Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Neues von rechts: Wahlanalyse, Gedenken 1683 & „Skandal-Interviews”

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Gedenken 1683 in der Wiener Innenstadt. Bild: Twitter / Gedenken 1683

Auf Sezession im Netz wurden die Landtagswahlen von Sachsen und Brandenburg analysiert. Das Gedenken an die Schlacht am Kahlenberg fand in diesem Jahr direkt in Wien statt. Und das Magazin Info-DIREKT sorgt mit dem nächsten Interview für einen vermeintlichen Medienskandal bei der ÖVP:

Die vergangenen Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg waren bekanntlich sehr erfolgreich für die AfD. Am rechtsintellektuellen Blog Sezession im Netz setzten sich Götz Kubitschek und Benedikt Kaiser analytisch mit der Wahl und ihren Folgen auseinander. Welche Fehler die AfD nun vermeiden sollte, erklärt Kubitschek in fünf Anmerken (hier lesen). Kaiser wiederum analysierte beide Wahlergebnisse auch über die AfD hinaus. Seine Einschätzungen kann man hier (Sachsen) und hier (Brandenburg) lesen.

FPÖ-Bundesparteitag

Am kommenden Samstag, den 14. September, findet in Graz der FPÖ-Bundesparteitag statt. Dort wird der designierte Parteichef Norbert Hofer aller Voraussicht nach auch formal zum Vorsitzenden der Freiheitlichen gewählt werden. Beschlossen werden soll an diesem Tag aber auch ein „Durchgriffsrecht” für Hofer, damit dieser Parteiausschlüsse künftig einfacher aussprechen kann – Die Tagesstimme berichtete. „Mit den Landeschefs ist alles akkordiert. Wenn etwas passiert, muss sofort reagiert werden können. Ich will der Partei meinen Stempel aufdrücken”, wird Hofer in der Krone zitiert.

Gedenken 1683 in der Wiener Innenstadt

Für Aufregung bei allen Parteien sorgte am Wochenende die FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel. Sie war am Samstag beim Gedenken 1683, das an in die historische Schlacht am Kahlenberg und das Ende der Zweiten Wiener Türkenbelagerung erinnerte. Weil der Sprecher der Initiative Gedenken 1683 auch führender Aktivist der Identitären Bewegung Österreich ist und diese den Gedenkzug auch intensiv bewarb und mit einigen Aktivisten vor Ort war, entfachte sogleich ein großer Medienskandal um Stenzel, der von den anderen Parteien eine Nähe zu den Identitären vorgeworfen wurde. Alle Parteien bis auf die FPÖ forderten den Rücktritt und sogar den Parteiausschluss von Stenzel, die sich auch umgehend von den Identitären distanzierte – Die Tagesstimme berichtete.

Das Gedenken selbst fand in diesem Jahr aufgrund von Antifa-Blockaden nicht direkt am Kahlenberg statt. Mehrere Hundert Patrioten zogen stattdessen mit Fackeln und Bannern ungestört durch die Wiener Innenstadt – sehr zum Ärger ihrer linksextremen Gegner, die diese Alternativroute mit ihren Blockaden überhaupt erst möglich gemacht hatten. Mehr dazu lesen: „Statt Kahlenberg: Gedenkzug 1683 lief durch die Wiener Innenstadt”

Ein persönliches Fazit zur Veranstaltung zieht wiederum der Journalist und YouTuber Roman Möseneder:

Übrigens: Aufgrund der Aufregung um das Gedenken kündigte die FPÖ an, ab dem nächsten Jahr eine eigene Gedenkveranstaltung organisieren zu wollen.

Info-DIREKT und die „Skandal-Interviews”

Das patriotische Magazin Info-DIREKT sorgt nun schon seit geraumer Zeit für große Aufregung bei linken Gesinnungswächtern und etablierten Medien. Dies ganz allein, weil das Magazin sich sehr darum bemüht, nicht nur mit FPÖ-Politikern, sondern mit allen zu sprechen. So interviewte Info-DIREKT kürzlich nicht nur Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), sondern beispielsweise auch Altkanzer Sebastian Kurz (ÖVP), den Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer und vor wenigen Tagen nun auch ÖVP-Klubobmann August Wöginger (Interview hier lesen). Eigentlich ein sehr normaler Vorgang könnte man meinen. Doch bei den sogenannten Qualitätsmedien scheint man sich einig darin zu sein, dass Politiker nur mit ihnen, nicht aber mit „Rechten” reden dürfen.

Mit Rechten lesen

Neues gibt es auch aus dem BuchHaus Loschwitz. Dort war Dr. Erik Lehnert, Leiter des Instituts für Staatpolitik, zu Gast in der neuen Folge des YouTube-Formats „Mit Rechten lesen”. Besprochen wurden diesmal die Bücher „Welch schöne Tiere wir sind” (Lawrence Osborne), „Gegenlauschangriff” (Christoph Hein) und „Stauffenberg. Portrait eines Attentäters” (Thomas Karlauf).

Batman, Falco und Klonovsky

Im neuen Anbruch-Kulturpodcast „Wer redet, ist nicht tot” geht es u.a. um den deutschen Literaturkanon, Ernst Jünger, Hollywood, Comic-Helden und die österreichische Hauptstadt Wien. Die gesamte Folge kann man sich auf YouTube, Spotify und Soundcloud anhören.

Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine

In den vergangenen Monaten war die Finanzierung der deutschen Bundeswehr wiederholt ein Streitthema in der Politik. Dabei ist im Grunde allen klar: Der Bundeswehr fehlt es an Geld, um ihre Aufgaben wirklich erfüllen zu können. Diesen Befund teilen auch Bestsellerautor Josef Kraus und Oberst a.D. Richard Drexl in ihrem neuen Buch „Nicht einmal bedingt abwehrbereit. Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine”, das die beiden am kommenden Mittwoch, den 11. September, in der Berliner Bibliothek des Konservatismus vorstellen werden. Weitere Details zur Veranstaltung finden Interessenten hier.

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Während AfD-Parteitag: Volkswagen-Schriftzug an Halle wird abgedeckt

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Volkswagen-Halle Braunschweig): Quersus [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Vom 30. November bis zum ersten Dezember hält die Alternative für Deutschland ihren Bundesparteitag in Braunschweig ab. Angemietet wurde die Volkswagen-Halle.

Braunschweig. Der Automobilhersteller erklärte nun, seinen Namen auf der Halle abdecken zu lassen. Volkswagen wolle die Anmietung der Halle durch die Partei nicht dulden und wies den Betreiber daher zu diesem ungewöhnlichen Schritt an. 

Name wird „neutralisiert“

Der Sprecher des Veranstaltungsortes gab laut der „Welt“ an, den Schriftzug „Volkswagen-Halle Braunschweig“ daher auf dem Gebäude für die gesamte Dauer des Parteitages „neutralisieren“ zu wollen – auf Wunsch des Sponsors.

In einem Statement gab das Gremium des Unternehmens die Positionen der AfD an, welche Volkwsagen als „völkisch-nationalistisch” wahrnehme. Diese vermeintliche Ausrichtung stelle sich „eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

Kritik am Verhalten des Konzerns kam unter anderem vom Parteichef Jörg Meuthen selber.

Meuthen: „Peinliche Aktion“

Dieser zeigte sich verärgert über Volkswagen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber sagte er: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktionen einen Gefallen tut.“

So gebe es „etliche Tausend AfD-Wähler“, welche das Verhalten des Konzerns wahrnehmen würden. Dies würde vermutlich auch deren Kaufentscheidung in Sachen Automobilkauf beeinflussen – so beispielsweise auch das des Parteichefs selbst. Für den Parteitag der Alternative für Deutschland kündigten bereits jetzt etliche Organisationen Proteste und Demonstrationen an, die Polizei ist in Alarmbereitschaft.

Weiterlesen

Deutschland

Bamf-Studie: Migranten sind mit Rückkehr in ihre Heimat zufrieden

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild Migration: By DFID - UK Department for International Development (Working with UNHCR to help refugees in South Sudan) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist ein Großteil der Migranten, welcher in seine Heimat zurückkehrte, zufrieden. 

Berlin. – Laut der Studie spielte die finanzielle Förderung einer Ausreise nicht die größte Rolle.

Elf Prozent nicht mit der gestellten Wohnung zufrieden

Die Gründe für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat sind mannigfaltig. So gaben bei der Befragung laut der „Welt“ circa elf Prozent an, dass sie sich in der gestellten Wohnung nicht wohlgefühlt hätten. Acht Prozent bemängelten, dass sie sich in der Bundesrepublik kaum verständigen konnten. Der zweitgrößte Grund (28 Prozent) ist das fehlende Heimatgefühl. Auf dem ersten Platz der Gründe für eine Rückreise in die Heimat ist jedoch eine drohende Abschiebung. Dies gaben 46 Prozent der befragten Asylbewerber an. 

Die finanzielle Förderung durch die Bundesregierung im Fall einer freiwilligen Ausreise ist bei den meisten Migranten zwar nicht ausschlaggebend (4 Prozent), aber bestärkte sie in ihrer Entscheidung. Bereits abgelehnte Asylbewerber erhalten vom Staat derzeit unter bestimmten Umständen mehrere hundert Euro, um unter anderem die Heimreise zu finanzieren.

Großteil mit der Rückkehr zufrieden

Ein Großteil der Asylanten ist auch retrospektiv betrachtet zufrieden mit der Entscheidung. Laut der „Jungen Freiheit“ gaben 40 Prozent der Studienteilnehmer an, mit ihrer Rückkehr glücklich zu sein. Lediglich 30 Prozent erklärten, den Umzug als neutral zu bewerten. 

Im Jahr 2017 wurde ein neues Reintegrationsprogramm mit dem Namen StarthilfePlus etabliert. Das Programm sieht vor, Asylbewerber finanziell zu unterstützen, sollten diese freiwillig eine Rückkehr antreten. Laut dem „Focus” kehrten die 1.339 Studienteilnehmer im Zeitraum vom Februar 2017 bis zum April 2018 in ihre Heimatländer zurück.

Weiterlesen

Gesellschaft

Halle: Mutmaßlich linksextremer Angriff auf patriotischen Filmemacher

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: EinProzent e.V.

Am Mittwochabend griffen Vermummte das Privatauto des patriotischen Dokumentarfilmers Simon Kaupert an und sorgten dabei für vierstelligen Sachschaden.

Halle/Saale. – Wie die Bürgerplattform EinProzent, für welchen der patriotische Filmemacher aus Sachsen-Anhalt immer wieder filmische Exklusivrecherchen produziert, berichtet, ereignete sich der Angriff nur wenige Stunden nachdem Kaupert in einer Kurzdoku zu Wort kam. Diese thematisierte mutmaßliche Seilschaften zwischen linker Zivilgesellschaft und linksextremen Antifa-Gruppen im Umfeld des Miteinander e.V. Den Sachschaden beziffert der zweifache Familienvater auf etwa 3.000 Euro.

Kaupert: Verein fördert „Gesellschaftsverrohung”

Wie die Junge Freiheit berichtet, macht Kaupert den Miteinander e.V. für den Angriff mitverantwortlich. Zwar hätte der mit öffentlichen Geldern geförderte Verein nicht direkt zugeschlagen. Die Unterhaltung von „Meldeportalen gegen Andersdenkende” und „Denunziation kritischer Mitbürger” fördere eine „Gesellschaftsverrohung”, durch welche „derartige Angriffe zum Alltag in der bunten Republik gehören” würden.

In der am Mittwochnachmittag veröffentlichten Recherche berichtete Kaupert über brisante Zusammenhänge, insbesondere was die Arbeitsweise der Gruppierung betrifft, sowie deren Finanzierung durch Mittel des Bundesfamilienministeriums, des Arbeits- und Sozialministeriums in Sachsen-Anhalt sowie der dortigen Landeszentrale für politische Bildung.

EinProzent-Kritik an Förderpraxis

Nach Ansicht von EinProzent ist diese Förderpraxis ein „unerträglicher Skandal”. Nach Ansicht der Bürgerinitiative fungiert der Miteinander e.V. nämlich als „Schnittstelle zwischen linksextremen Schnüfflern und vermeintlich seriöser ‚Zivilgesellschaft’ ”. Dabei würden dessen Mitarbeiter angeblich auch auf ein „weitreichendes Netzwerk von linken Parteien bis hin zu Antifa-Aktivisten im Rücken” zurückgreifen können.

Kritik übte die Bürgerplattform auch am Umstand, dass etablierte Medien schwiegen, wenn „kritische Journalisten bedroht und angegriffen” würden. Man wolle sich von derartigen Angriffen aber nicht aufhalten lassen: „Wir werden immer tiefer bohren und mit seriösem Journalismus und kritischer Berichterstattung den roten Sumpf austrocknen.”


Mehr zum Thema Linksextremismus finden Sie hier.

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt