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Gesellschaft

Wieder Anschlag auf eine FPÖ-Einrichtung

Monika Šimić

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am

Bild: FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer / Ailura, CC BY-SA 3.0 AT [CC BY-SA 3.0 at], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Norbert Hofer (FPÖ) sprach in diesem Zusammenhang von „höchst bedenklichen Entwicklungen”.

Feldbach. Am Wochenende ist ein Feueranschlag auf die FPÖ-Bezirkszentrale in der steirischen Stadt Feldbach versucht worden. Der Brandsatz prallte allerdings an der Alu-Glasfassade des Gebäudes ab und verbrannte am Boden. Die Täter rissen zudem ein Messingschild aus dem Mauerwerk und beschädigten mehrere Werbeplakate, wie der ORF berichtet.

Rund 1.000 Euro Sachschaden

Eine Zeugin hatte in der Nacht auf Samstag gegen 0.20 Uhr zwei männliche Stimmen gehört – die Männer könnten für den versuchten Brandanschlag verantwortlich sein. Seitens Polizei heißt es, dass sich der Schaden auf rund 1.000 Euro beläuft. Durch die Flammen kam es zu einer starken Rauchentwicklung, verletzt wurde jedoch niemand.

Ein ähnlicher Anschlag ereignete sich erst im August. In der Nacht auf den 12. August hatten vier Täter Brandsätze gegen die Landesgeschäftsstelle der FPÖ in St. Pölten geworfen (Die Tagesstimme berichtete). Ein Tatverdächtiger, der sich wegen Brandverletzungen im Krankenhaus medizinisch behandeln ließ, wurde festgenommen. Ein Gutachten, das die sichergestellten Spuren am Tatort untersuchte, brachte laut Leopold Bien, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, keine belastenden Beweise. Das bedeute aber nicht, dass der Verdächtige damit von den Vorwürfen entlastet sei.

Hofer fordert mahnende Worte

FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer verurteilte am Montag die „gewalttätige Attacke” in einer Aussendung. Er sprach nach dem Vorfall in St. Pölten und dem nun zweiten Anschlag auf eine FPÖ-Einrichtung in einer Aussendung von „höchst bedenklichen Entwicklungen”. Politik sei „ein Wettbewerb der Ideen”. Die Parteien seien unterschiedlicher Meinung, „aber der Wahlkampf darf nicht so weit gehen, dass es zu gewalttätigen Attacken kommt”. Hofer fordert daher auch mahnende Worte von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein. „Ein solches gewalttätiges Vorgehen gegen den politischen Mitbewerber darf in einer funktionierenden Demokratie keinen Platz haben”, wie Hofer abschließend betont.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    9. September 2019 at 16:14

    Die Platte mit der Aufschrift „höchst bedenklichen Entwicklungen” läuft seit 1964

    Und nichts weiter geschieht. Reine Rhetorik die verpufft, wie zigtausende andere Lippenbekenntnisse auch.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    11. September 2019 at 13:22

    Der linke Pöbel hat hier Narrenfreiheit ‚wie im „System” Merkel Staat!

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Gesellschaft

Bank kündigt AfD-Politiker Björn Höcke das Girokonto

Stefan Juritz

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Die Direktbank ING (früher ING-DiBA) hat dem Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke und dessen Frau die Girokonten gekündigt.

Das gab der AfD-Politiker am Montagabend auf seiner Facebook-Seite bekannt und veröffentlichte dazu den auf 23. März 2020 datierten Kündigungsbrief der Bank. Darin heißt es: „Sehr geehrte Frau Höcke, sehr geehrter Herr Höcke, hiermit kündigen wir ihre Konten nach Ziffer 19 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit einer Frist von 2 Monaten zum 29.05.2020.” Einen Grund für die Kündigung teilte die Bank nicht mit, „eine Rücknahme der Kündigung und eine Verlängerung der Frist” sei jedoch nicht möglich, wie es in dem Schreiben heißt.

Nicht der erste Fall

Es ist nicht der erste Fall, dass einem AfD-Politiker das Privatkonto gekündigt wird. Vor zwei Jahren war auch der EU-Abgeordnete Nicolaus Fest davon betroffen. Damals kündigte ihm die Deutsche Bank sämtliche Konten – auch damals ohne Angabe von Gründen. „Eine Kontenkündigung ohne erkennbaren Anlass ist extrem ungewöhnlich. Außer meinem Engagement für die AfD fällt mir nichts ein, was die Deutsche Bank zur Kündigung veranlasst haben könnte”, sagte Fest damals zur Jungen Freiheit.

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Gesellschaft

Animal Crossing”: Für PETA ist das Nintendo-Spiel nicht vegan genug

Stefan Juritz

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Die Tierrechtsorganisation stört es, dass man in dem Nintendo-Spiel unter anderem Fische angelt und Insekten fängt. 

Das neue Nintendo-Videospiel „Animal Crossing: New Horizons” ist aktuell sehr beliebt und gilt eigentlich als äußerst kinderfreundlich. In der Inselaufbau-Simulation leben Menschen und Tiere eigentlich friedlich zusammen. Doch für die Tierschutzorganisation PETA ist das Spiel nicht vegan genug, weil man dort zum Beispiel Fische angeln und Insekten fangen kann. Aus diesem Grund hat PETA eine Anleitung veröffentlicht, wie man „Animal Crossing” richtig vegan spielt und keinen Tieren schadet.

Vegan leben auch im Videospiel

In dem veröffentlichten „PETA’s Vegan Guide to ‘Animal Crossing: New Horizons’” schreibt die Tierschutzorganisation etwa: „Fischen ist nicht vegan! Du solltest im wirklichen Leben nicht fischen, also solltest du das auch nicht im Spiel tun.” PETA kritisiert, das Spiel fördere missbräuchliches Verhalten gegenüber Fischen und Insekten, anstatt sie als „lebende, atmende und fühlende Individuen” zu betrachten. „Deine Insel sollte ein sicherer Ort für alle Tiere sein, egal ob groß oder klein”, heißt es in der Anleitung. Außerdem finden sich in dem „Guide” weitere Tipps, wie man sich als Veganer im Spiel gegenüber Tieren richtig verhält, was man essen und wie man sich kleiden sollte.

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Deutschland

Berlin: Auto von AfD-Politiker Frank-Christian Hansel angezündet

Joshua Hahn

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Die Polizei schließt eine Brandstiftung mit politischem Motiv nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Berlin. – Wie die Polizei bestätigt, brannte in der Nacht zum Montag das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD Berlin, Frank-Christian Hansel, aus. Der AfD-Politiker sprach auf Twitter von einer „linken Gewaltorgie“ und kritisierte die restlichen Parteien für die fehlende Verurteilung solcher Taten: „Es ist die bürgerliche Mitte, die hier angegriffen wird.”

Serie von Brandanschlägen

Der Fall gliedert sich in eine Reihe von linksextremen Brandanschlägen gegen den politischen Gegner ein. So wurde erst am 10. März das Auto des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet. Kurz zuvor wurde der Wagen des Vorsitzenden Chrupalla in Sachsen zerstört. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurde ebenfalls Opfer einer Straftat: Mutmaßliche Linksextremisten schlugen zwei Fenster seiner Wohnung ein und beschmierten die Fassade unter anderem mit dem Spruch „Curio hat mitgeschossen“. Offenbar sollte damit ein Bezug zum Amoklauf von Hanau hergestellt werden. Nach der Tat wurde ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht. Der Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski verurteilte die Straftaten scharf und erklärte: „Trotz Hetze und Gewalt lässt sich die AfD nicht einschüchtern“.

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