellt sich demonstrativ hinter den „Flügel” und fordert einen solidarischen Umgang: „Es ist dem Flügel zu verdanken, dass die AfD noch eine Alternative ist”

Georg Pazderski, Berliner AfD-Fraktionschef, lässt hingegen kein gutes Haar am „Flügel”. Er kritisiert Rhetorik und Grenzüberschreitungen: „Ohne den Flügel wird die AfD erfolgreicher sein”

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