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Gesellschaft

Spiegel”-Korrespondent will AfD-Wählern „das Leben schwermachen“

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Symboldbild: Twitter / Bild: pxhere (CC0)

Der Autor und „Spiegel”-Korrespondent Hasnain Kazim hat beim Kurznachrichtendienst Twitter heftig gegen AfD-Wähler ausgeteilt und gefordert, „sie auszugrenzen”, „zu ächten” und „ihnen das Leben schwer zu machen”.

Wien. – Auf Twitter schrieb Kazim: „Es geht ncht (sic) darum, AfD-Wählerinnen und AfD-Wähler zu ‚erreichen‘. Es geht darum, sie auszugrenzen, zu ächten, sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie dafür, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.“

Shitstorm nach Tweet

Der „Spiegel“ selbst äußerte sich bislang nicht zu den Aussagen seines Korrespondenten. Neben Zustimmung von AfD-Gegnern reagierten andere Twitter-Nutzer jedoch empört über die Äußerungen Kazims. Eine Person „bedankte” sich beispielsweise für den „Beispieltweet für eine totalitäre Gesinnung“. 

Auch andere Nutzer zeigten sich verärgert über Kazims Aussagen. Der ehemalige AfD-Politiker André Poggenburg twitterte zum Beispiel, das Verhalten des „Spiegel”-Korrespondenten sei an „Peinlichkeit und demokratischem Defizit kaum zu überbieten”.

Kazim erhielt für seine Tätigkeit als Journalist bereits diverse Auszeichnungen, so unter anderem die des „Politikjournalisten des Jahres“.

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    2. November 2019 at 19:40

    Kazim erhielt für seine Tätigkeit als Journalist bereits diverse Auszeichnungen, so unter anderem die des „Politikjournalisten des Jahres“.
    Weit gefehlt – ein Mensch mit solcher Gesinnung sollte weder Auszeichnungen bekommen, noch „Journalist” genannt werden.
    Hoffentlich distanziert sich der Spiegel eindeutig und öffentlich von solchen Mitarbeitern!
    Merkt denn hier niemand, wie mit zweierlei Maß gemessen wird? Wie der Normalbürger, vor allem von den Medien, immer weiter indoktriniert wird? Wie die selbstherrliche Verblödung der Massen immer weiter voranschreitet?

    • Avatar

      Zickenschulze

      3. November 2019 at 10:30

      Wovon soll sich Spiegel distanzieren?
      Dafür wurde er eingestellt.
      Kluge Leser würden sich von Spiegel distanzieren.

  2. Avatar

    Andreas Seidel

    2. November 2019 at 21:29

    Ein gutes Beispiel für das Verständnis von Linken über Demokratie. Nach dem Motto: „Wir sind tolerant, weltoffen und bunt, vorausgesetzt man ist der selben Meinung wie wir”. Und wo sollte dieser Einfallspinsel besser aufgehoben sein als beim Spiegel.

  3. Avatar

    Widerstand.

    3. November 2019 at 10:29

    Mainstreamlügenpresse. Was soll man dazu sagen. Es geht einzig und allein darum, ALTERNATIVE MEDIEN zu gründen und GROSS zu machen. Mit Dreck kann und wird man nicht arbeiten können.

  4. Avatar

    Heimatvertriebener

    3. November 2019 at 14:37

    Der „gute” Mann ist nun aber schleunigst in eine Quassel-show einzuladen, damit er seine antidemokratische Meinung weiter verbreiten kann. Der Beifall der saalklatschenden Jubelperser ist ihm gewiss.

  5. Avatar

    Semenchkare

    4. November 2019 at 3:44

    Zynismus:
    ***************

    Unser Klassenbewusstsein ist mittlerweile in der demokratischen Bevölkerung nun so weit entwickelt, dass der Aufbau des Sozialismus
    wieder ins Auge gefasst werden kann. Unsere sozialpolitischen Maßnahmen der letzten Jahre im Kampf gegen den Realkapitalistischen Machtfaktor ist in vollem Gang (Kampf gegen rechts/FFF u.a.) und wird weiter zu dem Unmut innerhalb der Bevölkerung beitragen.

    Unser Genosse Kazim hat einen gefestigten Klassenstandpunkt.

    Ich schlage den Genossen Kazim für die Franz-Mehring-Ehrennadel (Silber) vor.

    ***********************
    Zynismus aus

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Gesellschaft

Personalmangel: Deutsche Bahn setzt weiter auf Migranten

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Bereits seit geraumer Zeit hat die deutsche Bahn mit einem Mangel an Personal zu kämpfen. Um diesem entgegenzuwirken, wird auf der Suche nach Lokführern künftig weiter verstärkt auf Migranten gesetzt. 

Stuttgart. – Die Maßnahme kostet über eine Million Euro und wird unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit organisiert.  Das Projekt der deutschen Bahn in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit steht exklusiv Migranten mit Flüchtlingsstatus zur Verfügung.

Check-up“ für Migranten

Im Rahmen eines „Check-ups“ können die Asylbewerber an einen Ausbildungsplatz gelangen. Der Kurs dauert acht Wochen und soll laut der Internetseite des Unternehmens dazu dienen, die Grundkenntnisse in verschiedenen Fächern wie Mathematik oder Naturwissenschaften und Technik „aufzufrischen“.

Nachdem sie außerdem berufsbezogenen Deutschunterricht erhalten haben, müssen die Migranten noch einen medizinisch-psychologischen Test absolvieren, um die Ausbildung antreten zu können. 

Perspektive für Geflüchtete“

Der Verkehrsminister Baden-Württembergs, Winfried Hermann (Grüne), sieht im Programm eine „neue Perspektive für Geflüchtete“. Wie der Focus berichtet, haben die ersten 15 Asylanten im Rahmen des Programms bereits eine Ausbildung in Mannheim begonnen. Die Gruppe besteht aus Syrern, Tunesiern und Marokkanern, welche teilweise bereits feste Verträge hätten. 

Auf der Internetseite der Deutschen Bahn heißt es, dass der neue „Check-up“ am 23. März 2020 starte. Das Unternehmen hadert bereits seit einiger Zeit mit ausbleibenden Bewerbungen, laut Eigenangaben fehlen ihm in Deutschland insgesamt 1.000 Triebwagenführer.

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Gesellschaft

Essen: Arabische Clans liefern sich Schlägerei in Gerichtssaal

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild (Landgericht Essen): Wikimedia Commons [CC0]

Auf einem Video ist zu sehen, wie mehrere aufgebrachte Migranten von Polizeibeamten niedergerungen werden.

Essen. –  Während einer Verhandlung kam es am Donnerstag in Essen zu wüsten Szenen, als zwei Clans sich nach der Urteilsverkündung im Gerichtssaal eine Schlägerei lieferten.

Acht Verurteilungen in vorangegangenem Prozess

Bei der Berichtsverhandlung zuvor gab es acht Verurteilungen im Fall einer Clan-Fehde. Nachdem zwei der Angeklagten Zuschauer der anderen Großfamilie provozierten, artete die Situation schnell aus: Auf einem im Internet kursierenden Video ist zu sehen, wie sich mehrere Personen in einem unübersichtlichen Gerichtssaal beschimpfen und schlagen. Die Polizei ist damit beschäftigt, die aufgebrachten arabischen Migranten voneinander zu trennen. 

Wie die Welt berichtet, ist der Grund für die Verurteilung, dass die Angeklagten ein Mitglied der verfeindeten Familie auf einem Schulhof zusammenschlugen. Das Opfer sitzt laut dem Sender RTL offenbar selber in Untersuchungshaft – wegen eines Sexualdelikts.

Staatanwaltschaft erwägt Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft gab an, prüfen zu wollen, ob es aufgrund der Schlägerei Ermittlungen geben wird. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein Mann abgeführt, insgesamt waren über 20 Polizei- und Justizbeamte nötig, um die Situation zu beruhigen. 

Die Gerichtsverhandlung stand von Anfang an unter besonderem Schutz. So wurde beispielsweise die Verhandlungen von der Polizei gefilmt, außerdem waren präventiv Beamte vor dem Gerichtsaal zum Schutz aufgestellt. 

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Gesellschaft

Hessen führt zentrales Meldeportal gegen „Hass und Hetze“ ein

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Volker Bouffier, CDU): de:Benutzer: Viet2001 (Viet-Hoang Nguyen) [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Das Bundesland Hessen hat am Donnerstag als erstes deutsches Bundesland ein zentrales Meldesystem gegen „Hass und Hetze“ eingeführt. 

Wiesbaden. – Das von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vorgestellte Portal trägt den Namen „Hessen gegen Hetze“. Auf der offiziellen Internetseite lassen sich ab sofort vermeintliche „Hasskommentare“ melden, wie die „Hessenschau“ berichtet. Zusätzlich muss man den Link zum Kommentar angeben. Alternativ können Screenshots angehängt werden, der Absender hingegen kann anonym bleiben. Anschließend sollen die Kommentare von „Experten“ geprüft werden. 

Der Ministerpräsident betonte, dass es das erste Portal dieser Art in Deutschland sei: „Das ist keine Alltagsfliege, sondern soll eine Dauereinrichtung sein.“ Es sei nun „eine breite gesellschaftliche Unterstützung“ nötig, um gegen „Hass und Hetze“ zu kämpfen. 

Al-Wazir: „Senkung der Hemmschwelle“

Der stellvertretende Regierungschef Hessens, Al-Wazir (Grüne), lobte das Projekt. Zwar sei Hessen ein sicheres Bundesland, trotzdem ließen sich Tendenzen erkennen, welche eine „Senkung der Hemmschwelle“ in Sachen „Hass und Hetze“ aufzeigten. Er betonte laut Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ dass auch online gelte, was offline der Fall ist. 

Erst im vergangenen Herbst stellte die hessische Regierung einen Aktionsplan vor, um das vermeintliche Problem „rechter Hetze“ besser eindämmen zu können. Die Justizministerin gab an, dass es nicht reiche, die Inhalte nur zu löschen, vielmehr müsse es auch zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen. 

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