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Gesellschaft

Frankfurt/Main: Mutter und Kind vor einfahrenden Zug gestoßen – Kind tot

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Symbolbild (ICE-Garnitur in Frankfurt/Main Hbf.): Jivee Blau via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Ein 40-Jähriger Eritreer hat am Frankfurter Hauptbahnhof mutmaßlich eine Mutter und ihr 8‑jähriges Kind vor eine einfahrende ICE-Garnitur gestoßen.

Frankfurt/Main. – Eine Horrorszene spielte sich in den Morgenstunden am wichtigsten Bahnhof der Mainmetropole ab. Wie aus dem Nichts soll ein 40-jähriger, der Frankfurter Polizei zufolge ein Mann mit Migrationshintergrund aus Eritrea, eine Frau und ihren Sohn ins Gleisbett gestoßen haben. Nach Angaben der Polizei überlebte das Kind den Vorfall nicht.

Zug überrollte Buben – Hintergründe noch unklar

Ersten Ermittlungen zufolge sollen sich laut Stern Online der mutmaßliche Täter und seine Opfer nicht gekannt haben. Gegen 9.50 stieß dieser offenbar zunächst die Mutter, dann ihr Kind vor den einfahrenden Schnellzug. Während sich die Frau noch auf einen Fußweg zwischen den Gleisen retten konnte, überrollte der Zug den Buben – er verstarb noch an der Unfallstelle.

Hinweisen zufolge versuchte der Mann – die Behörden nahmen einen Afrikaner fest, nachdem Passanten diesen festhielten und somit am Verlassen des mittelbaren Tatorts hinderten – sogar eine dritte Person auf die Gleise zu stoßen, scheiterte allerdings. Die Hintergründe für die unfassbare Tat sind unterdessen noch völlig unklar.

Erinnerungen an ähnliche Tat in Voerde/NRW

Aufgrund des Vorfalls kam es am Hauptbahnhof zu einem massiven Polizeieinsatz. Zeitweise mussten vier Gleise für den Zugverkehr gesperrt werden. Ein Notarztteam musste mehrere Menschen außerdem betreuen – viele Zeugen hatten die Tat mit ansehen müssen und brachen weinend am Bahnsteig zusammen.

Der schockierende Fall erinnert an eine schreckliche, ähnliche Tat in Voerde in Nordrhein-Westfalen. Dort stieß Medienberichten zufolge ein 28-jähriger „Serbe kosovarischer Herkunft” eine 34-Jährige Mutter ebenfalls vor eine Zuggarnitur. Auch am Niederrhein endete die Attacke tödlich.

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Walter S.

    29. Juli 2019 at 17:23

    Die Hintergründe für die unfassbare Tat sind unterdessen noch völlig unklar”

    Das ist bester Leitmediensprech. Jene, die schon wieder anfangen, diesen abscheulichen Mord als zusammenhanglose Einzeltat zu „framen” und deren einzige Sorge darin besteht, ob es wohl „Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten” sei.

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    29. Juli 2019 at 19:07

    Als anfangs nur nicht gesagt wurde, der Täter ist Deutscher, war mir schon einiges klar.

    Soweit aus den Nachrichten des BR herauszuhören war, hatte der Mörder bereits ein polizeibekanntes Vorleben.

    Wie sagte die Grünin Göring Eckardt noch? „Deutschland wird sich verändern, und ich freue mich darauf”. An welche Veränderungen mag sie geglaubt haben? Klar, alles schöner, bunter.

    Und was sagte neulich eine Nachbarin zu mir? „Mir hat noch keiner was getan?” Vergleiche verbieten sich ob der Tragik dieses Mordes.

    Wenn dann wirklich mal Kriminelle abgeschoben werden sollen, dann versucht auch noch ein linker Mob dies zu verhindern. Hohle Birne und im und vom Leben nichts dazugelernt.

  3. Avatar

    Frauke

    29. Juli 2019 at 20:44

  4. Avatar

    Widerstand.

    30. Juli 2019 at 11:28

    BITTE VERGESSEN SIE NICHT DIE SONSTIGEN EINZELFÄLLE DER LETZTEN TAGE:
    https://www.hallelife.de/nachrichten/polizei-feuerwehr/details/id-68-jaehrige-zeitungstraegerin-ueberfallen-und-sexuell-belaestigt.html
    https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/kassel-mit-baby-auf-dem-schoss-eritreer-bedroht-frau-mit-schusswaffe-63603806.bild.html?wtmc=fb.shr&fbclid=IwAR1DML95_2tGYD2Z4tYyCUuSt0RD1DVMPI6L_VSrd_vL6xiJKTAkyR-gFoM###wt_ref=https%3A%2F%2Fm.facebook.com%2F&wt_t=1564456085043###wt_ref=http%3A%2F%2Fwww.politikversagen.net%2F&wt_t=1564478018317
    https://www.infranken.de/regional/schweinfurt/schweinfurt-mann-drueckt-26-jaehrige-gegen-hauswand-und-belaestigt-sie-sexuell-zweiter-mann-steht-schmiere;art221,4360775
    https://www.dnn.de/Dresden/Polizeiticker/Afghane-schlaegt-auf-Autos-ein
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.raub-in-stuttgart-drei-maenner-schlagen-im-schlossgarten-zu.5f89714b-96c7-4f65-8e1a-e5d72be46333.html
    https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-prohlis-gamigstrasse-schwere-brandstiftung-polizei-festnahme-1149960
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article197609637/Tumult-im-Rheinbad-Krisentreffen-mit-Duesseldorfer-Buergermeister.html
    https://www.metropolnews.info/mp422406/mannheim-hilfsbereite-seniorin-brutal-umgestossen-und-ausgeraubt-zeugen-gesucht
    https://www.hasepost.de/sachsen-anhalt-22-jaehriger-belaestigt-frauen-und-pinkelt-in-bus-143302/
    https://www.welt.de/vermischtes/article197609549/Sachsen-Anhalt-Ermittlungen-wegen-versuchten-Mordes-an-AfD-Politiker.html
    https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/massenpanik-in-muenchner-kirche-afd-politiker-zeugen-wurden-eingeschuechtert-12207368.amp.html
    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/28-jaehriger-durch-messerstiche-in-der-duesseldorfer-altstadt-lebensbedrohlich-verletzt_aid-44563123
    https://www.pnn.de/potsdam/polizeibericht-antisemitischer-angriff-auf-25-jaehrigen-am-potsdamer-hauptbahnhof-/24846528.html
    https://www.tag24.de/nachrichten/rodgau-offenbach-spielplatz-vater-jugendlicher-teeanger-exhibitionist-polizei-1149491
    https://www.pfaffenhofen-today.de/51508-sob-260719
    https://web.archive.org/web/20190727163043/https://www.schwaebische.de/landkreis/alb-donau-kreis/ulm_artikel,-busfahrt-eskaliert-mann-droht-dramit-bombe-in-bus-zu‑z%C3%BCnden-und-fahrg%C3%A4ste-umzubringen-_arid,11090197.html
    https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halle-junge-frau-18-bei-messerattacke-verletzt-63577640.bild.html###wt_ref=http%3A%2F%2Fwww.politikversagen.net%2Fnachrichten%3Fpage%3D1&wt_t=1564478277824
    https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halle-junge-frau-18-bei-messerattacke-verletzt-63577640.bild.html###wt_ref=http%3A%2F%2Fwww.politikversagen.net%2Fnachrichten%3Fpage%3D1&wt_t=1564478277824
    https://www.tz.de/muenchen/muenchen-mann-begrabscht-frauen-im-englischen-garten-es-eskalierte-total-zr-12861337.amp.html
    https://www.pnn.de/potsdam/polizeibericht-fuer-potsdam-gewaltsamer-uebergriff-am-hauptbahnhof-in-potsdam/24704578.html
    https://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Nach-Messer-Angriff-auf-Vermieter-in-Kreuzheide-Junger-Syrer-kommt-dauerhaft-in-Psychiatrie
    https://www.tag24.de/nachrichten/hamburg-farmsen-messerstecherei-teenager-niedergestochen-schwer-verletzt-lebensgefahr-1147575
    https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/einbruchsserie-in-borken-nrw-verdacht-auf-90-taten-aber-keine-u-haft-63530948.bild.html###wt_ref=http%3A%2F%2Fwww.politikversagen.net%2Fnachrichten%3Fpage%3D1&wt_t=1564478377989
    https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/blaulicht/wildeshausen-gewalt-sexueller-uebergriff-in-disco-25-jaehriger-in-haft_a_50,5,1549946022.html

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Gesellschaft

München: Mann sticht Polizisten mit Messer von hinten in den Rücken

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (München Hbf.): Gunnar Klack via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Am Montagmorgen hat ein 23-Jähriger einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof schwer verletzt, indem er diesem ein Messer von hinten in den Schulterbereich rammte.

München. – Das Messer brach im Rücken des Opfers ab, mittlerweile ist der Beamte laut der Polizei jedoch außer Lebensgefahr.  Nach Angaben der Behörden ist der amtsbekannte Tatverdächtige deutsche Staatsbürger, über einen möglichen Migrationshintergrund äußerte man sich allerdings nicht.

Bei Kontrolle mit Messer attackiert

Der Beamte wurde bei einer Kontrolle attackiert. Der Täter, welcher nicht in diese involviert gewesen sein soll, rammte dem Polizisten laut dem „Focus“ ohne ein Wort zu verlieren das Messer von hinten in den Nacken-Hals-Bereich. Nachdem Zivilisten den Mann festhielten, konnte dieser von der angerückten Verstärkung festgenommen werden.

Die „Bild“ veröffentlichte mittlerweile ein Bild des vermeintlichen Täters, welches auf einen Migrationshintergrund schließen lässt. Die Sprecher der Polizei ließen diese Frage jedoch unbeantwortet. Der 23-jährige Täter habe vermutlich nicht aus ideologischen Gründen gehandelt, sondern aufgrund seiner „Persönlichkeitsstruktur“.

Erschüttert über feigen Angriff!“

Der Polizeipräsident Andrä verurteilte den Angriff aufs schärfste. Er sei erschüttert über den „brutalen und hinterhältigen Messerangriff“. Der Rechtsstaat müsse „mit aller Härte“ gegen Taten dieser Art vorgehen. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte laut der „Bild“, dass der Täter wohl polizeibekannt gewesen sei. Der Beamte befände sich derzeit nicht mehr in Lebensgefahr, die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Es ist nicht die einzige brutale Gewalttat, welche Bayern dieser Tage erschüttert. In Augsburg attackierte eine Gruppe von mehreren Migranten am Wochenende einen Feuerwehrmann, ein Beteiligter tötete diesen mit einem Schlag gegen den Kopf. Mittlerweile sitzen dort sieben Verdächtige in Untersuchungshaft – die Tagesstimme berichtete.

Offenbar psychische Probleme

Äußerungen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag zufolge weist der Tatverdächtige vom Münchener Hauptbahnhof darüber hinaus laut tz psychische Auffälligkeiten auf. Dieser sei in psychiatrischer Behandlung gewesen, hatte demnach außerdem einen Suizidversuch hinter sich. Zu seinem Opfer gebe es keine persönlichen Bezugspunkte.

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Deutschland

Hafenecker: FPÖ soll rechts-konservative Partei bleiben

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: Christian Hafenecker im Interview mit dem Freilich-Magazin / Bild: Die Tagesstimme

Im Interview mit dem Freilich-Magazin sprach FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker über Ibiza, den Neustart und den Zustand bzw. die Zukunft der Partei.

Wien/Graz. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es einige Turbulenzen, die den Freiheitlichen durchaus zu schaffen machten. Da gab es etwa die zwei sogenannten „Liederbuch-Affären”, den Ibiza-Skandal und die Spesen-Affäre. Dennoch geht Christian Hafenecker, Generalsekretär der FPÖ, davon aus, dass die Partei nach der Neuordnung, „die nach Ibiza zweifellos notwendig war”, wieder relativ rasch „zu den Wurzeln ihrer Politik” zurückkehren wird.

Zuwanderung bleibt FPÖ-Kernthema

Hafenecker ist überzeugt davon, dass ihnen der Neustart gelingen wird. Er geht auch davon aus, dass es in der Bevölkerung ein Umdenken geben wird. Die Menschen würden bald sehen, wie viel von Sebastian Kurz’ Ausländer- und Zuwanderungspolitik übrig bleiben werde, sollte es zu einer schwarz-grünen Koalition kommen. Die einzige Partei in Österreich, „die wirklich an einer sehr konservativen Zuwanderungspolitik” interessiert sei, sei nunmal die FPÖ, so Hafenecker im Freilich-Interview. Das Thema Zuwanderung bleibe daher nicht nur eines der Kernthemen der Partei, sondern auch die „beherrschende Herausforderung für die Zukunft”.

Hafenecker zur „Liederbuch-Affäre” und zur „Spesen-Affäre”

Zur neuen sogenannten „Liederbuch-Affäre” rund um Wolfgang Zanger meinte Hafenecker, dass es sich hier um ein „altes Mittel” handle, das angewendet würde. Das sei vor einem Jahr bereits im Landtagswahlkampf in Niederösterreich erfolgreich gewesen. „Man hat ein Liederbuch präsentiert, das ansonsten nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, aber über irgendwelche Kanäle zur Kronen Zeitung fand, und die hat hier kampagnisiert”.

Auch in der Spesen-Affäre seien die Zahlen, die in den Medien genannt wurden, in erster Linie dazu da gewesen, „erstens einen Keil in die FPÖ zu treiben und zweitens größtmögliche Schlagzeilen zu produzieren”. Es müsse nun jeder Beleg geprüft werden. Am Ende des Tages gelte es, abzuwarten, zu welchem Schluss die Staatsanwaltschaft kommt, so Hafenecker.

FPÖ nicht in die politische Mitte führen

Im Interview sprach Hafenecker auch über den Kurs und die Position der Partei. Seine Meinung sei, „dass jeder in der Mitte sein möchte”. Er selbst würde aber davor warnen, den Versuch zu unternehmen, die FPÖ in die politische Mitte zu führen. „Es ist ganz wichtig, dass sich die Partei ihre Ecken und Kanten bewahrt und weiterhin eine rechts-konservative Partei bleibt”, so Hafenecker. Man wolle in Zukunft sowohl auf die Wähler, die man an die ÖVP verloren habe, als auch auf die Nichtwähler zugehen. Hafenecker glaubt aber, „dass viele von den Wählern, die sozusagen an die ÖVP verborgt sind, von selbst wieder zurückkommen werden, wenn sie sehen, dass sie mit ihren Grundintentionen, mit der ÖVP auch einen rigiden Ausländerkurs zu wählen, verraten worden sind”.

In der neuen Ausgabe (No 06/19) des Freilich-Magazin ist das Interview in voller Länge zu lesen! Hier abbonieren.

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Gesellschaft

Hessen: Kaum Strafen bei Gewalt gegen Studentenverbindungen

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Akademische Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf via Faecbook [Einzelgenehmigung]

Eine Kleine Anfrage im hessischen Landtag entlarvte, dass nur wenige Angriffe gegen Verbindungsstudenten und ‑häusern mit einer Strafe vor Gericht enden.

Wiesbaden. – Wie das Freilich-Magazin unter Berufung auf eine Presseaussendung der hessischen AfD-Fraktion berichtet, bleiben die meisten Straftaten gegen korporierte Studenten ungesühnt. Selbst in den Fällen, welche in einer Verurteilung endeten, fiel das Strafmaß erschreckend gering aus.

Nur in zwei Fällen gab es Geldstrafen

Der Beantwortung der Kleinen Anfrage der AfD zufolge fanden zwischen 2010 und 2018 nicht weniger als 133 Straftaten gegen Korporationen alleine in Hessen statt, zumeist Sachbeschädigungen. Unter diesen hätten sich aber auch 18 Gewalttaten befunden, wovon gleich 17 dem Phänomen „politisch motivierte Kriminalität links” zuzuordnen sind. Vierzehn dieser Taten spielten sich in der für seine breite Tradition an Verbindungen bekannte Universitätsstadt Marburg (Lahn) ab.

In gleich 15 Fällen kam es zu einer Einstellung des Verfahrens – zumeist, nämlich zwölf Mal, weil die Täter unbekannt blieben. In den beiden Fällen, in denen es zu Verurteilungen kam, blieb es bei Geldstrafen. Diese fielen mit 750 Euro – 50 Tagessätze zu je 15 Euro – respektive 1400 Euro – 100 Tagessätze zu 14 Euro – jeweils entsprechend gering aus.

AfD-Grobe: Linksextreme Gewalt „häufig bagatellisiert”

Für Frank Grobe, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion und selbst Mitglied der Aachener Burschenschaft Teutonia ist das eine inakzeptable Statistik. Neben der geringen Zahl von Verurteilungen würden die niedrigen Strafen „alles andere als abschreckend” wirken. Insgesamt werde linksextreme Gewalt in Deutschland „häufig bagatellisiert oder sogar als legitim angesehen“, so Grobe. 

Gerade vor der Geschichte der Studentenverbindungen sei dies eine problematische Entwicklung. Diese hätten einst „Leib und Leben […] für Versammlungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und gegen Zensur” riskiert. Heute hingegen werde „Gewalt gegen Vertreter dieser deutschen Traditionsvereine und ihre Häuser schulterzuckend hingenommen.”

Welle an Gewalt gegen Studentenverbindungen

Auch die Beantwortung durch den hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) bedient sich einer Lagebestimmung, welche die Ausrichtung der Verbindungen als Anlass für Gewalt gegen diese sieht. Es bestehe nämlich eine – übrigens in den Ausführungen nicht näher definierte – Möglichkeit „rechtsextremer Einflussnahme auf Burschenschaften”. Somit erkläre sich die linke Gewalt mit dem „selbst erklärten Feindbild”.

In den vergangenen Monaten kam es im gesamten Bundesgebiet zu zahlreichen Angriffen auf Verbindungshäuser und deren Angehörige. Alleine seit Juni ereigneten sich derartige Attacken in München, Passau, Würzburg und Jena sowie in Halle (Saale) gleich zweimal. Ende Oktober gab es zudem einen schweren linksextremen Anschlag auf das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach – Die Tagesstimme berichtete.


Mehr zum Thema Linksextremismus finden Sie hier.

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