Verbinde Dich mit uns

Deutschland

Nach Tötungsdelikt: Lux (Grüne) will „Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfen”

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Für einige Verwunderung in sozialen Medien sorgte die Reaktion von Benedikt Lux (Grüne) auf den unfassbaren Vorfall am Frankfurter Hauptbahnhof: Er will die Zugsicherheit erhöhen, um solche Vorkommnisse zu verhindern.

Frankfurt (Main)/Berlin. – Viele Deutsche sind immer noch fassungslos über die Geschehnisse am wichtigsten Fernbahnhof in Frankfurt am Montagvormittag. Dort ist ein 40-jähriger Eritreer dringend tatverdächtig, eine Mutter und ihren Sohn vor einen Zug gestoßen zu haben. Während sich die Frau noch in letzter Sekunde retten konnte, verstarb das Kind an Ort und Stelle – Die Tagesstimme berichtete.

Lux (Grüne): „Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfen prüfen”

Längst angelaufen ist auch die Diskussion, wie solche Delikte – es ist der zweite ähnliche Fall in Deutschland innerhalb einer Woche – verhindert werden können. Einen unorthodoxen Zugang hat dabei ein grünes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

Benedikt Lux, vor allem in innen- und rechtspolitischen Fragen der Ansprechpartner seiner Fraktion, überlegt eine Anpassung der Gesetzeslage. Man müsse angesichts der Häufung solcher Todesfalle prüfen, ob Züge „nicht grundsätzlich mit Schrittgeschwindigkeit” in Bahnhöfe einfahren sollten.

Übrigens: Da es sich beim Frankfurter Hauptbahnhof um einen Kopfbahnhof handelt, fahren Zugführer dort ohnehin bereits mit stark reduzierter Geschwindigkeit ein. Für den 8‑jährigen Buben kam dennoch jede Hilfe zu spät.

Twitter-User üben herbe Kritik an Vorschlag

Der Ansatz des Berliner Grünen-Politikers stieß bei weitem nicht bei allen Nutzern auf Zustimmung. Die Palette der Kritik reichte dabei von einer weiteren Abnahme der Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel und damit mehr Verkehrstoten bis hin zu Vorwürfen der Pietätlosigkeit.

Einige Nutzer nützen die Debatte auch für eine generelle Kritik der Reaktion der deutschen Politik auf Kriminalität von Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund.

AfD-Weidel fordert Ende der „grenzenlosen Willkommenskultur”

In eine ähnliche Kerbe schlug etwa die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel. Sie forderte ein Ende der „grenzenlosen Willkommenskultur”. Es gehe darum, „endlich” die Bürger Deutschlands zu schützen.


Weiterlesen:

Frankfurt/Main: Mutter und Kind vor einfahrenden Zug gestoßen – Kind tot (29.7.2018)

Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    30. Juli 2019 at 4:52

    Die Gesunden haben sich den Gestörten dann zu beugen, wenn wiederum Anormale über die Norm den Takt schwingen und ihrerseits die Regeln dabei auf den Kopf stellen.

  2. Avatar

    Elisabeth Bennet

    30. Juli 2019 at 8:50

    Ja, doch das wird sicher helfen. Es ist doch um vieles angenehmer, von einem Zug in Schrittgeschwindigkeit statt der normalen Einfahrtgeschwindigkeit überrollt zu werden.

  3. Avatar

    Kalbe

    30. Juli 2019 at 9:24

    Natürlich ist es sehr sinnvoll das Pferd von hinter zu satteln wenn der Reiter bereits abgeworfen wurde. Arme ex Heimat!

  4. Avatar

    Widerstand.

    30. Juli 2019 at 11:25

    WAS HABEN MITBÜRGER IM KOPF, DIE LINKS-GRÜNE PARTEIEN WÄHLEN, wie
    ÖVP, SPÖ, Neos oder Grüne.
    Soll ich es Euch sagen:
    Bauern (EU Förderungen, Milliarden)
    Beamte (Jobs)
    Pensionisten (Pension)
    Arbeitslose (Arbeitslosengeld)
    Unternehmer (Steuervorteile, Förderungen)
    WEM INTERESSIERT DIE GESELLSCHAFT VON MORGEN.

  5. Avatar

    Gotthelm Fugge

    30. Juli 2019 at 17:03

    Nun zeigt sich mit aller Deutlichkeit und sehr nachhaltig der „Wahrheitsgehalt” der legendären Aussagen einer der wirren Oberen – Maria Böhmer – auf:
    „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.“

    Die immer schrägere, abstrusere Dominanz von Asylanten-Flüchtlingen-Migranten in öffentlichen Raum verfestigt sich ohne Widerstände seitens der Einheimischen zusehends..
    Die zum Pazifismus und nie zum massiven (auch körperlichen) Widerstand erzogenen deutschen Bürger sehen ihre Grundwerte des ihnen anerzogenen Wertekanons bedroht und ziehen sich (zähneknirschend und mit geballter Faust in der Hose) in ihre heimischen vier Wände zurück.
    Die Polizei ist zahn-und machtlos.
    Diese Terror-Typen spielen ein elendiges Spiel mit der Staatsmacht in DE.
    Die sich das zum Gespött aller auch gefallen lässt.
    „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.”
    So regiert man kein Land.
    Und die Politiker schwatzen im immer strengeren Framing-Mode noch vom Unsinn einer gelungenen Integration.
    Lösungen, außer ihren Merkel-(ge)treuen Machterhalt haben sie keine.
    Schon gar nicht für das gemeinen indigene, autochthone deutsche Staatsvolk.

    Quer durch alle westlichen Bundesländer zieht sich die Schneise von Gewalt und Randale in überfüllten Schwimmbädern::

    Beispiel – Das Michaelibad in Berg am Laim:
    „„Dutzende Jugendliche verabredeten sich am vergangenen Wochenende im städtischen Freibad.
    Allerdings nicht, um im Schwimmbecken Bahnen zu ziehen.
    „Es waren um die 100 Kids.
    Die hatten nicht mal Badesachen dabei, hatten sich nur versammelt, um Randale zu machen”, so ein Augenzeuge!
    Ein Zeuge spricht von einer „Meute” und Drohungen wie „Ich steche ihn ab!”
    Die Polizei schätzt, dass rund 100 Jugendliche, vorwiegend mit Migrationshintergund aus Neuperlach, ins Freibad kamen.””

    Die nächste Eskalationsstufe zieht ihre Kreise:
    „Schubsen in Bahnhöfen” kleinredet der politisch-mediale Komplex die andauernden Mordversuche.
    In Voerde (Serbe mit Kosovo-Wurzeln), in Frankfurt/Main ein Eriträer gelingt diesen Terroristen erneut die Befriedigung ihrer Mordgelüste in kürzesten Zeitabstanden.
    Minimalster Terroraufwand mit höchster Verunsicherungseffizienz.

    Dazu der OB von FFM – Feldmann zum Kindermord:
    „„Was wir bisher über die Tat wissen, widerspricht allem, wofür Frankfurt steht.
    Wir Frankfurter stehen zusammen, wir haken uns unter, wir helfen selbstlos Menschen, wir retten sie aus der Not und sind füreinander da – auch an Tagen wie heute, wo ein Schatten über der Stadt liegt.“”

    Es ist für jeden Frankfurter mit einem Rest an Schamgefühl unerträglich, wie ein verantwortlicher Politiker einer bedeutenden Stadt in der Mitte Deutschlands und Europas solch einen gedanklichen, sprachlichen, zudem amoralischen Müll zu diesem todbringenden Zeitpunkt formulieren kann.

    Getreu der Aydan-Saliha-Özoğuz-Doktrin (auch stellvertretenden SPD-Vorsitzende, die zusammen mit ihren Brüdern Yavuz und Gürhan Özoğuz, [die das islamistische Internetportal Muslim-Market betreiben, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird] als glühende Verfechter der muslimischen Machthaber des Irans deren Ideologie in DE hochhalten), die DE schon fest in der Hand der Muslime glaubt:

    „UNSERE Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.
    Das Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden … „”

    Offensichtlich hatten und haben die Opfer in DE an & in diesem Tagen die falschen Argumente.
    C’est la vie.

    Und wenn Sie doch noch die Bahn nutzen sollten, bleiben Sie unbedingt der Bahnsteigkante bei einfahrenden Zügen, sonst könnte es auch ihr letzter Blick ins Gleisbett gewesen sein.

  6. Avatar

    Rainer Seifert

    30. Juli 2019 at 20:10

    Als ich Kind war sagte mein Opa zu mir: ” Geh nie so nahe an die Bahnsteigkante, ein Besoffener könnte dich runterschubsen.” Ich hielt es für übertrieben.

    Allerdings ahnte damals niemand, welcher Bereicherung wir in einigen Jahrzehnten ausgesetzt sein würden.

    Frau Böhmer, Göring Eckardt, Jepke und ihren Mitstreitern empfehle ich mal, spezielle Polizeieinsätze in Bremen, Frankfurt, Berlin, Hamburg und anderswo zu begleiten.

    Sollte ihnen dies zwecks Wahrheitsfindung zu aufwendig erscheinen: Es gibt aufschlussreiche Videos darüber im Netz, und die sind keineswegs von der AfD erstellt.

    Gerade in Frankfurt geht es ja in einigen Zonen drunter und rüber. Da hilft auch kein Beschönigen eines Bm und dieses Vereinspräsidenten. Die selben hohlen Phrasen, wie sie Berlins Bm Müller von sich gibt. Wer sich im gepanzertem Daimler chauffieren lässt kann ja auch gut diesbezüglichen Blödsinn reden.

    • Avatar

      Zickenschulze

      3. August 2019 at 17:47

      Frankfurt fehlt der BM Walter Wallmann (Siebziger – achziger jahre).

      Jetzt haben sie einen SPD BM und die entsprechenden Resultate.

      • Avatar

        Heimatvertriebener

        5. Dezember 2019 at 23:12

        Und in Grundschulen über 50% Migrantenanteil.Welchen Bm werden sie übermorgen haben?
        Friedliche Deutsche – samt gut integrierter Migranten – werden bald nur noch im ländlichen Bereich Ruhe und bezahlbaren Wohnraum finden.
        Wir haben den Schritt schon hinter uns und sind froh. Berlin – warm aber nicht mehr sexy.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deutschland

Kalbitz stellt AfD-Fraktionsvorsitz in Brandenburg ruhend

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Nach der auch innerhalb der eigenen Partei umstrittenen Entscheidung des AfD-Bundesschiedsgerichts, Andreas Kalbitz aus der Partei auszuschließen, ist dieser nun (vorerst) auch den Fraktionsvorsitz im Brandenburger Landtag los. 

Potsdam. – Wie die Junge Freiheit berichtet, will der frühere Landesparteichef die Klärung am Rechtsweg beim Landgericht Berlin abwarten, bevor ein endgültige Entscheidung über den Vorsitz fällt. Damit greift er auch möglichen härteren Maßnahmen gegen seine Fraktion vor. Der patriotische Spitzenpolitiker will den Instanzenweg durchlaufen, um seine Parteimitgliedschaft vielleicht doch noch zu retten.

Ausschluss umstritten – auch Gauland unter Kritikern

Die „Causa Kalbitz” beschäftigt die größte Oppositionspartei im Bundestag nun schon seit einigen Monaten. Am Anfang stand ein knapper Beschluss des Bundesvorstandes, die Mitgliedschaft von Kalbitz zu annulieren, weil dieser eine angebliche Mitgliedschaft in der „Heimattreuen Deutschen Jugend” (HDJ) verschwiegen haben soll. Danach hob ein ordentliches Gericht diesen Beschluss wieder auf und rollte den Ball ins Feld des Bundesschiedsgerichts.

Obwohl dieses nun den Ausschluss bestätigte, mehrt sich die Kritik darin. So warf etwa der Ehrenvorsitzende der Partei, Alexander Gauland, dem Parteigremium fehlende Neutralität vor. Meuthen hätte sich dabei eines „Tricks” bedient, um Kalbitz loszuwerden, weil man nicht die Vorlage von Beweisen für oder gegen die Vorwürfe abwartete. Gauland, im Bundestag auch Fraktionsvorsitzender, warnte zudem vor einem drohenden „Zerfall” der Partei -Tagesstimme berichtete.

Rückzug-Vorschlag kam von Kalbitz selbst

Am Dienstag nahm er auch an der Sondersitzung am Dienstag teil – auf Einladung der Landtagsfraktion. Vize-Fraktionschef Steffen Kubitzki hatte bereits nach dem Spruch des Parteigerichts davon gesprochen, die Konsequenzen daraus beraten zu wollen, um Schaden von der Partei abzuwenden. Der Vorschlag, den Vorsitz ruhen zu lassen, soll aber auf Kalbitz selbst zurück gehen – woraufhin die Fraktion diesen einstimmig annahm.

Dass dieser überhaupt noch in dieser aktiv ist, verdankt der langjährige Landesparteichef auch der Rückendeckung der eigenen Leute. Nach dem ursprünglichen Bundesvorstand-Entscheid änderte die Brandenburger AfD-Fraktion ihre Geschäftsordnung, um ihm auch ohne Parteizugehörigkeit die Mitgliedschaft in selbiger zu ermöglichen.

Lob für Beschluss von Co-Parteichef Meuthen

Meuthen zeigte sich über den Beschluss erfreut, die Entscheidung in Brandenburg hält er für richtig. Sie mache „deutlich, dass Andreas Kalbitz unter den gegebenen Umständen nicht Vorsitzender der Fraktion sein kann”. Den Ernst des Ansinnens, sich juristisch zur Wehr zu setzen, könne er aber nicht bewerten. Denn bislang läge weder ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz noch eine Zivilklage vor. Vorerst gelte der Beschluss des Bundesvorstandes.


Weiterlesen: 

Streit um Kalbitz: Gauland warnt vor „Zerfall” der AfD (02.08.2020)

AfD: Bundesschiedsgericht bestätigt Kalbitz-Ausschluss (25.07.2020)

AfD-Rauswurf unzulässig: Kalbitz gewinnt vor Gericht (19.06.2020)

Trotz Ausschluss: Kalbitz bleibt AfD-Fraktionsmitglied in Brandenburg (18.05.2020)

Scherbengericht gegen Kalbitz als strategisches Eigentor (Kolumne, 17.05.2020)

Kalbitz-Ausschluss: AfD-Chef Meuthen verteidigt Entscheidung (16.05.2020)

Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

Weiterlesen

Deutschland

Liebe Menschen”: Stuttgart will künftig alle Anreden gendern

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Einen für viele Bürger wohl befremdlichen Vorstoß kann sich der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) vorstellen. Dabei sollen alle Anreden seitens der Stadt vermeintlich „geschlechtergerecht” dargestellt werden.

Stuttgart. – In Baden-Württemberg, aus politischer Sicht eine grüne Hochburg, verpflichten sich schon länger diverse Einrichtungen, Hochschulen und Behörden zu „gender-neutralen” Formulierungen. Nun soll mit Stuttgart auch die Hauptstadt des Bundeslandes nachziehen. Kuhn soll einem Bericht der Welt zufolge sogar schon eine entsprechende Vorlage unterzeichnet haben.

Grüner Rotstift gegen geschlechtsbezogene Anreden

Nach den Plänen des Grünen-Politikers soll die übliche Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren” in Zukunft verschwinden. Das Rathaus möchte dann mit angeblich neutralen Anreden wie „Sehr geehrte Teilnehmende” oder gar „Liebe Menschen” agieren. Bei Einzelpersonen will man die Anrede ganz aussparen und die Personen mit ihrem Vor- und Nachnamen adressieren.

Dem nicht genug: Denn die Stuttgarter Stadtpolitik will auch mit angeblichen Klischees aufräumen. So sollen alle Begriffe verschwinden, die auf traditionelle Geschlechterrollen anspielen. Als Beispiel hierfür gilt etwa die Bezeichnung eines „Mutter-Kind-Parkplatzes” als zur Streichung vorgesehen.

Kretschmann gegen „überspanntes Sprachgehabe”

Keine Freude mit solchen Vorstößen hat unterdessen der ebenfalls grüne Ministerpräsident des Landes, Winfried Kretschmann. Dieser äußerte sich am Wochenende abwartend gegenüber Gender-Vorgaben. Auf der einen Seite sollen Sprache zwar niemanden verletzen. Andererseits soll „jeder noch so reden können, wie ihm der Schnabel gewachsen ist”. Von dem „ganzen überspannten Sprachgehabe” halte er nichts, ihm würden „Sprachpolizisten” jedenfalls nicht den Mund verbieten.

Die Gender-Debatte hat in Baden-Württemberg übrigens in all ihren Facetten längst die Grünen erreicht. Erst kürzlich kam es zu einem Eklat, weil der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer einen transsexuellen Parteikollegen beim männlichen Geburtsnamen ansprach – die Tagesstimme berichtete.

Gender-Vorgaben sorgen für regelmäßige Kritik

Der Wunsch einiger linksgerichteter Akteure, in allen Teilen des öffentlichen Lebens eine vorgeblich „gendergerechte” Sprache zu etablieren, stößt immer wieder auf Kritik. Nach einem Erlass der schwarz-rot-grünen Regierung in Sachsen, Gesetzestexte im Freistaat künftig zu gendern, traten sogar Sprachschützer auf die Barrikaden.

Wer die Sprache so entstellen muss, ist weit von der Lösung echter Geschlechterprobleme entfernt”, so das Resümee des Vorsitzenden des Vereins Deutsche Sprache. Die konservative Junge Freiheit rief kürzlich sogar eine Initiative mit dem Namen „Nein zum Gender-Deutsch” ins Leben. Bislang (Stand: 3. August 2020 15:30 Uhr) unterschrieben bereits über 23.000 Bürger die Petition.


Weiterlesen: 

Nach ‚Transphobie’-Vorwurf: Palmer sieht liberale Demokratie in Gefahr (15.07.2020)

Sachsen: Sprachschützer üben Kritik an Gender-Beschluss für Gesetze (08.07.2020)

Junge Freiheit startet Petition gegen Gender-Sprache (04.07.2020)

Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

Weiterlesen

Deutschland

Streit um Kalbitz: Gauland warnt vor „Zerfall” der AfD

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Nach Ansicht von AfD-Fraktionschef Alexander Gauland geht seine Partei aktuell „schwierigen Zeiten” entgegen.

Der Ehrenvorsitzende und Bundesfraktionschef der AfD, Alexander Gauland, hat sich erneut zu den anhaltenden internen Richtungskämpfen in seiner Partei geäußert. „Ich kann die Partei nicht zusammenhalten, wenn sie sich auf diese Weise auseinanderdividiert“, nahm Gauland im Interview mit der Welt am Sonntag Bezug auf die Causa Kalbitz. Er wolle hoffen, dass aus dem Streit um den vom Bundesvorstand ausgeschlossenen Brandenburger Landes- und Fraktionschef Andreas Kalbitz nicht „ein Zerfall der Partei” werde. „Ich fürchte, die Partei geht schwierigen Zeiten entgegen, und ich sehe im Moment kaum Möglichkeiten, sie davor zu bewahren“, so Gauland.

Gauland: Kalbitz-Ausschluss war ein „Trick”

Kritik übte der AfD-Fraktionschef am Bundesschiedsgericht seiner Partei, dem er fehlende Neutralität vorwarf. AfD-Chef Jörg Meuthen habe mit einem „Trick” darauf hingearbeitet, Kalbitz loszuwerden, so Gauland. Der Bundesvorstand habe nämlich nicht die Vorlage von Beweisen für Kalbitz’ angebliche Mitgliedschaft in der mittlerweile verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) abgewartet. Kalbitz selbst wies den Vorwurf stets entschieden zurück und klagte vor einigen Wochen den Verfassungsschutz auf Herausgabe einer angeblichen HDJ-Mitgliederliste, um seine Unschuld zu beweisen.

Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

Weiterlesen

Werbung

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt