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Gesellschaft

Spatenstich für Moschee und Kulturzentrum in Kärnten erfolgt

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Der Lindwurmbrunnen ist das Wahrzeichen der Stadt Klagenfurt in Kärnten / Bild: Greymouser [CC BY-SA 3.0 at], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wie erst am Wochenende bekannt wurde, sollen auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück in Kärnten eine Moschee und ein Kulturzentrum entstehen. FPÖ-Landesobmann Darmann fordert den sofortigen Stopp des Projekts.

Klagenfurt. Wie die Kleine Zeitung online berichtet – ein technisches Gebrechen sorgte laut redaktioneller Anmerkung dafür, dass die Dienstags-Ausgabe der Kleinen Zeitung um acht Seiten reduziert werden musste, weshalb dieser Artikel in der Print-Version nicht erschienen war – soll auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück im Klagenfurter Stadtteil St. Peter eine Moschee und ein Kulturzentrum mit Festsaal, Café und Wohnungen für Geistliche entstehen.

Keine Vorabinformation von Stadt Klagenfurt

Die Pläne wurden erst am Wochenende bekannt, als im Beisein von hunderten Gästen und hochrangigen Kirchenvertretern wie Bischof Werner Freistetter und Superintendent Manfred Sauer der Spatenstich erfolgte. Die Baugenehmigung hingegen erteilte das Magistrat bereits im Februar. Offenbar herrschte teilweise Verwunderung darüber, dass es weder vonseiten der Geistlichen Veretretungen noch von der Stadt Klagenfurt eine offizielle Information zu dem Großprojekt gegeben hat. Das Islamische Kulturzentrum sehe sich selbst lieber im Hintergrund. „Man hat leider immer auch etwas Angst, dass so etwas passiert wie in Neuseeland”, so Imam Omer Bušatlić.

Die Finanzierung für das bis zu eine Million Euro teure Projekt erfolgte offenbar ausschließlich durch Spenden. „Es gibt keine Großspender aber viele Familien, die bereit sind, mit ein paar Tausend Euro mitzuhelfen”, sagt Bušatlić. In wenigen Wochen sollen dann die Bauarbeiten beginnen.

Kritik kommt von der FPÖ

Sauer war über die Abwesenheit von Politik und Medien bei dem Termin überrascht. Ihm persönlich war es aber wichtig, ein Zeichen zu setzen. „Ich sehe das Zentrum als Bereicherung und nicht als Bedrohung”, sagte Sauer.

Kritik an der fehlenden Kommunikation kam von FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ. „Die Bürgermeisterin hat es verabsäumt, Bürger und Politik zu informieren. Der Bau wurde diskussionslos durchgewunken”, sagt Germ. Die Freiheitlichen hatten bereits im Jahr 2017 versucht, Details zu den Plänen zu bekommen. Auch FPÖ-Landesobmann Gernot Darmann schließt sich der Kritik an. „Die Bürgermeisterin muss das Projekt als zuständige Baubehörde in erster Instanz sofort stoppen”, so seine Forderung. Man habe die Bevölkerung einmal mehr beschwichtigt und falsch informiert. Indes hieß es aus dem Büro der Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, dass die Politik in ein solches Vorhaben generell nicht involiert sei. „Es gab keine Änderung des Flächenbebauungsplanes. Somit handelte es sich um ein reines Behördenverfahren.”

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Kindlein

    2. Oktober 2019 at 14:48

    Da die Bevölkerung über das Bauvorhaben einer Moschee nicht informiert wurde handelt es sich bei der Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz bestimmt um eine Person mit rotem Parteibuch …
    Wie schön, dass wenigstens Bischof Werner Freistetter informiert war, um bei der Islamisierung sogar mit körperlichem Einsatz tatkräftig zu helfen, sieht man ja bei Geistlichen sonst eher selten. Mit dem Spaten zu stechen hat wohl was.

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    2. Oktober 2019 at 15:50

    Solche Ereignisse kommen gern durch die Hintertür und wenn alles in trockenen Tüchern ist, würde Merkel sicher sagen: ” Nun ist es halt da.”

  3. Avatar

    BiZ Bürgerinitiative Zivilcourage

    11. Oktober 2019 at 9:29

    Ähnliche Muster wie wir es in Vöcklabruck kennen?
    Bosnische Muslime hatten in Vöcklabruck Obverösterreich sechs Jahre einen illegalen Moscheebetrieb inmitten einer Wohnsiedlung auf 720m² Grundfläche gegen die Anrainerinteressen geführt. Mehrere hundert Personen kamen zu den Festen der Nacht, Schlafentzug erlebten die Anrainer.
    Vier Verfahren beim OÖ LVwG mit Negativbescheide, und dann ein Umwidmungsversuch mit nachträglicher Anpassung der Widmung an den Bedarf, das als Ungleichbehandlung und Verfassungswidrig gilt. Es spielt ein System namens „Rijaset” mit: http://www.lvwg-ooe.gv.at/Entscheidungen/2017/151017.pdf
    Mehr zu Taqiya: https://www.xlarge.at/?p=2999

    Sir Karl Poppers „Offene Gesellschaft und seine Feinde” ist wegen der latenten Konflikte von Parallelgesellschaften mit „Stütze der SPÖ Stadtpartei” wieder aktuell.
    Karl Popper nennt mehrere Kriterien, die eine geschlossene Gesellschaft charakterisieren: „Starrheit einer stammesbedingten Lebensweise, alle Lebensbereiche werden von Tabus beherrscht, der „richtige“ Weg ist stets vorgezeichnet und darf niemals kritisch hinterfragt werden, Vernunft spielt keine Rolle, sondern magische Ideen und die Allmacht eines Gottes und des Schicksals. In diesen Gesellschaften, die von Angst geprägt sind, übernimmt das Individuum keine Verantwortung für sein Handeln, sondern unterwirft sich dem Kollektiv.”

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Gesellschaft

Mutmaßliche IS-Anhängerinnen gelandet – eine Festnahme

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Frankfurter Flughafen): Holger Uwe Schmitt [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Eine der beiden mutmaßlichen IS-Anhängerinnen, die von der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurden, ist in Frankfurt festgenommen worden. Kanzlerin Merkel sieht keinen Grund zur Sorge.

Frankfurt/Ankara. – Wie bereits berichtet, schob die türkische Regierung mehrere Personen nach Deutschland ab, welche Verbindungen zu islamistischen Kreisen aufweisen sollen. Sowohl die siebenköpfige Familie eines Salafisten als auch die zwei Frauen von IS-Terroristen landeten mittlerweile am Flughafen in Frankfurt.

Ausländische Terroristenkämpfer“

An Bord des türkischen Linienflugzeugs sollen unter anderem Beamte des Bundeskriminalamts gewesen sein. Eine der beiden Frauen wurde am Flughafen unverzüglich festgenommen. Gegen beide wird aktuell wegen des Verdachts der Mitgliedschaft oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, wurden die beiden Personen in türkischen Medien als „ausländische Terroristenkämpfer“ bezeichnet. Das Innenministerium äußerte sich dazu nicht. Laut einem Sprecher der Bundespolizei wurden beide Frauen einer Einreisekontrolle unterzogen. 

Merkel: „Keine Gefahr“

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich indes gelassen. Da die aus der Türkei abgeschobenen mutmaßlichen Islamisten von verschiedenen Behörden einer Kontrolle unterzogen würden, sei die Gefahr gering: „Dementsprechend wird dann natürlich sichergestellt, dass von diesen Personen keine Gefahr ausgeht.“

Laut Bericht der „Welt“ gestaltet sich die strafrechtliche Verfolgung bei Frauen von Islamisten deutlich schwieriger, da oftmals keine „formale Eingliederung“ in die Strukturen der Terroristen vorliegt. Diese muss jedoch gegeben sein, wie der Bundesgerichtshof entschied. 

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Gesellschaft

FC St. Pauli plant Frauenquote und will Satzungen gendern

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (Vereinslogo an der Haupttribüne des Stadions am Millerntor): Wikimedia Commons [CC0]

Der Zweitligist FC St. Pauli aus Hamburg könnte seine Satzung ‚gendergerecht’ abwandeln, weil er die derzeitige Version als nicht mehr zeitgemäß erachtet.

Hamburg. – Wie die Junge Freiheit unter Berufung auf das Hamburger Abendblatt berichtet, liegt dem Präsidium ein entsprechender Antrag vor, welcher bei der kommenden Mitgliederversammlung am 27. November zur Abstimmung kommen soll. Bislang verzichtete man „aus Gründen er einfacheren Lesbarkeit” auf geschlechtsspezifische Ausdrücke, so die derzeit noch gültige Präambel.

Frauen und Drittes Geschlecht sichtbar machen

Eine derartige Formulierung entspricht nach Ansicht der Antragsteller aber nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist. Stattdessen soll die neue Satzung neben Frauen auch das sogenannte Dritte Geschlecht berücksichtigen. Darunter versteht man seit kurzem Menschen, welche sich weder als Mann noch als Frau einordnen und ihren Eintrag im Personenstandsregister daher in „divers” abändern ließen.

Die Annahme des Antrages gilt als sicher – sowohl Präsidium, als auch Aufsichtsrat und Ehrenrat unterstützen die Änderung. Laut Hamburger Abendblatt sieht das zugrunde liegende Schreiben die nicht-markierte Version als problematisch: „Ein ‘mitgemeint unter der männlichen Schreibweise’ führt nicht zu einem ‘mitgedacht’ bei den Lesenden. Im Gegenteil – es macht die anderen Geschlechter unsichtbar.”

Weiterer Antrag fordert Frauenquote

Es ist aber nicht der einzige Antrag, welcher einen gesellschaftspolitischen Inhalt besitzt. Ein weiteres Begehren fordert ein 50-prozentige Frauenquote in der hauptamtlichen Direktorenebene. Bereits derzeit besitzt der Kiezclub eine Vizepräsidentin sowie eine Aufsichtsratsvorsitzende.

Der Verein am Millerntor setzt seit Jahren bewusst auf politische Akzente – so forderte Geschäftsführer Andreas Rettig im vergangenen Sommer, bei der Lizenzvergabe im Profifußball als Kriterium auch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eines Vereins zu bewerten, um einem Wertewandel Rechnung zu tragen.

St. Pauli: Verein in linker Szene beliebt

Bereits seit den 1990er-Jahren ist der Verein für die politische Ausrichtung weiter Teile seiner Fanszene bekannt. Deren Einsatz gegen angeblichen Sexismus und Rassismus geht mitunter so weit, dass Sponsoren in der Vergangenheit auf Zuruf der Kurve seine Reklame überarbeiten mussten. Ein andermal witterten Unterstützer sogar bei der Farbgebung und Gestaltung der vereinseigenen Kleiderkollektion vermeintlichen Sexismus.

Etwaige politische Impulse führten dazu, dass der Verein vor allem linken Akteuren zu einem Kultclub aufstieg. Das Tragen von Merchandise des in braun spielenden Zweitligisten und seiner Fanszene ist in linken bis linksradikalen Gruppierungen weit über Hamburg hinaus beliebt. Die Kurve organisiert Fußballturniere für ‚antirassistische’ Fangruppierungen, setzt sich für das Bleiberecht von Asylwerbern ein und unterstützt soziale und kulturelle Projekte im Viertel.

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Gesellschaft

Beton-Tannen zur Terrorabwehr auf Essener Weihnachtsmarkt

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Mit einer kreativen Lösung – Betonklötze in Tannenform – will Essen seinen Weihnachtsmarkt vor Anschlägen durch Autos und LKWs schützen.

Essen. – In den letzten Jahren wurden immer mehr Weihnachtsmärkte zum Schutz vor Anschlägen mit LKWs mit Betonklötzen abgeschirmt. Die Stadt Essen wurde dieses Jahr besonders kreativ – mit Tannenbäumen aus Beton. Erstmalig mietete die Großstadt im Ruhrgebiet die knapp zwei Meter hohen „Tannen“ zur Terrorabwehr an.

Zur Abwehr von Autos und LKWs

Um Anschläge wie den auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Jahr 2019 zu verhindern, werden immer mehr Weihnachtsmärkte mit Betonklötzen bestückt. Die Stadt Essen hat diese nun erstmals in Tannenoptik angemietet. Die Poller sind 1,8 Meter hoch und grün lackiert. Wie der „Spiegel“ berichtet, wiegen die „Tannen“ circa drei Tonnen.

Eine Sprecherin der Stadt erklärte, warum die Objekte angemietet wurden: „Das ist für viele das Tor zum Weihnachtsmarkt. Wir wollten das etwas ansprechender gestalten als mit einfachen Betonklötzen.“ Die Poller sind vor dem Haupteingang platziert. Für die herkömmlichen Sperren in vielen Städten hatte sich aufgrund ihres typischen Aussehens im Volksmund hingegen der Spottname „Merkel-Lego” eingebürgert.

Auch als Schneemann verfügbar

Laut dem Hersteller, welcher auf die Herstellung von Absperrungen spezialisiert ist, gibt es die Betonklötze auch in Schneemannoptik. Der Unternehmer Jürgen Beck erklärte zu seinem Produkt: „Essen ist der erste Weihnachtsmarkt, dem wir mit den Beton-Tannen bestücken. Wir haben aber noch ein paar auf Lager.“

Bei dem Attentat in Berlin im Dezember 2016 wurden zwölf Menschen getötet, insgesamt 55 weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Wovor derartige Lösungen allerdings nicht schützen können, sind Anschläge wie im Vorjahr in Straßburg. Damals eröffnete ein Mann mit nordafrikanischen Wurzeln am traditionellen Weihnachtsmarkt das Feuer und täte dabei fünf Menschen – Die Tagesstimme berichtete.

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