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Kultur

Herr der Ringe’-Serie: Schauspielerin fordert weiblichen Gandalf

Stefan Juritz

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am

Symbolbild (CC0)

Geht es nach der Schauspielerin Robyn Malcolm, soll sich die geplante „Herr der Ringe”-Serie nicht mehr auf Männer fokussieren. So wünscht sie sich etwa, dass der Zauberer Gandalf nun von einer Frau gespielt wird.

Aktuell plant Amazon Prime eine neue „Herr der Ringe”-Serie und hat laut Medienberichten allein für die Rechte 250 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt (Die Tagesstimme berichtete). Bekannt geworden ist bisher, dass es fünf Staffeln geben soll, die das Zweite Zeitalter von J.R.R. Tolkiens Fantasywelt behandeln werden. Die Handlung spielt also noch vor den erfolgreichen „Herr der Ringe”- und „Hobbit”-Filmen. Es ist die Zeit, in welcher der Dunkle Herrscher Sauron aufsteigt und die Ringe geschmiedet werden.

Gandalf als Frau

Im September äußerte sich die Schauspielerin Robyn Malcom zur neuen Serie. Sie selbst spielte im zweiten Teil der „Herr der Ringe”-Filmtrilogie eine Nebenrolle als Rohirrim. Zur geplanten Serie befragt, sprach sich Malcolm für eine inhaltlich große Änderung aus. Ihrer Ansicht nach solle aus dem Zauberer Gandalf, der in den Filmen von Ian McKellen gespielt wurde, in der Serie eine Frau werden.

„Mir würde es sehr gefallen, wenn Gandalf von einer Frau dargestellt werden würde. Gandalf sollte eine Frau sein. Wieso wieder ein alter Mann mit langem weißen Bart? Ich meine, Ian McKellen hat hervorragende Arbeit geleistet, aber wir brauchen nicht schon wieder einen Mann. Eine Maori kuia (eine ältere Frau in Maori, Anm. der Red.) sollte Gandalf spielen”, wird Malcolm von der Otago Daily Times zitiert.

Ob Gandalf aber in der Serie überhaupt vorkommt, ist noch offen, schließlich erscheint der Zauberer in Tolkiens Saga eigentlich erst im folgenden Dritten Zeitalter in Mittelerde.

Kritik an „patriarchalischen Strukturen”

Dessen ungeachtet fordert Malcolm, dass die Serie im Gegensatz zu den Filmen nicht mehr von Männern dominiert sein sollte. „Diese alten Legenden und mythischen Geschichten sind eingebettet in patriarchalischen Strukturen”, erklärt Malcolm gegenüber Stuff. „Warum schauen wir uns nicht die Magie einer matrilinearen Welt an, in der die magischen Kraftzentren Frauen sind?”

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Onkel Hotte

    4. Oktober 2019 at 22:36

    Wieso können denn nicht die Bösewichte weiblich sein? „Saurine”, die finstere Herrscherin der Kampflesben z.B.!?

    • Avatar

      Jon Snow

      6. Oktober 2019 at 12:43

      😀 good one!

      Weil Frauen nicht böse sein können…das weiß man doch! Frauen sind einfach die besseren Menschen..äh..Zauberer..äh Zauberer*Innen!

  2. Avatar

    Peter

    6. Oktober 2019 at 18:00

    Vielleicht weil es sich um eine Darstellung von vorhandener Literatur handelt. Schreibt eure eigenen Geschichten wenn ihr weibliche Helden wollt und macht nicht vorhandene hoch erfolgreiche kaputt!

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Gesellschaft

Wiener Akademikerball: Hofer weist auf Bedeutung der Korporationen hin

Monika Šimić

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am

ASDF Bild: In der Wiener Hofburg fand gestern der Wiener Akademikerball statt / Bild: privat

In Wien demonstrierten gestern linke Akteure gegen den Akademikerball, der auch von führenden FPÖ-Parteimitglieder wie etwa Bundesparteiobmann Norbert Hofer besucht wurde.

Wien. – Am Freitag fand in der Wiener Hofburg der Akademikerball statt, der laut Krone von rund 2.500 Gästen besucht wurde. Wie bereits im vergangenen Jahr gab es auch heuer wieder Proteste gegen die Ballveranstaltung. Protestiert haben die „Offensive gegen Rechts” und die „Omas gegen Rechts”. Für die Polizei war es aber ein eher ruhiger Abend.

Hofer als Festredner

Die traditionelle akademische Rede, die man hier in voller Länge nachlesen kann, kam beim gestrigen Ball von Hannes Hundegger. Als weitere Redner standen FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hober und der Wiener Parteichef Dominik Nepp am Programm. „Wenn wir heute einen Ball gemeinsam feiern, dann ist es mehr als nur ein Ball. Weil die Gäste, die sich heute treffen eine gemeinsame Gesinnung haben, gemeinsame Werte haben und diese Werte auch hochhalten, egal wie stark auch der Gegenwind sein mag. Ein Wert, die Liebe zum Heimatland, die unbedingte Liebe zum Heimatland, die Frage, was wir unter ‚Ehre’ verstehen und was wir unter ‚unehrenhaftem Verhalten’ verstehen, und die ‚Freiheit”, so Norbert Hofer.

Denn diese „Freiheit” sei „durchaus bedroht”, und zwar dadurch, „dass man uns vorschreiben will, wie wir zu leben haben”, betonte Hofer. Als Beispiele brachte er Debatten über Dieselmotoren oder Nahrungsmittel. Aber es würde auch versucht, vorzuschreiben, „wie wir zu denken und zu formulieren haben“, etwa beim Thema des Genderns in der Sprache. Deswegen sei es so wichtig, eine „gemeinsame Gesinnung” zu haben und sich zu wehren, wenn einem vorgeschrieben wird, wer den Ball besuchen darf und wer nicht. Auch dagegen würde man sich zu Recht wehren.

Ihr seid der wahre, der harte Kern, auf den man auch weiter aufbauen kann”.

- FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer in seiner Rede am Wiener Akademikerball 2020

In den Tagen vor dem Ball gab es Spekulationen darüber, ob etwa der ehemalige FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache zum Ball kommen würde. Strache blieb dem Ball jedoch fern. Johann Gudenus hingegen kam zum Ball. Für vermeintlichen Wirbel hat auch die Teilnahme des Identitären-Chefs Martin Sellner gesorgt. Dieser betonte auf Twitter aber schon wenige Tage vor dem Ball, dass seine Ballbesuche nicht Thema der Innenpolitik sein sollten.

Grüne Vize-Bürgermeisterin unter Demonstranten

Die Demonstrationen gegen den Ball, zu denen die „Offensive gegen Rechts” und die „Omas gegen Rechts” aufgerufen hatten, verliefen indes ohne nennenswerte sicherheitspolizeiliche Zwischenfälle, wie die Polizei, die mit 1.600 Einsatzkräften vor Ort war, in einer Aussendung mitteilte. „Die Ziele, die Versammlungsfreiheit zu schützen und gleichzeitig für eine sichere Zufahrt der Ballgäste zu sorgen, wurden zur Gänze erreicht”. Nach der Schlusskundgebung kam es allerdings an verschiedenen Stellen noch zu weiteren, unangekündigten Manifestationen von Teilnehmern der vorher beendeten Demonstration sowie zu vereinzelten Sitzblockaden. Polizeikräfte stellten deshalb einige Identitäten fest, eine Person wurde außerdem verwaltungsrechtlich vorübergehend festgenommen. Einige Personen wurden wegen Verwaltungsübertretungen zur Anzeige gebracht.

Insgesamt nahmen etwa 1.200 Personen an den Demonstrationen teil, wie die Polizei Wien via Twitter mitteilte. Unter den Demonstranten befand sich auch Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, wie es in einem Bericht der Krone heißt.

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Kultur

Herr der Ringe”-Serie: Dreharbeiten starten im Februar

Stefan Juritz

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am

ASDF Symbolbild CC0

Amazon Prime gab bereits die ersten Schauspieler für die neue Serie bekannt.

Ab Februar startet Amazon Prime in Neuseeland mit den Dreharbeiten für die neue „Herr der Ringe”-Serie. Berichten zufolge wird die erste Staffel aus acht Folgen bestehen und soll im Jahr 2021 auf der Streaming-Plattform erscheinen. Die Serie erzählt eine neue Geschichte aus dem Fantasy-Epos von J.R.R. Tolkien und spielt im Zweiten Zeitalter Mittelerdes, also Jahrhunderte vor den Geschehnissen aus „Der Herr der Ringe”.

Erste Schauspieler offiziell bestätigt

Mittlerweile gab Amazon die ersten Schauspieler für den Start der Dreharbeiten bekannt. „Eine große Reise wird durch ihre Reisenden bestimmt. Lernt die ersten Mitglieder unserer Gemeinschaft kennen”, heißt es auf Twitter. Genannt werden anschließend die ersten (bisher eher unbekannten) Namen. Mit dabei sein wird Nazanin Boniadi, die unter anderem in den Serien „How I Met Your Mother” und „Homeland” mitspielte. Robert Aramayo und Joseph Mawle waren beide bereits in „Game of Thrones” zu sehen. Offiziell bestätigt sind weiters Owain Arthur („A Confession”), Thomas Budge („Glitch”), Morfydd Clark („His Dark Materials”), Ismael Enrique Cruz Cordova („The Mandalorian”), Ema Horvath („The Two Hundred Fifth”), Markella Kavenagh („The Gloaming”), Megan Richards („Wanderlust”), Tyroe Muhafidin, Sophia Nomvete, Dylan Smith, Charlie Vickers und Daniel Weyman.

Produzenten zeigen sich begeistert

Wie TV Movie berichtet, zeigten sich die Produzenten McKay und Payne über die Wahl der Schauspieler begeistert. Sie seien „außerordentlich talentiert” und „mehr als nur” Schauspieler: „Sie sind die neuen Mitglieder einer immer wachsenden kreativen Familie, die unermüdlich daran arbeitet, Mittelerde für Fans und Zuschauer weltweit neu zu beleben.”


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„‚Herr der Ringe’-Serie: Schauspielerin fordert weiblichen Gandalf” (04.10.2019)

„Neue ‚Herr der Ringe’-Serie soll ‚Game Of Thrones’ übertreffen” (07.07.2019)

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Gesellschaft

Akademikerball: Hunderte Gäste feierten stilvoll im Grazer Congress

Monika Šimić

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ASDF Bild: Am Samstag ging der 68. Grazer Akademikerball über die Bühne / Fotocredit: Mario Gimpel

Rund 800 Gäste tanzten und feierten am vergangenen Wochenende stilvoll im Grazer Congress, während rund 150 Demonstrationsteilnehmer gegen die Traditionsveranstaltung demonstrierten.

Graz. – Am Samstag fand im Grazer Congress der 68. Akademikerball statt, der von rund 800 Gästen besucht wurde. Unter dem Motto „Vier Säle – vier Stile” standen Auftritte von einem Streichquartett über einen Pianisten bis hin zu einer Bigband am Programm. Währenddessen zogen rund 150 linke Demonstrationsteilnehmer durch die Grazer Innenstadt, um gegen den Ball zu demonstrieren.

„…ex und dann zerschellt das Glas!”

Neben der feierlichen Eröffnung im prunkvollen Stefaniensaal durch den Unirat Ing. Mag. Alois Gruber und den Dritten Landtagspräsidenten DI Gerald Deutschmann (FPÖ) und der Polonaise, bei der die Tanzpaare in den Farben ihrer jeweiligen Verbindung eintanzen und vorgestellt werden, waren das Tanzspiel und die Mitternachtseinlage mit anschließender Quadrille die Besonderheiten im Programm. Sein offzielles Ende fand der Ball schließlich gegen 3 Uhr, nachdem beim sogenannten Schlusskreis das Grazer Studentenlied gesungen wurde und die Gäste ihre Gläser Richtung Bühne werfen durften. Bereits vorab hatte Jasmin Hans, Vorsitzende des Ballkommitees, betont, dass der Ball durch studentisches Brauchtum geprägt sei. Sie hielt außerdem fest, dass es vor allem die Besucher sind, die ein Zeichen für Gedankenfreiheit und Meinungsvielfalt setzen, „welches gerade in der heutigen Zeit bewahrt werden muss”. Auf Facebook bedankte man sich jedenfalls bei allen Ballgästen und teilte mit, dass man sich bereits auf den 69. Ball freue, der am 23. Jänner 2021 im Grazer Congress stattfinden wird.

Keine besonderen Vorkommnisse bei der Gegendemo

Bei den Protesten gegen den Ball hatte die linke „Offensive gegen rechts” mit 350 Teilnehmern gerechnet, erschienen sind laut Angaben der Polizei jedoch nur 150 Demonstranten, die sich dann vom Südtirolerplatz in Gang setzten und schließlich ihren Protest am Grazer Hauptplatz beendeten. Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Die Polizei hatte zuvor ein Platzverbot rund um den Grazer Congress verhängt, das ab 16 Uhr galt und mögliche Angriffe auf Ballbesucher verhindern sollte.

KSV färhrt mit Gratis-Bus nach Wien

Etwa eine Woche nach dem Grazer Akademikerball, am 24. Jänner, findet in der Wiener Hofburg der Wiener Akademikerball statt, der seit 2013 von der FPÖ Landesgruppe Wien organisiert wird. Die „Offensive gegen rechts” ruft auch in Wien zum Protest gegen den Wiener Akademikerball auf. Erwartet werden nicht nur Demonstranten aus Wien, sondern auch aus der Steiermark. Der Kommunistische Studentenverband (KSV) teilte auf seiner Facebook-Seite nämlich mit, dass ein Bus nach Wien zur Demo organisiert wurde. „Antifa heißt Busfahren – Am 24. Jänner gratis nach Wien zur Demo gegen den FPÖ-Burschiball”, heißt es etwa in dem Facebook-Beitrag.

Weiterlesen:

Akademikerball: Sellner bestätigt Teilnahme – ÖVP kritisiert FPÖ (19.01.2020)

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