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Österreich

Steiermark: FPÖ präsentiert Aktion „Sicheres Nachtleben“

Monika Šimić

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FPÖ

Im Großen und Ganzen würden sowohl Lokalbetreiber als auch Gäste, Sicherheitsbehörden und Anrainer von der Aktion profitieren, so Klubobmann Armin Sippel (FPÖ).

Graz. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag stellten Bürgermeister-Stellvertreter und Sicherheitsstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ), Klubobmann Armin Sippel (FPÖ) sowie ÖVP-Gemeinderat Michael Schunko die neu ins Leben gerufene Aktion „Sicheres Nachtleben“ vor. Diese stellt laut Eustacchio ein „wirklich wichtiges Projekt zur Erhöhung der Sicherheit in und um Lokale“ in Graz dar.

Sicherheit im Nachtleben erhöhen

Die Landeshauptstadt als Studentenstadt zeichne sich durch ein vielfältiges Nachtleben mit einer Fülle an Lokalen, Diskotheken und einer lebendigen Klubkultur aus, so Sippel zu Beginn der Pressekonferenz. Ohne die Gesamtsituation überdramatisieren zu wollen, seien die Schlagzeilen von gewaltsamen Auseinandersetzungen, Massenschlägereien und Übergriffen aber allgemein bekannt. Das neue Konzept, das auf drei Säulen fußt, soll nun etwa das subjektive Sicherheitsgefühl der Gäste erhöhen und das Nachtleben insgesamt sicherer gestalten.

Auszeichnung „Sicheres Nachtlokal“

So sollen Nachtlokale in Zukunft die Auszeichnung „Sicheres Nachtlokal“ erhalten können. Diese ist an einige Auflagen gebunden, die von einer Kommission festgelegt und bewertet werden. Über die Verleihung der Auszeichnung entscheidet letzlich eine Bewertungskommission. Diese besteht aus Sicherheitsstadtrat, Vertreter von Polizei, Feuerpolizei, Bau- und Anlagenbehörde, Sicherheitsmanagement sowie aus der Abteilung für Kommunikation, der Abteilung für Wirtschaft und Tourismus und der Wirtschaftskammer.

Durch die Auszeichnung ergibt sich für die Lokale selbst durchaus ein Mehrwert. So wird die Abteilung für Kommunikation dafür zuständig sein, eine Werbelinie zu erarbeiten, um die sicheren Lokale auf sämtlichen Werbeplattformen zu bewerben. Zudem unterstützt die Stadt Graz künftig Lokalbetreiber mit einem Investitionsbonus von bis zu 3.000 Euro, wenn diese ein entsprechendes Sicherheitskonzept einführen.

Rückgang von Gewaltdelikten

Mithilfe dieser Aktion soll aber nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Gäste gesteigert werden, auch würde diese dazu beitragen, dass Delikte wie Diebstahl, Körperverletzungen und Übergriffe jeglicher Art zurückgehen. Laut Sippel würde die Möglichkeit der Sanktionierung bis hin zur Sperrung von Tätern außerdem präventiv wirken und zu Disziplinierung führen. Auch für Arainer soll die Aktion im Hinblick auf das allgemeine Rauchverbot eine verbesserte Lebensqualität bringen. „Von der Aktion Sicheres Nachtleben profitieren alle Beteiligten – Lokalbetreiber, Gäste, Sicherheitsbehörden und Anrainer!“, zeigt sich der Initiator der Aktion und Sicherheitssprecher Armin Sippel überzeugt.

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Zickenschulze

    20. Dezember 2019 at 22:19

    Ist dies nicht die primäre Aufgabe eines Innenministers, geflankt von richterlichen Gewalt, die frei von einer NWO Berührung ist?

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