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Gesellschaft

Zahl der Asylanträge in Europa erneut deutlich gestiegen

Joshua Hahn

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Die Zahl der Asylgesuche in Europa hat im Vergleich zum Vorgängermonat stark zugenommen. Die Zahlen stammen von der EU-Asylagentur Easo.

Valletta. – Besonders Migranten aus drei Ländern sind für den Zuwachs verantwortlich. 

26 Prozent mehr Asylanträge

Im Vergleich zum Juli dieses Jahres ist die Zahl der Asylanträge massiv angestiegen. Wie die „Welt“ berichtet, herrscht derzeit der Höchststand seit März 2017 vor. Insgesamt stellten 62.900 Migranten Asylanträge in den 28 EU-Staaten sowie der Schweiz und Norwegen. Diese Zahl entspricht einem Zuwachs von 26 Prozent verglichen mit dem Vormonat. 

Die Anträge werden zu einem großen Teil von Migranten aus Afghanistan, Venezuela sowie Syrien gestellt. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, befinden sich unter den häufigsten zehn Herkunftsländern außerdem die Türkei, Pakistan, der Iran, Nigeria, Albanien, der Irak sowie Kolumbien. 

Easo: „Geringer Juniwert trägt Mitschuld“

Laut der EU-Asylagentur Easo trägt der Juniwert eine Mitschuld an dem großen Wachstum, da dieser im Vergleich mit den Vorgängermonaten recht niedrig ausfiel. Trotzdem zeichnet sich bereits jetzt auch ein Jahreszuwachs verglichen mit dem Vorjahr ab. So wurden im Jahr 2019 bislang 400.500 Asylanträge gestellt – Dies entspricht einem Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2018.

Die Zahl der türkischen Anträge stieg mit 56 Prozent mehr als im Vormonat besonders stark an. 

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    18. September 2019 at 13:33

    „System“ Merkel,EU „Verein“ & „Gutmenschen“ Allianz ,sei „dank“!

  2. Avatar

    Klasube

    18. September 2019 at 15:25

    Ich denke, es wird höchste Zeit über den Begriff „Asyl“ neu nachzudenken und neu zu definieren. Vor allem die Auslegung und Anwendung sollte deutlich enger gefasst und standardisiert werden, damit man sich dem nähert, was die ursprünglichen Verfasser sich dabei gedacht haben.
    Auch sollte dafür gesorgt werden, dass Asylanträge entweder aus dem Ausland gestellt werden, oder aus einer Art „Niemandsland“ heraus – einer Auffangeinrichtung in Grenznähe, die, so wie bei Flughäfen, als exterritoriale Zone gilt. Weil: wer erst mal hier ist, bleibt hier.
    Auf jeden Fall muss endlich Ordnung in dieses Chaos…!

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    18. September 2019 at 23:12

    Bei bis jetzt schon gut 400 000 Asylanträgen in Europa werden es bis Jahresende um die 500000 sein. Natürlich nur, wenn der Sultan nicht die Schleusen öffnet.

    Dass davon am Ende mehr als die Hälfte in Gernmoney landet dürfte nicht übertrieben sein. Ich rechne eher mit 70-80%

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