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Deutschland

Trotz neuer Spitze: SPD sackt in Umfrage auf elf Prozent ab

Joshua Hahn

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Derzeit findet der Bundesparteitag der Sozialdemokraten in Berlin statt. Obwohl es seit kurzem eine neue SPD-Führung gibt, sackt die Partei in aktuellen Umfragen weiter ab.

Berlin. – Aktuellen Umfragen zufolge befindet sich die Partei derzeit bei etwa elf Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa erhob für das n-tv-Trendbarometer die aktuellen Umfragewerte unter 2.502 Befragten zwischen dem 2. und 6. Dezember.

Schlechtester Wert seit Juni

Kamen die Sozialdemokraten in der letzten Woche noch auf 14 Prozent, würden sie aktuell lediglich elf Prozent der Wählerstimmen erhalten. Die Partei hat somit nicht nur einen Verlust von drei Prozent zu verzeichnen, sondern befindet sich auch auf dem schlechtesten Stand seit Mitte Juni, wie die Welt berichtet.

Unlängst wurden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an die Spitze der SPD gewählt. Beide stehen für einen eher GroKo-kritischen Kurs. Auch ihnen gelingt es damit aber vorerst nicht, die Abwärtsspirale der Roten zu stoppen. Zum Vergleich: Bereits das Ergebnis der letzten Bundestagswahl (20,5 Prozent) war das schlechteste seit Gründung der Bundesrepublik.

AfD profitiert von Verlust der SPD

Die Alternative für Deutschland kann bei der aktuellen Umfrage vom Verlust der Sozialdemokraten profitieren. Wie n-tv berichtet, gewinnt die Partei einen Prozentpunkt hinzu und steht somit derzeit bei 14 Prozent. Während die Grünen sowie die Linken bei den Umfragewerten stagnieren, gewinnen die Union und die FDP ebenfalls einen Punkt hinzu und stehen somit bei 28 und neun Prozent. 

Der Bundesparteitag der Sozialdemokraten wird seit Freitag in Berlin abgehalten. Geklärt werden sollen unter anderem der Umgang mit Hartz IV sowie der aktuellen Regierungssituation. 

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    7. Dezember 2019 at 15:19

    SPD = die Verkörperung der fetten Weihnachtsgans.

  2. Avatar

    Gotthelm Fugge

    8. Dezember 2019 at 6:40

    Ich habe mir die Parteitage von AfD & SPD angetan.
    Zwischen beiden liegen Welten.
    Während die AfD konsequent und unbeirrt ihre Parteitags-Agenda unter Zuhilfenahme neuester Kommunikations- und Abstimmungstechniken sehr professionell abspulte (Wie man sich halt das Gebaren einer politisch profilierten Partei so vorstellt, wobei z.B. auch bekannte Führungskräfte wie z.B. ein Hr. Gottschalk, der nach dreimaliger vergeblicher Aufforderung zur Wahloption eines stellvertretenden Bundessprechers wegen Nichtvorhandensein im Tagungsraum rigoros ausgeschlossen wurde) bot die SPD dagegen ein Bild des grausigen Retro-Jammers.

    Die neuen Vorsitzenden, nach einem wochenlangen, sie sichtlich verschleißenden, mehr würdelosen Getingel durch die SPD-Lande, heißen nun Esken und Walter-Borjans.

    Nach dem 100%-Messias-Transrapid-Lokführer Schulz und dessen desaströses Aus mit seinem Sonderzug nach Pankow und dem sehr unsanften Aufprall an die massiv formierte Wählerwand, dann nachfolgend einer diesem Amt nicht annähernd gewachsenen Nahles ist die nächste parteiniederstürzende Fehlbesetzung bereits fest programmiert.
    Wetten dass, . . . .?

    Wer eine verfehlte Integrations-, Flüchtlings- & Migrantenpolitik aus seiner Agenda so krampfhaft mit nahezu belanglosen füllenden Ersatz-Nebenthemen ausklammert, der verabschiedet sich von seinen Wählern und der politischen Bühne, definitiv.

    Die Genossen sollten dennoch sich die Maxime ihrer früheren Parteioberin A. Nahles zu Herzen und zu Sinnen nehmen.
    Das dafür nötige theoretische Rüstzeug, ihren wahnsinnig großen Studien-Erfahrungsschatz, hatte sie sich bereits sehr erfolgreich mit ihrer Magisterarbeit zum Thema „Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman“ angeeignet.
    Und in Katastrophen scheinen sie sich in der SPD mittlerweile sehr gut auszukennen!

    Sie begreifen es einfach nicht – Die aktuelle SPD-Bewertung:
    Es ist, als ob ein Verein von Stellmachern versuchen würde, mit Hilfe ihrer antiquierten Holztechnik unbeirrt und beratungsresistent den Weltraum zu erobern.

  3. Avatar

    Warum?

    9. Dezember 2019 at 10:55

    Blick hinter die Kulisse von Güllners Forsa-Umfrage:
    https://twitter.com/janfbeyer/status/1203277110888030209

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